{"cat.camera.name":"Film & Kamera","cat.camera.tip":"Log-Kodierungen von Kameras und Arbeitsfarbräume für Aufnahme und Grading.","cat.colorimetry.name":"Farbmetrik & Forschung","cat.colorimetry.tip":"Die Grundlagen der Messung, das Auge und spezielle Forschungskoordinaten.","cat.display.name":"Display & Web","cat.display.tip":"RGB-Farbräume für Bearbeitung und Ausgabe, vom Web-Standard bis zu größeren Display-Farbumfängen.","cat.perceptual.name":"Wahrnehmungsbasiert","cat.perceptual.tip":"Koordinaten zum Vergleichen von Farben, zum Bauen von Paletten und zur Vorhersage des Farbeindrucks.","cat.remixes.name":"RGB-Varianten","cat.remixes.tip":"Regler für Buntton, Sättigung und Helligkeit auf RGB-Basis. Gleiche Schritte sehen nicht unbedingt gleich aus.","cat.surface.name":"Druck & Malfarbe","cat.surface.tip":"Druckfarbe, Malfarbe und die vermessene Ordnung der Körperfarben.","cat.video.name":"Video & Rundfunk","cat.video.tip":"Trennen Helligkeit von Farbe – für Rundfunk, Kompression und HDR-Auslieferung.","channel.absolute-x":"Absolutes X","channel.absolute-y":"Absolutes Y","channel.absolute-z":"Absolutes Z","channel.achromatic":"Unbunt","channel.black":"Schwarz","channel.black-content":"Schwarzgehalt","channel.blackness":"Schwarzanteil","channel.blue":"Blau","channel.blue-chroma":"Blau-Chroma","channel.blue-difference":"Blaudifferenz","channel.blue-difference-chroma":"Blau-Farbdifferenz","channel.blue-difference-chroma-code-value":"Codewert der Blau-Farbdifferenz","channel.blue-pigment":"Blaupigment","channel.blue-yellow":"Blau-Gelb","channel.chroma":"Buntheit","channel.chrominance-blue":"Chrominanz Blau","channel.chrominance-red":"Chrominanz Rot","channel.colorfulness":"Farbigkeit","channel.colourfulness":"Farbigkeit","channel.constant-luminance-luma":"Luma mit konstanter Leuchtdichte","channel.correlated-colour-temperature-in-kelvin":"Ähnlichste Farbtemperatur in Kelvin","channel.cyan":"Cyan","channel.deutan":"Deutan","channel.dominant-wavelength":"Farbtongleiche Wellenlänge","channel.e-factor":"E-Faktor","channel.excitation-purity":"Spektraler Farbanteil","channel.gray":"Grau","channel.green":"Grün","channel.green-chromaticity":"Grün-Farbwertanteil","channel.green-magenta-chroma":"Grün-Magenta-Chroma","channel.green-red":"Grün-Rot","channel.horizontal-opponent":"Horizontale Gegenfarbe","channel.hue":"Buntton","channel.hue-angle":"Bunttonwinkel","channel.hue-grade":"Bunttonstufe","channel.in-phase":"Inphase","channel.intensity":"Intensität","channel.intensity-3":"Intensität/3","channel.lightness":"Helligkeit","channel.log-luminance":"Log-Leuchtdichte","channel.long":"Langwellig","channel.luma":"Luma","channel.luma-code-value":"Luma-Codewert","channel.luminance":"Leuchtdichte","channel.luminance-contrast":"Leuchtdichtekontrast","channel.luminosity":"Luminosität","channel.magenta":"Magenta","channel.medium":"Mittelwellig","channel.mixture":"Mischung","channel.opponent-2":"Gegenfarbe/2","channel.opponent-4":"Gegenfarbe/4","channel.orange-blue-chroma":"Orange-Blau-Chroma","channel.perceived-brightness":"Wahrgenommene Helligkeit","channel.protan":"Protan","channel.protanopia-chroma":"Protanopie-Chroma","channel.quadrature":"Quadratur","channel.red":"Rot","channel.red-chroma":"Rot-Chroma","channel.red-chromaticity":"Rot-Farbwertanteil","channel.red-difference":"Rotdifferenz","channel.red-difference-chroma":"Rot-Farbdifferenz","channel.red-difference-chroma-code-value":"Codewert der Rot-Farbdifferenz","channel.red-green":"Rot-Grün","channel.red-green-chromaticity":"Rot-Grün-Farbart","channel.red-green-contrast":"Rot-Grün-Kontrast","channel.red-pigment":"Rotpigment","channel.relative-luminance":"Relative Leuchtdichte","channel.s-factor":"S-Faktor","channel.saturation":"Sättigung","channel.short":"Kurzwellig","channel.signed-distance-from-the-planckian-locus-in-cie-1960-uv":"Vorzeichenbehafteter Abstand zum Planckschen Kurvenzug in CIE 1960 uv","channel.temperature":"Temperatur","channel.tint-angle":"Tönungswinkel","channel.tone":"Ton","channel.tritan":"Tritan","channel.tritan-chroma":"Tritan-Chroma","channel.tritan-chromaticity":"Tritan-Farbart","channel.tritan-contrast":"Tritan-Kontrast","channel.u-chrominance":"U-Chrominanz","channel.u-prime-chromaticity":"u'-Farbwertanteil","channel.u-star-chrominance":"U*-Chrominanz","channel.v-chrominance":"V-Chrominanz","channel.v-prime-chromaticity":"v'-Farbwertanteil","channel.v-star-chrominance":"V*-Chrominanz","channel.value":"Helligkeitswert","channel.vertical-opponent":"Vertikale Gegenfarbe","channel.w-star-lightness":"W*-Helligkeit","channel.wavelength":"Wellenlänge","channel.white-content":"Weißgehalt","channel.whiteness":"Weißanteil","channel.yellow":"Gelb","channel.yellow-blue":"Gelb-Blau","channel.yellow-pigment":"Gelbpigment","editor.capcut-desktop.notes.1":"CapCut nennt weder eine Größengrenze noch 1D-Unterstützung – der 3D-Würfel mit 33 Stützstellen ist die sichere Datei.","editor.capcut-desktop.steps.0":"Den Clip in der Timeline auswählen.","editor.capcut-desktop.steps.1":"Den Tab „Adjustment“ öffnen und „LUT“ wählen.","editor.capcut-desktop.steps.2":"Auf „Import“ klicken und die .cube-Datei wählen.","editor.capcut-desktop.steps.3":"Auf den Clip anwenden und „Intensity“ für eine technische Log-Umwandlung bei 100 % lassen.","editor.capcut-mobile.notes.0":"CapCuts eigene Seiten beschreiben den LUT-Import nur für Desktop und Web; Anleitungen Dritter zufolge kann die Mobil-App keine eigenen LUTs importieren.","editor.capcut-mobile.steps.0":"CapCut Mobile hat keinen bekannten .cube-Import – die LUT stattdessen in CapCut Desktop importieren (Adjustment > LUT > Import).","editor.capcut-mobile.steps.1":"Oder die Umwandlung zuerst fest in den Clip einrechnen (siehe FFmpeg) und den Clip dann aufs Smartphone bringen.","editor.davinci-resolve.notes.1":"„Open LUT Folder“ statt eines eingetippten Pfads verwenden: Der Ordner hängt von der Installation ab (für Linux widersprechen sich die Quellen; die Mac-App-Store-Version hat einen eigenen).","editor.davinci-resolve.notes.2":"Resolve liest auch den Shaper-Cube (1D-Shaper + 3D-Gitter in einer Datei, Blackmagics Format) – ein geformter 33³ schlägt bei Log-Material einen einfachen 65³. Andere Programme nicht: ffmpeg lehnt ihn ab, OBS liest nur den 1D-Teil.","editor.davinci-resolve.steps.0":"Projekteinstellungen öffnen (Zahnrad unten rechts) > Color Management > Lookup Tables.","editor.davinci-resolve.steps.1":"Auf „Open LUT Folder“ klicken und die .cube-Datei hineinkopieren – ein Unterordner wird zum Untermenü.","editor.davinci-resolve.steps.2":"Auf „Update Lists“ klicken, dann auf „Save“.","editor.davinci-resolve.steps.3":"Auf der Color-Seite einen Node rechtsklicken > LUT > Ihre LUT, oder sie aus dem LUT-Browser auf einen Node ziehen.","editor.ffmpeg.notes.0":"lut3d liest nur 3D-Cubes (eine 1D-Datei scheitert mit „3D LUT is empty“), Größen 2–256.","editor.ffmpeg.notes.1":"lut3d niemals einen Shaper-Cube übergeben – das ist Resolves Format.","editor.ffmpeg.steps.1":"Windows-Pfad mit Laufwerksbuchstaben: den Doppelpunkt innerhalb einfacher Anführungszeichen maskieren – lut3d=file='C\\:/LUTs/x.cube' – oder per cd in den LUT-Ordner wechseln und nur den Dateinamen angeben.","editor.final-cut-pro.notes.1":"Apple dokumentiert den 3D-LUT-Import als .cube und .mga, ohne Größengrenze.","editor.final-cut-pro.steps.0":"Den Clip auswählen, den Effects-Browser > Color öffnen und „Custom LUT“ doppelklicken.","editor.final-cut-pro.steps.1":"Im Abschnitt Custom LUT des Video-Inspectors das LUT-Einblendmenü > „Choose Custom LUT…“ öffnen, die .cube-Datei wählen, auf Open klicken.","editor.final-cut-pro.steps.2":"Die Einblendmenüs Input und Output auf die Farbräume setzen, aus denen und in die die LUT umwandelt.","editor.final-cut-pro.steps.3":"Für Log-Clips alternativ: Info-Inspector > Camera LUT > „Add Custom Camera LUT…“.","editor.lumafusion.notes.1":"Luma Touch dokumentiert den .cube-Import „up to 64 points“, daher bekommt LumaFusion den Cube mit 33 Stützstellen.","editor.lumafusion.steps.0":"Die .cube-Datei in die Dateien-App oder an einen anderen Ort kopieren, den die App erreicht.","editor.lumafusion.steps.1":"In der Library oder im Color-&-Effects-Editor auf Import tippen, die LUT wählen, auf Open tippen.","editor.lumafusion.steps.2":"Den Clip doppelt antippen > Color & Effects > LUTs > User LUTs und die eigene LUT antippen; für eine technische Umwandlung die Mischung auf voll lassen.","editor.obs-studio.notes.0":"„Settings only apply to SDR video“ – bei HDR-Quellen überspringt OBS den Filter.","editor.obs-studio.steps.0":"Die Quelle (oder Szene) rechtsklicken > Filters.","editor.obs-studio.steps.1":"Unter „Effect Filters“ auf „+“ > „Apply LUT“ klicken, benennen, OK.","editor.obs-studio.steps.2":"„Path“: Browse… und die .cube-Datei wählen.","editor.obs-studio.steps.3":"„Amount“: für eine technische Umwandlung bei 1.0 lassen.","editor.premiere-pro.notes.1":"Das Farbmanagement von Premiere 25 kann Log-Material bereits interpretieren – Lumetri Color > Settings prüfen, damit das Log nicht doppelt umgewandelt wird.","editor.premiere-pro.steps.0":"Window > Lumetri Color, dann den Clip in der Timeline auswählen.","editor.premiere-pro.steps.1":"Basic Correction > „Input LUT“ > „Browse…“ und die .cube-Datei wählen – eine Umwandlung gehört hierher, nicht unter Creative > Look.","editor.premiere-pro.steps.2":"Ab Premiere 24 gibt es Input LUT auch unter Lumetri Color > Settings > Source Clip.","editor.shaper":"nur DaVinci Resolve / OCIO","editor.size.33":"Standard","editor.size.65":"hohe Präzision","editor.soft":"Menünamen können je nach Version abweichen.","editor.vn.notes.1":"VN nennt weder eine Größengrenze noch 1D-Unterstützung – der 3D-Würfel mit 33 Stützstellen ist die sichere Datei.","editor.vn.steps.0":"Die .cube-Datei aufs Gerät kopieren (z. B. in die Dateien-App).","editor.vn.steps.1":"Den Clip auswählen > Filter > Add, die .cube-Datei wählen, dann eine Kategorie oder einen Ordner.","editor.vn.steps.2":"Oder aus der Filterbibliothek: My Filters > Import Filter.","editor.vn.steps.3":"Im Filter-Panel aus der gewählten Kategorie anwenden.","era.1860.tip":"Vor dem Normalbeobachter: die Farbdreiecke von Maxwell und Helmholtz, der Dreifarbendruck, die Farbatlanten von Munsell und Ostwald.","era.1931.tip":"CIE 1931 macht Farbe messbar – XYZ –, es folgen die ersten Lab-Räume und das NTSC-Farbfernsehen.","era.1960.tip":"Gleichabständige Farbskalen von CIE und OSA, Ittens Farbkreis für Maler und die Farbsignale von PAL und SECAM.","era.1976.tip":"CIELAB und CIELUV machen Farbabstände empfindungsgemäß, HSL und HSV bringen den Buntton auf den Bildschirm, digitales Video bekommt YCbCr.","era.1990.tip":"Rec. 709 und sRGB setzen den Bildschirmstandard, Adobe RGB und ProPhoto erweitern ihn für die Fotografie, Cineon scannt Film.","era.2000.tip":"CIECAM02 vereinheitlicht die Farberscheinung, DCI-P3 definiert das digitale Kino, Kamerahersteller liefern ihre ersten Log-Kurven.","era.2010.tip":"HDR und großer Farbumfang – Rec. 2020, PQ, HLG –, dazu ACES fürs Kino, CAM16 und eine Log-Kurve von jedem Kamerahersteller.","era.2020.tip":"OKLab und OKLCH kommen in CSS an, Material Design übernimmt HCT, Log-Aufnahme kommt aufs Smartphone.","faq.css.p1":"Nativ <code>rgb()</code>, <code>hsl()</code>, <code>hwb()</code>, <code>lab()</code>, <code>lch()</code>, <code>oklab()</code>, <code>oklch()</code>, dazu <code>color()</code> für Display P3, Adobe RGB, ProPhoto, lineares sRGB und XYZ (D65 und D50). CSS-<code>rec2020</code> ist ein reines Gamma 2.4, nicht die BT.2020-Kurve von <a href=\"#rec2020\">Rec. 2020</a> in diesem Katalog – dieselben Zahlen bezeichnen eine andere Farbe. Der Tab <em>css</em> jedes Dossiers schreibt die aktuelle Farbe kopierfertig aus; Farbräume, die CSS fehlen, gibt es stattdessen als ICC-Profile oder LUTs.","faq.css.q":"Welche davon kann CSS schreiben?","faq.exact.p1":"Umrechnungen sind geschlossene Formeln, keine Näherungen über Tabellen, und Hin- und Rückwege landen innerhalb des Gleitkommarauschens. Die wenigen Ausnahmen sind dort dokumentiert, wo sie auftreten: <a href=\"#osaucs\">OSA-UCS</a> hat keine geschlossene Umkehrung, Atlas-Systeme wie <a href=\"#munsell\">Munsell</a> interpolieren zwischen veröffentlichten Stufen, und die Ausgabe von <code>rgb</code> wird auf den sRGB-Farbumfang begrenzt – den Weg über <a href=\"#xyz\">XYZ</a> oder <a href=\"#lrgb\">lineares RGB</a> nehmen, wenn Werte außerhalb gebraucht werden.","faq.exact.p2":"Sie sind auch geprüft: Jeder Farbraum verlinkt das Paper oder die Spezifikation, die er umsetzt, Werte werden überall, wo sich beide überschneiden, gegen <a href=\"https://colorjs.io\">colorjs.io</a> getestet, die Kamera-Logs gegen die offiziellen ACES-Transformationen der Academy. <a href=\"https://github.com/colorjs/color-space/blob/master/docs/formula-verification.md\">formula-verification.md</a> hält fest, was wogegen geprüft wurde – einschließlich einiger Stellen, an denen schon die veröffentlichten Paper Fehler enthielten.","faq.exact.p3":"Weichen die Zahlen von denen einer anderen Bibliothek ab, die Wertebereiche vergleichen: Diese hier behält die üblichen Bereiche jedes Farbraums – RGB 0–255, Lab-Helligkeit 0–100, Buntton 0–360 –, wo viele alles auf 0–1 abflachen. Jede Karte zeigt ihre Bereiche; im Code stehen sie in <code>space.oklch.range</code>.","faq.exact.q":"Sind die Umrechnungen exakt? Gehen bei Hin- und Rückweg Daten verloren?","faq.gamut.p1":"Eine Farbe, die ein Farbraum beschreiben, ein anderer – oder Ihr Bildschirm – aber nicht zeigen kann. Ein leuchtendes Grün aus <a href=\"#p3\">Display P3</a> gibt es in sRGB schlicht nicht: Umgerechnet fallen die Zahlen aus dem gültigen Bereich. Der Atlas macht das sichtbar: Die Plakette neben der aktuellen Farbe nennt den engsten Standard-Farbumfang, der sie enthält, und Strecken außerhalb des Bereichs liegen blass über einem Schachbrett.","faq.gamut.q":"Was bedeutet „außerhalb des Farbumfangs“?","faq.hsl.p1":"<a href=\"#oklch\">OKLCH</a>. Es behält dieselben drei Regler – Buntton, Buntheit, Helligkeit –, aber seine Helligkeit ist verlässlich: In <a href=\"#hsl\">HSL</a> strahlt Gelb bei L=50 etwa 13-mal so viel Licht ab wie Blau bei L=50, gleiches L heißt also nicht gleiche Helligkeit. In OKLCH schon. CSS unterstützt <code>oklch()</code> nativ.","faq.hsl.q":"Was sollte ich statt HSL verwenden?","faq.label":"Häufige Fragen","faq.model.p1":"Ein Farbmodell legt fest, mit welchen Komponenten eine Farbe beschrieben wird: drei Primärfarben bei RGB, Buntton, Sättigung und Helligkeit bei HSL, vier Druckfarben bei CMYK. Ein Farbraum bestimmt zusätzlich die Primärvalenzen, den Weißpunkt und die Übertragungskurve. Damit entspricht jeder Satz von Zahlen einer eindeutig messbaren Farbe. Deshalb bezeichnet <code>rgb(255 0 0)</code> in <a href=\"#rgb\">sRGB</a>, <a href=\"#p3\">Display P3</a> und <a href=\"#a98rgb\">Adobe RGB</a> jeweils ein anderes Rot: ein Modell, drei Farbräume.","faq.model.p2":"Im Alltag werden beide als Farbräume bezeichnet, auch in CSS mit <code>color-mix(in hsl, …)</code> und in diesem Katalog. Ein Modell kann einen bestehenden Farbraum als Grundlage verwenden: <a href=\"#hsl\">HSL</a> und <a href=\"#hsv\">HSV</a> basieren hier auf sRGB, wie in CSS.","faq.model.q":"Farbmodell oder Farbraum – was ist der Unterschied?","faq.muddy.p1":"Weil sie im gammakodierten sRGB berechnet werden, wo das Mitteln der Zahlen zweier Farben dunkleres, stumpferes Licht ergibt, als es das Mischen ihres Lichts täte. Interpolation in <a href=\"#oklab\">OKLab</a> vermeidet das. Die Zeile <em>interpolate</em> jedes Dossiers zeichnet dieselbe Mischung durch zwei Farbräume nebeneinander, sodass der Unterschied vor der Wahl sichtbar ist.","faq.muddy.q":"Warum werden meine Verläufe in der Mitte matschig?","faq.pantone.p1":"Das sind lizenzierte Produkte: Ihre Farben sind durch Daten definiert, die die Eigentümer verkaufen, nicht durch veröffentlichte Formeln – es gibt also keine offene Mathematik zum Umsetzen, und ihre Tabellen weiterzugeben wäre nicht legal. Nahe Verwandte mit öffentlicher Mathematik sind hier: <a href=\"#munsell\">Munsell</a> (seine Renotation von 1943 ist öffentlich) und <a href=\"#ral-design\">RAL Design</a> (direkt in CIELAB definiert). Die Faustregel: Wurde die Mathematik je veröffentlicht, gehört sie in die Sammlung.","faq.pantone.q":"Wo sind Pantone, NCS, RAL?","faq.print.p1":"Ein Bildschirm strahlt Licht ab; Papier reflektiert, was seine Druckfarben nicht absorbieren. Druckfarbe auf Papier erreicht weniger leuchtende Farben – gesättigte RGB-Blau-, -Grün- und -Rottöne liegen außerhalb –, also werden sie stumpfer gedruckt. Die Druckvorstufe wandelt über ein ICC-Profil für Druckmaschine und Papier um, etwa FOGRA39 für europäisches gestrichenes Papier oder GRACoL in den USA. Das <a href=\"#cmyk\">CMYK</a> dieses Katalogs ist die einfache Formel, die CSS für <code>device-cmyk()</code> ohne Profil verwendet – richtig für die Zahlen, kein Proof des Drucks.","faq.print.q":"Warum sieht der Druck stumpfer aus als der Bildschirm?","faq.what.p1":"Ein Koordinatensystem für Farbe: Achsen, Wertebereiche und eine Regel, die die Zahlen an messbares Licht bindet. Dasselbe Orange ist <a href=\"#rgb(255 128 0)\" title=\"zur aktuellen Farbe machen – die URL trägt die Notation\"><code>rgb(255 128 0)</code></a>, <a href=\"#oklch(0.732 0.186 53)\" title=\"zur aktuellen Farbe machen – die URL trägt die Notation\"><code>oklch(0.732 0.186 53)</code></a> und XYZ <a href=\"#color(xyz-d65 0.49 0.367 0.045)\" title=\"zur aktuellen Farbe machen – die URL trägt die Notation\"><code>[49, 36.7, 4.5]</code></a> – dieselbe Farbe, dreimal anders geschrieben. Eine Palette ist eine Handvoll ausgewählter Farben; ein Farbraum ist eine Art, überhaupt jede Farbe aufzuschreiben.","faq.what.q":"Was ist ein Farbraum?","faq.which.li1":"Bilder speichern und teilen – <a href=\"#rgb\">sRGB</a>, der Standard im Web;","faq.which.li2":"Paletten und Verläufe gestalten – <a href=\"#oklch\">OKLCH</a>, wo gleiche Schritte gleich aussehen;","faq.which.li3":"Rechnen mit Licht (Überblenden, Weichzeichnen, 3D) – <a href=\"#lrgb\">lineares RGB</a>;","faq.which.li4":"Video drehen und graden – der Log-Farbraum Ihrer Kamera, ausgeliefert in <a href=\"#rec709\">Rec. 709</a> oder <a href=\"#rec2100-pq\">Rec. 2100</a>;","faq.which.li5":"messen, wie verschieden zwei Farben aussehen – <a href=\"#lab\">CIELAB</a> oder <a href=\"#din99o-lab\">DIN99o</a>.","faq.which.p1":"Das hängt von der Aufgabe ab:","faq.which.p2":"Die Gruppierung des Katalogs nach <em>Zweck</em> ordnet ihn genauso.","faq.which.q":"Welchen Farbraum sollte ich tatsächlich verwenden?","lens.deutan":"Deuteranopie","lens.none":"Normales Sehen","lens.protan":"Protanopie","lens.tritan":"Tritanopie","lore.a98rgb-linear.for":"Adobe RGB in linearem Licht","lore.a98rgb.for":"ein Photoshop-Arbeitsfarbraum, der druckbare Cyan- und Grüntöne erreicht","lore.a98rgb.nm":"die „98“ ist das Jahr","lore.a98rgb.sin":"Die Primärvalenzen von SMPTE 240M wurden falsch übertragen; diese Werte wurden in die veröffentlichte Version übernommen","lore.aces2065-1.for":"das Archiv-Master – AP0-Primärvalenzen umschließen alles Sichtbare","lore.aces2065-1.nm":"benannt nach seiner SMPTE-Normnummer, ST 2065-1","lore.aces2065-1.sin":"die AP0-Primärvalenzen sind überwiegend imaginär: zur Archivierung geeignet, zur Bildbearbeitung ungünstig","lore.acescc.for":"reiner Log-Grading-Farbraum – die Regler fühlen sich wie Printer Lights beim Film an","lore.acescc.sin":"keine lineare Kurvenpartie nahe Schwarz; dort reagieren die Codewerte stark auf kleine Änderungen","lore.acescct.for":"ACEScc mit Fuß, damit angehobene Schwärzen wie Film graden","lore.acescct.nm":"das zusätzliche t ist der Toe (Fuß)","lore.acescg.for":"der Render- und Compositing-Farbraum der ACES-Verarbeitungskette – linear, groß, aber real","lore.acescg.nm":"CG = Computergrafik; die Primärvalenzen heißen AP1","lore.acesproxy.for":"Log für die Kontrolle am Set – ganzzahlfreundlich, nie gespeichert","lore.anlab.for":"ΔE nach chromatischer Valenz für Textilien – der direkte Vorfahr von CIELAB","lore.apple-rgb.for":"Farbprofil mit den Eigenschaften des Trinitron-Monitors klassischer Macs","lore.applelog.for":"ProRes Log auf dem iPhone 15 Pro für Filmaufnahmen und anschließende Farbkorrektur","lore.applelog2.for":"Apple Log ohne den BT.2020-Container – dieselbe Kurve auf Primärvalenzen, die auf iPhone-Sensoren abgestimmt sind","lore.atd95.for":"die Gegenfarbbahn selbst – Unterscheidung und Adaptation, nicht nur Erscheinung","lore.atd95.nm":"seine Kanäle: Achromatic, Tritan, Deutan","lore.bmdfilm.for":"Blackmagics Aufnahme-Log mit Filmlook","lore.cam02-lcd.for":"Variante für große Farbabstände","lore.cam02-lcd.nm":"LCD = large color differences (große Farbabstände)","lore.cam02-scd.for":"Variante für kleine Farbabstände","lore.cam02-scd.nm":"SCD = small color differences (kleine Farbabstände)","lore.cam02-ucs.for":"gleichabständiger Farbraum auf Basis von CIECAM02, in den 2010ern häufig für ΔE verwendet","lore.cam02-ucs.nm":"UCS = uniform colour space (gleichabständiger Farbraum)","lore.cam16-lcd.for":"die auf große Farbabstände abgestimmte Variante","lore.cam16-lcd.nm":"LCD = large color differences (große Farbabstände)","lore.cam16-scd.for":"die auf kleine Farbabstände abgestimmte Variante","lore.cam16-scd.nm":"SCD = small color differences (kleine Farbabstände)","lore.cam16-ucs.for":"gleichabständiger Farbraum auf Basis von CAM16 zur Berechnung von ΔE","lore.cam16-ucs.nm":"UCS = uniform colour space (gleichabständiger Farbraum)","lore.cam16.for":"die numerischen Ausfälle von CIECAM02 mit einer saubereren Adaptationstransformation beheben","lore.cam16.nm":"CAM = colour appearance model (Farberscheinungsmodell); 16 steht für 2016, das Jahr der Übernahme durch die CIE","lore.cam16.sin":"Modell der Betrachtungsbedingungen; zur Einstellung müssen diese Bedingungen bekannt sein","lore.cct-duv.for":"weißes Licht angeben, mit warm–kalt-Temperatur und grün–rosa-Tönung","lore.cct-duv.nm":"ähnlichste Farbtemperatur plus vorzeichenbehafteter Abstand in CIE 1960 uv","lore.cct-duv.sin":"nur nahe dem Planckschen Kurvenzug sinnvoll; verwirft die Leuchtdichte","lore.cie-rgb.for":"die Primärvalenzen der Experimente von Wright und Guild, die den Normalbeobachter festlegten","lore.cie-rgb.sin":"braucht negatives Rot, um spektrale Cyantöne abzugleichen – genau das Problem, das XYZ verbergen sollte","lore.ciecam02.for":"das Erscheinungsmodell des Komitees hinter dem Windows Color System","lore.ciecam02.nm":"CAM = colour appearance model (Farberscheinungsmodell); 02 ist das Jahr, 2002","lore.ciecam02.sin":"seine CAT02-Matrix kann bei gesättigten Blautönen negativ werden – der Mangel, aus dem CAM16 hervorging","lore.cineon.for":"logarithmische Kodierung der Dichte gescannter Filme, Vorläufer der Log-Kurven von Kameras","lore.cineon.nm":"die 10-Bit-Codewerte von .cin/DPX","lore.clog.for":"Canons erstes Log (Ära der C300)","lore.clog.nm":"C steht für Canon – ein anderes „C“ als in ARRIs Log C, wo C für Cineon steht","lore.clog2.for":"das Grading-Log mit vollem Umfang","lore.clog3.for":"der Mittelweg: mehr Umfang als C-Log, umgänglicher als C-Log2","lore.cmy.for":"subtraktive Mischung in einfachster Form – das Lehrmodell","lore.cmyk.for":"die vier Druckplatten des Prozessdrucks als Farbraum","lore.cmyk.nm":"K ist die Key-Platte – die, auf die die anderen gepasst werden –, nicht „blacK“","lore.cmyk.sin":"die naive Formel: echte Separation braucht ICC-Profile, Farbauftragsgrenzen und Schwarzaufbau","lore.coloroid.for":"ästhetische Abstufung für Architekten – Harmonieintervalle, kein ΔE","lore.coloroid.nm":"A·T·V: árnyalat, telítettség, világosság – Buntton, Sättigung, Helligkeit auf Ungarisch","lore.davinci.for":"DaVinci Wide Gamut Intermediate – ein Grading-Farbraum für jede Kamera","lore.davinci.nm":"benannt nach DaVinci Resolve, Blackmagics eigener Grading-Software","lore.dcdm.for":"das Masterformat des Projektors: XYZ mit Gamma 2.6","lore.dcdm.nm":"Digital Cinema Distribution Master","lore.dci-p3.for":"ein Farbumfang, den echte Xenon-Projektoren abdecken konnten","lore.dci-p3.sin":"sein natives Weiß ist ein grünliches Kinoweiß um 6300 K, nicht D65 – Grading fürs Fernsehen braucht Adaptation","lore.din99d.for":"die auf kleine Farbabstände abgestimmte DIN99-Revision","lore.din99d.nm":"„d“ ist fortlaufend, nach b und c – kein Akronym, nur die dritte Revision von 2002","lore.din99o-lab.for":"Lab so verzerren, dass der einfache euklidische Abstand als ΔE taugt","lore.din99o-lab.nm":"„99“ ist das Jahr, „o“ die optimierte Revision","lore.din99o-lch.for":"DIN99o in Polarform","lore.dkl.for":"die Achsen, auf die LGN-Neuronen tatsächlich ansprechen – zapfenantagonistisch, isoluminant","lore.dkl.nm":"benannt nach seinen drei Autoren","lore.dlog.for":"Drohnen-Log","lore.dlog.nm":"D steht für DJI – nicht zu verwechseln mit D-Log M, der eigenen Kurve der Consumer-Drohnen von DJI","lore.dsh.for":"das klassische Tripel der Farbmetrik: farbtongleiche Wellenlänge, Sättigung, Helligkeit – Helmholtz-Koordinaten","lore.dsh.sin":"Purpurtöne haben keine farbtongleiche Wellenlänge; sie werden durch die kompensative Wellenlänge beschrieben","lore.erimm.for":"RIMM mit erweitertem Umfang für szenenbezogene Archive","lore.erimm.nm":"ER = extended range, erweitert den Spielraum von RIMM","lore.filmicpro.for":"das App-Log, das Smartphone-Material gradebar machte","lore.flog.for":"Fujifilms Log für X/GFX-Video","lore.flog.nm":"F steht für Fujifilm; F-Gamut, die passenden Primärvalenzen, teilt die Farbart-Koordinaten von BT.2020","lore.flog2.for":"die Revision mit über 13 Blendenstufen","lore.flog2c.for":"F-Log2 mit Platz für gesättigtere Farben – dieselbe Kurve auf einem Farbumfang, der BT.2020 umschließt","lore.flog2c.nm":"die F-Log2-Kurve, aufgezeichnet in F-Gamut C","lore.gplog2.for":"reine Log-Aufnahme der MISSION-1-Serie von GoPro – Log-Basis 600, Clipping etwa 1.8 Blendenstufen über Weiß","lore.gplog2.sin":"GoPros Dokumentation nennt clipbezogenes Linear (18 % Grau = 0.0517); szenenlinear ist hier 2^1.8-mal größer – der Standardwert +1.8 EV des LUT-Generators –, wer beides mischt, verschiebt die Belichtung um 1.8 Blendenstufen","lore.gray.for":"nur die Leuchtdichte","lore.hcg.for":"HSV umgebaut als Buntheit plus Graubasis","lore.hcl.for":"Picker-Mathematik aus Buntton, Buntheit und Leuchtdichte (nicht das Lab-basierte LCh)","lore.hct.for":"dynamische Farbgestaltung: Tone bestimmt den Kontrast, Buntton und Buntheit folgen dem Wahrnehmungsmodell","lore.hct.nm":"Hue · Chroma · Tone","lore.hct.sin":"kombiniert Buntton und Buntheit aus CAM16 mit Tone aus Lab; die Rückumrechnung muss numerisch gelöst werden","lore.hcy.for":"shaderfreundliches Buntton–Buntheit über Rec.601-Luma","lore.hcy.nm":"Hue · Chroma · Luma – Y ist Rec.601-Luma, nicht Helligkeit","lore.hdr-cie-lab.for":"Lab für HDR umgebaut – die Kubikwurzel durch eine leuchtdichteabhängige Kurve ersetzt","lore.hdr-ipt.for":"IPT umgebaut für HDR-Leuchtdichtebereiche","lore.hellwig2022.for":"CAM16, beschnitten auf das, was Sehdaten tatsächlich stützen","lore.hellwig2022.nm":"benannt nach den Autoren Hellwig & Fairchild und ihrem Paper von 2022","lore.hpluv.for":"die Pastellvariante – Buntheit so gedeckelt, dass jeder Buntton sie erreicht","lore.hpluv.sin":"nur Pastelltöne: Die Buntheit wird auf den kleinsten Maximalwert aller Bunttöne begrenzt","lore.hsi.for":"Variante aus der Bildverarbeitung, bei der I der einfache Mittelwert von R, G, B ist","lore.hsi.sin":"nahe Grau ist der Buntton numerisch instabil; geringes Sensorrauschen kann ihn stark verändern","lore.hsl.for":"Bunttonregler mit geringem Rechenaufwand für die Framebuffer der 1970er-Jahre","lore.hsl.nm":"Lightness – der Doppelkegel: L=100 ist immer Weiß","lore.hsl.sin":"L=50 ist keine einheitliche Helligkeit: Gelb bei L=50 strahlt ~13× die Leuchtdichte von Blau ab","lore.hsluv.for":"HSL mit CIE L* als Helligkeit; Sättigung ist der Anteil an der maximal möglichen Buntheit","lore.hsluv.nm":"geboren als „HUSL“, umbenannt in HSLuv","lore.hsm.for":"Hue–Saturation–Mixture, gebaut für die Forschung zur Hautsegmentierung","lore.hsp.for":"HSV mit einer Helligkeit, die dem Auge entspricht","lore.hsp.nm":"P = perceived brightness (wahrgenommene Helligkeit), ein gewichteter RMS von R, G, B","lore.hsv.for":"„Tints and Shades“ wie beim Malen, für frühe Malprogramme","lore.hsv.nm":"auch HSB; V=100 ist der reine Buntton, nicht Weiß","lore.hsv.sin":"V ist max(R,G,B); Blau und Gelb mit maximalem V wirken trotzdem unterschiedlich hell","lore.hunt.for":"das ganze Erscheinungsbild – Stäbchen eingeschlossen – vom Sternenlicht bis zum hellen Tageslicht","lore.hunt.nm":"benannt nach Robert Hunt, der es über drei Jahrzehnte bei Kodak entwickelte","lore.hunt.sin":"so viele Parameter der Betrachtungsbedingungen, dass zwei getreue Implementierungen selten übereinstimmen","lore.hwb.for":"mischen, wie Maler denken – ein Buntton plus Weiß plus Schwarz","lore.hwb.nm":"Hue · Whiteness · Blackness, inzwischen nativ in CSS","lore.hwb.sin":"bei W+B>100 entsteht Grau; der Buntton hat dann keinen Einfluss mehr","lore.icacb.for":"ein HDR-ΔE-Farbraum aus der ICtCp-Familie","lore.icacb.nm":"I Intensität · Ca Rot-Grün · Cb Gelb-Blau – Aufbau von ICtCp, Achsenbuchstaben im Lab-Stil","lore.ictcp.for":"HDR-Grading-Achsen, die die Leuchtdichte aus der Buntheit heraushalten, kodiert in PQ","lore.ictcp.nm":"I Intensität · Ct Tritan (Blau–Gelb) · Cp Protan (Rot–Grün)","lore.igpgtg.for":"ein Farbraum im IPT-Stil, neu angepasst an neuere Zapfengrundfunktionen","lore.igpgtg.nm":"I/P/T mit Index g – Intensität, Protan, Tritan wie in IPT","lore.ilog.for":"Aufnahme mit großem Umfang aus 360°- und Gimbal-Kameras, die sich in eine Kino-Grading-Verarbeitungskette einfügt","lore.ilog.sin":"ein Name, mehr als eine Kurve – das White Paper verzeichnet im Juli 2025 eine neue Übertragungsfunktion, ein Decode stimmt also nur mit der Kurve, mit der das Material gedreht wurde","lore.ipt.for":"gerade Linien konstanten Bunttons – Gamut-Mapping ohne Bunttondrift","lore.ipt.nm":"I Intensität · P Protan · T Tritan","lore.izazbz.for":"die Intensitätsvariante von Jzazbz","lore.jpeg.for":"YCbCr mit vollem Wertebereich, weit verbreitet für Fotos","lore.jzazbz.for":"ein Lab, das bis 10 000 Nits gleichabständig bleibt","lore.jzazbz.nm":"Bezeichnungen nach dem Vorbild von Lab für einen PQ-basierten Farbraum: Jz, az, bz","lore.jzazbz.sin":"auf PQ gebaut: Die Werte hängen von der absoluten Leuchtdichte ab, für SDR braucht es also eine Helligkeitsannahme","lore.jzczhz.for":"Jzazbz in Polarform","lore.jzczhz.nm":"Jzazbz in Polarform: Cz=√(az²+bz²), Hz=atan2(bz,az)","lore.kelvin.for":"die Farbe eines glühenden Schwarzen Strahlers als Farbraum mit einem Regler","lore.kelvin.nm":"nach Lord Kelvins absoluter Temperaturskala","lore.kelvin.sin":"nur der Plancksche Kurvenzug existiert – jedes echte Weiß braucht einen Tönungsversatz, den die Skala nicht ausdrücken kann","lore.kinelog3.for":"Kinefinitys Kamera-Log im Filmscan-Stil, im großen Farbumfang der MAVO Edge 6K und MM2 LF","lore.kinelog3.sin":"eine frühere Fassung der Spezifikation mit demselben Datum druckt Blau y −0.2282 mit Matrizen, die nicht übereinstimmen – das revidierte −0.2236 ist der Wert, der zusammenpasst","lore.lab-d65.for":"Lab mit Bezug auf D65 – Display-Arbeit ohne den Umweg über D50","lore.lab.for":"Farbabstand messbar machen – eine Zahl, ΔE, für „wie weit auseinander“","lore.lab.nm":"das * in L*a*b* unterschied es von Hunters Lab von 1948","lore.lab.sin":"Linien konstanten Bunttons biegen sich im Blau: Lab-Verläufe driften zu Violett","lore.labh.for":"annähernd gleichabständige Messwerte direkt aus lichtelektrischen Farbmessgeräten – Quadratwurzeln, keine Kubikwurzeln","lore.labh.nm":"das Lab ohne Sternchen – die CIE fügte 1976 das * hinzu, um die Verwechslung zu vermeiden","lore.labh.sin":"überall von CIELAB abgelöst, außer in alter Gerätefirmware","lore.lalphabeta.for":"die Statistik natürlicher Szenen, dekorreliert – der Motor des Farbtransfers nach Reinhard","lore.lalphabeta.nm":"l·α·β: logarithmische Zapfenachsen","lore.lch-d65.for":"die Polarform von Lab-D65","lore.lchab.for":"Lab in Polarform – Buntheit und Buntton als Regler","lore.lchab.nm":"LCh(ab): C=√(a²+b²), h=atan2(b,a)","lore.lchuv.for":"Luv in Polarform","lore.lchuv.nm":"LCh(uv): C=√(u²+v²), h=atan2(v,u) – Luv in Polarform, wie LCh(ab) Lab in Polarform ist","lore.llab.for":"medienübergreifende Reproduktion – ein CIELAB-Nachfolger, der einen Wechsel von Umfeld und Medium übersteht","lore.llab.nm":"Luos Lab","lore.llog.for":"L-Log für Leica-Video","lore.llog.nm":"L steht für Leica","lore.lms.for":"die Zapfen selbst – lang-, mittel-, kurzwellig –, wo chromatische Adaptation tatsächlich stattfindet","lore.log3g10.for":"das Log zu REDWideGamutRGB","lore.log3g10.nm":"Log; 3 – Mittelgrau wird auf 1/3 kodiert; G10 – 10 Blendenstufen über Mittelgrau erreichen 1.0","lore.log3g12.for":"die größere Variante mit 12 Blendenstufen","lore.logc3.for":"das szenenbezogene Log der ALEXA – Belichtungsstufen gleichmäßig verteilt","lore.logc3.nm":"Log C: C für die Cineon-Abstammung; v3 ist die EI-abhängige Familie","lore.logc4.for":"der Neustart von Log C für die ALEXA 35 mit 17 Blendenstufen","lore.logc4.nm":"die vierte Revision","lore.lrgb.for":"die Form in linearem Licht – wo physikalische Rechnung (Überblenden, Schattieren, Resampling) stimmt","lore.lrgb.sin":"nicht wahrnehmungsgerecht verteilt: Drei Viertel des Zahlenbereichs entfallen auf die hellsten Belichtungsstufen","lore.luv.for":"das Geschwister von Lab für additives Licht – die Farbart bleibt projektiv, Lichtmischungen laufen also auf Geraden","lore.luv.nm":"u, v stammen aus der gleichabständigen Farbtafel von 1960","lore.luv.sin":"gut für Lichter, schlechter für Oberflächen – der Druck nahm Lab, die Lichttechnik Luv","lore.macboyn.for":"Farbart im Zapfenraum – die Arbeitsfarbtafel der Sehforschung","lore.macboyn.nm":"die MacLeod-Boynton-Farbtafel","lore.maxwell.for":"drei Rezeptorerregungen als Farbart auftragen – das Dreieck der vergleichenden Sehforschung","lore.maxwell.nm":"benannt nach James Clerk Maxwell, dessen Farbdreieck von 1860 es verallgemeinert","lore.maxwell.sin":"die Normierung verwirft das Gesamtsignal der Rezeptoren","lore.milog.for":"Kino-Log fürs Smartphone","lore.munsell.for":"das erste empfindungsgemäße Ordnungssystem – Stufen, denen ein Kunststudent trauen kann","lore.munsell.nm":"seine Begriffe „value“ und „chroma“ sind bis heute das Vokabular des Fachs","lore.munsell.sin":"definiert durch die Renotation-Tabellen von 1943: Nachschlagen mit Interpolation, keine Formel","lore.nayatani95.for":"was steigende Beleuchtungsstärke selbst mit der Farbe macht – Hunt- und Stevens-Effekt, direkt modelliert","lore.nayatani95.nm":"Yoshinobu Nayatani und das Jahr","lore.nlog.for":"Nikons Log für die Z-Serie","lore.nlog.nm":"N steht für Nikon; N-Gamut, die passenden Primärvalenzen, teilt die Farbart-Koordinaten von BT.2020","lore.ntsc.for":"der erste Farbumfang im Farbfernsehen","lore.ntsc.sin":"kein Heimgerät erreichte je seine Leuchtstoffe – es überlebt vor allem als Marketing-Maßstab („72 % NTSC“)","lore.ohta.for":"Segmentierungskanäle, die natürliche Bilder mit billiger Ganzzahlrechnung dekorrelieren","lore.ohta.nm":"im Paper I1I2I3 – hier nach dem Erstautor benannt","lore.okhsl.for":"HSL mit wahrnehmungsgerechter Sättigung und Helligkeit innerhalb des sRGB-Farbumfangs","lore.okhsl.sin":"konstruktionsbedingt an sRGB gebunden – ein okhsl mit großem Farbumfang gibt es nicht","lore.okhsv.for":"das HSV-Gegenstück – wahrnehmungsgerechte Tints and Shades innerhalb von sRGB","lore.okhsv.sin":"konstruktionsbedingt an sRGB gebunden","lore.okhwb.for":"Mischen mit Weiß und Schwarz wie bei HWB, mit den Umrechnungen von okhsv","lore.oklab.for":"Alternative zu Lab ohne dessen Blauverschiebung, an CAM16-Daten angepasst und mit wenig Rechenaufwand in Shadern nutzbar","lore.oklab.nm":"„OK“ ist wörtlich gemeint: benannt danach, dass es einen ordentlichen Job macht","lore.oklab.sin":"für Displays mit D65-Weißpunkt ausgelegt; ohne Parameter für Betrachtungsbedingungen","lore.oklch.for":"die von CSS übernommene Polarform – empfindungsgemäßer Buntton und Buntheit als Regler","lore.oklch.nm":"Lightness, Chroma, Hue – OKLab in Polarform","lore.oklrab.for":"OKLab mit Lr – die Helligkeit bekommt einen Fuß, damit Mittelgrau dort liegt, wo Displays es hinsetzen","lore.oklrab.nm":"Lr = Lightness, Version mit Bezugsweiß","lore.oklrch.for":"die Polarform von OKLrab","lore.oklrch.nm":"Lr (fußkorrigierte Helligkeit), Buntheit, Buntton – OKLrab in Polarform","lore.olog.for":"OPPOs Smartphone-Log","lore.osaucs.for":"das gleichabständigste je vermessene Gitter – dreißig Jahre Komiteeurteile","lore.osaucs.nm":"L·j·g: j ist Gelblichkeit (jaune), g Grünlichkeit","lore.osaucs.sin":"keine geschlossene Umkehrung, und seine √2-Gitternachbarn machen es eher zum Datensatz als zum Picker","lore.ostwald.for":"Farbe so geordnet, wie ein Maler mischt – eine Vollfarbe, mit Weiß und Schwarz gebrochen","lore.ostwald.nm":"benannt nach Wilhelm Ostwald, dem Chemie-Nobelpreisträger, der es systematisierte","lore.ostwald.sin":"seine „Vollfarben“ sind ideale Optimalfarben: Keine Druckfarbe und kein Display erreicht sie, die äußere Hülle ist also unerreichbar","lore.p3-linear.for":"Display P3 in linearem Licht","lore.p3.for":"DCI-Kinoprimärvalenzen für Displays, mit D65-Weißpunkt und sRGB-Kurve","lore.p3.nm":"Display P3: P3-Primärvalenzen mit Weißpunkt und Übertragungskurve für Displays","lore.pal.for":"europäische Fernseh-Leuchtstoffe (EBU Tech 3213)","lore.panalog.for":"Kamera-Log aus der Genesis-Ära","lore.photoycc.for":"das szenenbezogene YCC der PhotoCD – Filmscans mit Reserve für Spitzlichter","lore.prolab.for":"eine projektive Transformation von XYZ, die empfindungsgemäß gleichmäßig bleibt – Winkel überstehen einen Beleuchtungswechsel","lore.prolab.nm":"pro = projektiv, seine eine projektive Transformation von XYZ (nicht die kanalweise Kubikwurzel von Lab)","lore.prophoto-linear.for":"ProPhoto in linearem Licht","lore.prophoto.for":"Platz für alles, was Film und künftige Drucker fassen können","lore.prophoto.nm":"genormt als ROMM RGB (Reference Output Medium Metric)","lore.prophoto.sin":"zwei Primärvalenzen sind imaginär – ~13 % seines Volumens sind gar keine Farbe, und 8-Bit-Dateien zeigen sichtbare Stufen","lore.protune.for":"flaches Log für Actioncams","lore.ral-design.for":"Industrielacke, geordnet nach CIELAB-Buntton, -Helligkeit und -Buntheit","lore.ral-design.nm":"jeder Code liest sich H·L·C","lore.rec2020-linear.for":"Rec.2020 in linearem Licht, für Compositing-Rechnung","lore.rec2020.for":"der Container-Farbumfang für UHD","lore.rec2020.sin":"monochromatische Primärvalenzen; kein übliches Endkundendisplay deckt den ganzen Farbumfang ab, und die meisten Rec.2020-Inhalte nutzen ihn nur teilweise","lore.rec2100-hlg.for":"HDR, das auch auf SDR-Geräten richtig aussieht – die Ein-Signal-Antwort des Rundfunks","lore.rec2100-hlg.nm":"Hybrid Log-Gamma: Gamma-Fuß, logarithmische Schulter","lore.rec2100-linear.for":"Rec.2100 in linearem Licht","lore.rec2100-pq.for":"absolute HDR-Signale – Codestufen bemessen an der Kontrastschwelle des Auges","lore.rec2100-pq.nm":"PQ = Perceptual Quantizer (SMPTE ST 2084)","lore.rec709.for":"der HDTV-Standard – sRGB übernahm später seine Primärvalenzen","lore.rec709.nm":"benannt nach der ITU-R-Empfehlung BT.709","lore.redlog.for":"das ursprüngliche Log der RED ONE","lore.redlogfilm.for":"altes RED-Log im Cineon-Stil","lore.rg.for":"normierte rg-Farbart – Helligkeit herausdividiert, für beleuchtungsrobustes maschinelles Sehen","lore.rgb.for":"Standard für Monitore, Drucker und Web, basierend auf einem typischen Röhrenmonitor","lore.rgb.nm":"das s in sRGB steht für „standard“","lore.rgb.sin":"gammakodiert: Zwei Farben numerisch zu mitteln ergibt eine dunklere Farbe, als ihr Licht zu mischen","lore.rimm.for":"Variante von ROMM für Szenendaten: Kameralicht vor der Umrechnung zur Darstellung","lore.rimm.nm":"Reference Input Medium Metric","lore.rlab.for":"Lab mit richtig gemachter Adaptation, zugeschnitten auf die Bildverarbeitung","lore.rlab.nm":"refined Lab (verfeinertes Lab)","lore.ryb.for":"Malerfarbkreis zur Vermittlung des Farbmischens","lore.ryb.sin":"es gibt keinen Standard – jede RYB-Implementierung mischt anders","lore.samsunglog.for":"Galaxy-Video für die Postproduktion – großer Dynamikumfang und Spielraum für Farbe und Kontrast, Material zum Graden, nicht zum direkten Ansehen","lore.scrgb.for":"sRGB mit Reserve – negative Werte und >1 erlaubt, für HDR-Compositing unter Windows","lore.scrgb.nm":"sc = „scene“-sRGB","lore.scrgb.sin":"die meiste Software schneidet Werte außerhalb des Bereichs sofort ab","lore.sgamut3cine.for":"S-Gamut3, nach DCI-P3 hin eingezogen, damit Sony-Material direkt auf ein Kinoziel gegradet werden kann","lore.sgamut3cine.nm":"Sonys S-Gamut, dritte Revision; „.Cine“ ist die zu DCI-P3 neigende Variante","lore.slog.for":"Sonys erstes Kino-Log (Ära der F35)","lore.slog.nm":"S steht für Sony – gepaart mit den eigenen S-Gamut-Primärvalenzen","lore.slog2.for":"Log für die Generation F65/F55","lore.slog3.for":"Cineon-ähnliche Log-Kurve, die meisten aktuellen Sony-Kinokameras verwenden sie","lore.smpte-240m.for":"Übergangs-HDTV, bevor sich Rec.709 durchsetzte","lore.smpte-240m.sin":"vor allem in Erinnerung, weil das Falschlesen seiner Zahlen Adobe RGB hervorbrachte","lore.smpte-c.for":"die Leuchtstoffe, die das US-Fernsehen tatsächlich verwendete, nachträglich genormt","lore.srlab2.for":"die Struktur von CIELAB mit Bunttongleichabständigkeit auf OSA-Niveau, umkehrbar gehalten","lore.sucs.for":"ein schlankes Modell gleichabständiger Farbart für eingebettete Systeme","lore.sucs.nm":"s steht für „simple“ – gebaut aus sCAM, dem schlanken Erscheinungsmodell von Li & Luo","lore.tlog.for":"FilmLights Baselight-eigenes Log auf E-Gamut – ein kameraunabhängiges Grading-Zwischenformat","lore.tlog.nm":"T für Truelight, FilmLights Farbpipeline","lore.tsl.for":"Hauterkennung – die Farbart so verzerrt, dass Gesichter dicht beieinanderliegen","lore.tsl.nm":"Tint · Saturation · Lightness","lore.ucs.for":"Farbtafel, in der Abstände sichtbare Farbunterschiede annähern","lore.ucs.nm":"Uniform Chromaticity Scale","lore.ucs.sin":"überholt – es überlebt nur in der Rechnung der ähnlichsten Farbtemperatur","lore.uv.for":"die Farbartebene, in der die ähnlichste Farbtemperatur gemessen wird","lore.uv.nm":"u, v – 1976 zu u′, v′ verfeinert","lore.uvw.for":"der erste gleichabständige 3D-Farbraum der CIE, gebaut für den Farbwiedergabeindex","lore.uvw.sin":"überholt – nur beim CRI begegnet man ihm noch","lore.viperlog.for":"die Kamera Viper FilmStream – rohes Log, das das digitale Kino mit anstieß","lore.vlog.for":"das Log der VariCam, eine Kurve für alle Sensoren","lore.vlog.nm":"V steht für VariCam, die Kamera, mit der es eingeführt wurde","lore.wavelength.for":"die Spektralfarben als Linie – der Rand des Hufeisens, Nanometer für Nanometer","lore.wavelength.sin":"keine Purpurtöne: Die Linie zwischen Violett und Rot gehört nicht dazu","lore.xvycc.for":"Video mit erweitertem Farbumfang durch negative BT.709-Werte","lore.xvycc.nm":"extended-video YCC","lore.xyb.for":"der zapfenbasierte Farbraum des Codecs – gebaut, um Kompressionsfehler zu verbergen, nicht zum Ansehen","lore.xyb.nm":"X ≈ L−M-Gegenfarbe · Y annähernd Leuchtdichte · B für Blau (S-Zapfen)","lore.xyy.for":"Farbart getrennt von der Leuchtdichte – der Farbraum, in dem das Hufeisendiagramm lebt","lore.xyy.sin":"wahrnehmungsmäßig extrem ungleichabständig: Die MacAdam-Ellipsen variieren darin um das 80-Fache","lore.xyz-abs-d65.for":"XYZ mit absoluter Leuchtdichte in cd/m², für HDR-Rechnung","lore.xyz-d50.for":"XYZ, auf D50 adaptiert – der Profilverbindungsraum von ICC","lore.xyz.for":"standardisierte Beschreibung der Farbwahrnehmung durch drei Integrale","lore.xyz.nm":"so gewählt, dass Y allein die Leuchtdichte ist; X und Z tragen den Rest ohne negative Anteile","lore.xyz.sin":"imaginäre Primärvalenzen mit Absicht: Nichts Sichtbares liegt genau auf X, Y oder Z","lore.ycbcr-bt2020.for":"UHD-Komponentenvideo mit großem Farbumfang und nicht konstanter Leuchtdichte","lore.ycbcr-bt601-525.for":"SD-Video mit 525 Zeilen im Legal Range, mit SMPTE-C-Primärvalenzen","lore.ycbcr-bt601-625.for":"SD-Video mit 625 Zeilen im Legal Range, mit PAL/EBU-Primärvalenzen","lore.ycbcr-bt709.for":"das exakte Komponentensignal von HDTV im Legal Range","lore.ycbcr.for":"Chroma braucht weniger Bandbreite als Luma, weil das Auge auf unscharfe Farbdetails weniger empfindlich reagiert","lore.ycbcr.nm":"der Strich an Y′ zählt – Luma, nicht Leuchtdichte","lore.ycbcr.sin":"parametrisierter Altknoten: eine explizite Variante BT.601/709/2020 vorziehen, wenn der Signalstandard bekannt ist","lore.yccbccrc.for":"das YCbCr mit konstanter Leuchtdichte, das das Fernsehen nie übernahm","lore.yccbccrc.nm":"die zusätzlichen c stehen für „constant“","lore.ycgco.for":"eine verlustfreie, liftingfreundliche Transformation für Codecs – zwei Additionen und zwei Shifts","lore.ycgco.nm":"Cg Grün-Differenz · Co Orange-Differenz","lore.ydbdr.for":"die französische Antwort – Farbdifferenzen zeilenweise abwechselnd gesendet","lore.yes.for":"Luma plus zwei Chroma-Achsen, verwendet in frühen Arbeiten zur Gesichtserkennung","lore.yes.nm":"Y Leuchtdichte · E Grün-Rot- · S Blau-Gelb-Chrominanz","lore.yiq.for":"Bandbreite nach dem Auge geformt: I bekommt 1.3 MHz, Q nur 0.4, weil die Schärfe für Orange–Cyan die für Grün–Purpur übertrifft","lore.yiq.nm":"Inphase- und Quadraturkomponente des Farbhilfsträgers","lore.ypbpr.for":"analoges Komponentenvideo – YCbCr über drei Kabel","lore.yrg.for":"Leuchtdichte plus rg-Farbart","lore.yuv.for":"Farbe in einem schwarzweißkompatiblen Signal verstecken","lore.yuv.nm":"U, V – die analoge Skalierung von B−Y und R−Y","lore.zcam.for":"ein Erscheinungsmodell, als HDR geboren – auf PQ aufgebaut wie Jzazbz","page.desc":"Eine offene Sammlung von Farbräumen mit üblichen Wertebereichen, belegten Quellen und einer Umrechnungs-API. Ohne Abhängigkeiten, gemeinfrei.","page.og-alt":"color-space – Farbräume in einer offenen Sammlung","page.og-desc":"Eine offene Sammlung von Farbräumen. Jeden Farbraum in jeden anderen umrechnen – mit üblichen Wertebereichen und unabhängig belegten Formeln.","page.space.og-alt":"Farbraum {name} – Kanalverläufe, Wertebereiche und Einsatz","page.space.og-title":"Farbraum {name} – color-space","page.space.title":"Farbraum {name} – Kanäle, Wertebereiche, Umrechnung | color-space","page.space.title-lut":"Farbraum {name} – Kanäle, Wertebereiche, Umrechnungs-LUT | color-space","page.title":"color-space – jeder beliebige Farbraum, eine winzige API, geprüft","purpose.compositing.name":"Compositing","purpose.compositing.tip":"Rechnen in linearem Licht – Überblenden, CG-Rendering und Resampling physikalisch korrekt","purpose.compositing.use":"Compositing in linearem Licht","purpose.delivery.name":"Auslieferung","purpose.delivery.tip":"Veröffentlichen auf Bildschirmen, in Dateien und Streams – die Kodierungen, in denen Inhalte ausgeliefert werden","purpose.delivery.use":"Auslieferung auf Bildschirm und Stream","purpose.difference.name":"Farbabstand","purpose.difference.tip":"messen, wie weit zwei Farben optisch auseinanderliegen – ΔE-Metriken und ihre Farbräume","purpose.difference.use":"Farbabstandsmetriken","purpose.editing.name":"Bildbearbeitung","purpose.editing.tip":"große Arbeitsfarbräume – Spielraum für Bildanpassungen vor der Ausgabe","purpose.editing.use":"Spielraum für die Bildbearbeitung","purpose.grading.name":"Grading","purpose.grading.tip":"Kameraaufnahme und Color Grading – Log-Kurven und szenenbezogene Arbeitsfarbräume","purpose.grading.use":"Aufnahme und Grading","purpose.measurement.name":"Messung","purpose.measurement.tip":"Farbmetrik – Farbe selbst angeben und messen, die Bezugsebene","purpose.measurement.use":"farbmetrische Referenz","purpose.palettes.name":"Paletten","purpose.palettes.tip":"Designpaletten, Abstufungen und Verläufe – Farbräume, in denen gleiche Schritte gleich aussehen","purpose.palettes.use":"Paletten und Verläufe","purpose.picking.name":"Farbwahl","purpose.picking.tip":"Farbauswahl mit Reglern für Buntton und weitere Farbkomponenten","purpose.picking.use":"Farbwähler-Regler","purpose.print.name":"Druck","purpose.print.tip":"Druckfarben, Malfarben und Körperfarbenangabe – subtraktive Systeme und Farbatlanten","purpose.print.use":"Druck und Körperfarben","purpose.research.name":"Forschung","purpose.research.tip":"Sehforschung und Bildforschung – physiologische und experimentelle Koordinaten","purpose.research.use":"Sehforschung","space.a98rgb-linear.desc":"Lineares Adobe RGB – das gammafreie Gegenstück zu Adobe RGB 1998, mit denselben über sRGB hinausreichenden Primärvalenzen und dem Weißpunkt D65, aber mit Kanalwerten direkt proportional zur Lichtintensität. Es ist der Zwischenfarbraum für exakte Farbrechnung, bevor die Ergebnisse mit der Übertragungskurve von Adobe RGB neu kodiert werden.","space.a98rgb-linear.use":"Linearer Zwischenfarbraum für Farbrechnung in Adobe RGB; aktuell, verwendet vor der Rückkodierung mit der Gammakurve von Adobe RGB.","space.a98rgb.desc":"Adobe RGB – 1998 von Adobe als sRGB-Alternative mit größerem Farbumfang eingeführt, um mehr der im CMYK-Druck erreichbaren Cyan- und Grüntöne wiederzugeben. Es behält den Weißpunkt D65 von sRGB, verwendet aber andere Primärvalenzen und ein leicht abweichendes Gamma. In Fotografie und Druckproduktion ist es bis heute ein Standard-Arbeitsfarbraum, wo der engere Farbumfang von sRGB zu viel Farbe abschneiden würde.","space.a98rgb.use":"Arbeitsfarbraum mit großem Farbumfang für Fotografie und Druck; weiterhin verbreitet, wo sRGB im CMYK druckbare Farben abschneidet.","space.aces2065-1.desc":"ACES2065-1 – das Archiv- und Austausch-Masterformat des Academy Color Encoding System, aufgebaut auf den AP0-Primärvalenzen, die groß genug sind, um den gesamten sichtbaren Farbumfang zu umschließen, mit dem ACES-typischen Weißpunkt nahe D60. Wie ACEScg speichert es szenenbezogenes Licht linear, mit Werten weit über dem nominellen Weiß, um Spitzlichtdetails für späteres Grading oder Rendering zu bewahren. Die AMPAS entwarf es als langfristiges, kameraunabhängiges Austauschformat für fertige ACES-Master, getrennt von den kleineren AP1-Primärvalenzen von ACEScg für das tägliche Rendering.","space.aces2065-1.use":"Archiv- und Austauschkodierung für fertige ACES-Master von Film und Fernsehen; aktuelles Langzeitspeicherformat (SMPTE ST 2065-1).","space.acescc.desc":"ACEScc – der logarithmische Grading-Farbraum des Academy Color Encoding System, mit den AP1-Primärvalenzen von ACEScg, aber einer reinen log2-Kurve, sodass Blendenstufen so auf Codewerte fallen, wie es filmgeschulte Coloristen erwarten. Anders als das Geschwister ACEScct hat es keinen linearen Fuß nahe Schwarz und zieht mathematische Reinheit dem Verhalten klassischer Grading-Regler vor. Es dient als Arbeitsfarbraum für das Color Grading in ACES-gesteuerten Postproduktions-Verarbeitungskettes, vor dem finalen Rendering zurück nach ACEScg oder ACES2065-1.","space.acescc.use":"Log2-Arbeitsfarbraum für das Color Grading in der ACES-Postproduktion; aktuell, an klassischen Grading-Bedienpulten aber weitgehend von ACEScct abgelöst.","space.acescct.desc":"ACEScct – der zweite Grading-Farbraum des Academy Color Encoding System, mit den AP1-Primärvalenzen von ACEScg und der log2-Kurve von ACEScc, aber mit einem linearen Fuß nahe Schwarz. Dieser Fuß sorgt dafür, dass klassische Lift/Gamma/Gain-Regler sich so verhalten, wie Coloristen es erwarten, statt das Rauschen in den Schatten zu übertreiben – deshalb wird ACEScct an Bedienpulten für klassische Grading-Werkzeuge meist ACEScc vorgezogen.","space.acescct.use":"Log2-Arbeitsfarbraum mit Fuß für das Color Grading in der ACES-Postproduktion; aktueller Standard-Grading-Farbraum von ACES.","space.acescg.desc":"ACEScg – der lineare Arbeitsfarbraum des Academy Color Encoding System, 2014 von der AMPAS für CGI-Rendering und VFX-Compositing definiert. Auf den großen AP1-Primärvalenzen aufgebaut, speichert er szenenbezogenes Licht linear statt über eine Log-Kurve, mit Reserve über Weiß für Spitzlichter und Lichtquellen, die sonst abgeschnitten würden. Er ist der Standard-Render- und Compositing-Farbraum in VFX- und Animations-Verarbeitungskettes rund um ACES.","space.acescg.use":"Linearer Render- und Compositing-Arbeitsfarbraum für CGI und VFX; aktueller Standard in ACES-basierten VFX- und Animations-Verarbeitungskettes.","space.acesproxy.desc":"ACESproxy – die Kodierung der Academy für Kontrolle und Vorschau am Set, gebaut, um AP1-Bilder in linearem Licht als 10-Bit-Codewerte im Legal Range über normale SDI-Videokabel zu übertragen. Sie ist eine grobe, quantisierte Kodierung für Farbentscheidungen am Set, Dailies und Vorschau im Sucherstil – nicht für Speicherung, Compositing oder das finale Grading, wo ACEScc oder ACEScct übernehmen, sobald das Material in der Post ankommt.","space.acesproxy.loss-note":"Ganzzahlige SDI-Codewerte by Design; Dekodieren und Kodieren rastet auf das 10-Bit-Gitter ein.","space.acesproxy.use":"Kodierung für Kontrolle am Set und Dailies-Vorschau über SDI-Video; aktuell, aber mit engem Zweck, nicht für Speicherung oder finales Grading.","space.anlab.desc":"ANLAB ist der Gegenfarbraum nach chromatischer Valenz, 1942 von Adams entwickelt und 1950 von Nickerson erweitert – der direkte Vorfahr von CIELAB. Er bildet Helligkeit und zwei Gegenfarbkanäle, indem er jedes adaptierte Farbwertverhältnis durch die empirische Value-Funktion des Munsell-Renotation-Systems schickt und dann Differenzen der Ergebnisse bildet – dieselbe Gegenfarblogik, die CIELAB 1976 beibehielt, während es die iterative Munsell-Funktion durch eine geschlossene Kubikwurzel ersetzte. ANLAB war in den Jahrzehnten, bevor CIELAB das Feld normte, in der Industrie zur Farbabstandsmessung weit verbreitet.","space.anlab.successor-note":"CIELAB behielt die Gegenfarblogik bei und ersetzte die Munsell-Funktion durch eine Kubikwurzel","space.anlab.use":"Industrielle Farbabstandsmessung; historisch, abgelöst von CIELAB und CIEDE2000.","space.apple-rgb.desc":"Apple RGB – der Arbeitsfarbraum des klassischen Mac OS, der das Farbverhalten von Apples ursprünglichen Trinitron-Röhrenmonitoren abbildet. Mit Weißpunkt D65 und einem Gamma von etwa 1.8, Apples historischem Systemstandard, blieb er jahrelang ein verbreiteter Photoshop-Arbeitsfarbraum und begegnet einem noch in Millionen alter Bilddateien.","space.apple-rgb.successor-note":"sRGB wurde zum Standard in Windows, im Web und in Photoshop 5","space.apple-rgb.use":"Alter RGB-Arbeitsfarbraum von Mac und Photoshop (D65, γ 1.8) vom 13″-AppleColor-Monitor; überholt, abgelöst von sRGB.","space.applelog.desc":"Apple Log – Apples Log-Profil, 2023 mit dem iPhone 15 Pro für ProRes-Log-Aufnahmen eingeführt, gedacht für professionelle und filmische Video-Workflows und eng mit den Farbwerkzeugen von Final Cut Pro verzahnt. Die Kurve beginnt nahe Schwarz mit einem quadratischen Fuß und geht dann in einen log2-Bereich für die Lichter über, was den aufnehmbaren Dynamikumfang weit über die normalen Videoprofile des Telefons hinaus erweitert. Sie ist über BT.2020-Primärvalenzen definiert, passend zu den Sensoren mit großem Farbumfang der iPhone-Pro-Reihe.","space.applelog.use":"Kinoorientierte Log-Aufnahme auf dem iPhone Pro für ProRes-Log-Workflows; aktuelle kamerainterne Kodierung seit dem iPhone 15 Pro.","space.applelog2.desc":"Apple Log 2 – Apples zweite Log-Kodierung für iPhone-Video, spezifiziert in Apples White Paper vom September 2025. Die Übertragungsfunktion von Apple Log bleibt unverändert – eine log2-Kurve, die nahe Schwarz in eine Parabel übergeht, um negative Rauschwerte besser zu halten –, sodass 18 % Grau weiterhin bei 0.4883 landet. Neu ist der Farbumfang: Statt in den BT.2020-Container wie Apple Log kodiert Apple Log 2 in Apple Wide Gamut, einen Satz D65-Primärvalenzen, den Apple für szenenbezogene Arbeit auf seine Kamerasensoren optimiert hat.","space.applelog2.use":"Log-Aufnahme auf dem iPhone in Apples eigenem großem Farbumfang für Grading und VFX; Apples aktuelle Log-Kodierung (White Paper Sept. 2025).","space.atd95.desc":"ATD95 – Sherman Lee Guths letztes ATD-Modell (1995), eine Beschreibung der Gegenfarbbahnen aus der Sehforschung: Die retinale Beleuchtungsstärke treibt verstärkungsgeregelte Zapfenantworten in zwei aufeinanderfolgende Gegenfarbstufen – A (achromatisch), T (Tritan, Rot-Grün) und D (Deutan, Gelb-Blau) – und modelliert Unterscheidungs- und Adaptationsdaten statt Erscheinungsskalen. Guth selbst betonte, es „cannot be considered a colour appearance model“; hier ist es als Koordinatensystem seiner zweiten (Großfeld-)Stufe enthalten, aus der seine Vorhersagen für Buntton und Sättigung gelesen werden.","space.atd95.use":"Historisches Gegenfarbmodell der Sehforschung (Unterscheidung, nicht Erscheinung); zum Studium aufbewahrt.","space.bmdfilm.desc":"Blackmagic Film – die Log-Kurve von Blackmagic Design für die Farbwissenschaft der Generation 5, die mit der URSA Mini Pro 12K debütierte und auf die Pocket-Cinema-Camera-Reihe ausgeweitet wurde. Sie verbindet einen linearen Fuß nahe Schwarz mit einem natürlich-logarithmischen Lichterbereich, um Details über den vollen Dynamikumfang des Sensors für das Grading in DaVinci Resolve zu halten. Sie gehört zu den Primärvalenzen BMD Wide Gamut Gen5 und steckt in Blackmagic-RAW-Material (BRAW).","space.bmdfilm.use":"Log-Kurve für Blackmagic-Kinokameras mit BRAW-Aufnahme; aktuell bei Gehäusen mit Gen-5-Farbwissenschaft (URSA Mini Pro, Pocket Cinema).","space.cam02-lcd.desc":"CAM02-LCD ist eine Variante des gleichabständigen Farbraums CAM02-UCS, die Luo, Cui & Li 2006 eigens auf GROSSE Farbabstände abgestimmt haben, statt auf die kleinen, feinen Unterschiede, auf die die meisten Abstandsformeln zielen. Wie CAM02-UCS projiziert sie Helligkeit und Farbigkeit von CIECAM02 in ein nahezu euklidisches, kartesisches Gitter, aber mit einer Skalierung, die an visuellen Daten großer Abstände kalibriert ist. CAM16-LCD übertrug dieselbe Kalibrierung später auf CAM16.","space.cam02-lcd.successor-note":"Auf CAM16 neu aufgebaut, als CAM16 CIECAM02 ablöste","space.cam02-lcd.use":"Gleichabständiger Farbraum für große Farbabstände und Gamut-Mapping; weitgehend abgelöst von CAM16-LCD.","space.cam02-scd.desc":"CAM02-SCD ist eine Variante des gleichabständigen Farbraums CAM02-UCS, die Luo, Cui & Li 2006 eigens auf KLEINE Farbabstände abgestimmt haben, wie sie bei Toleranz- und Qualitätsurteilen zählen. Wie CAM02-UCS projiziert sie Helligkeit und Farbigkeit von CIECAM02 in ein nahezu euklidisches, kartesisches Gitter, aber mit einer Skalierung, die an kleinen, schwellennahen visuellen Unterschieden kalibriert ist. CAM16-SCD übertrug dieselbe Kalibrierung später auf CAM16.","space.cam02-scd.successor-note":"Auf CAM16 neu aufgebaut, als CAM16 CIECAM02 ablöste","space.cam02-scd.use":"Gleichabständiger Farbraum für Toleranz- und QS-Urteile bei kleinen Farbabständen; weitgehend abgelöst von CAM16-SCD.","space.cam02-ucs.desc":"CAM02-UCS ist der gleichabständige Farbraum, den Luo, Cui & Li 2006 auf CIECAM02 aufbauten: Seine Korrelate für Helligkeit und Farbigkeit laufen durch eine komprimierende Skala, sodass gleiche Zahlenabstände viel genauer gleich empfundenen Farbunterschieden entsprechen. In kartesische Koordinaten umprojiziert, verhält er sich wie ein Farbraum im Stil von CIELAB, ist aber weit eher empfindungsgemäß gleichabständig und eignet sich daher gut, um Farbabstände (ΔE) zu berechnen und Gamut-Mapping zu betreiben. CAM16-UCS übertrug dasselbe Kompressionsschema später auf CAM16.","space.cam02-ucs.successor-note":"Auf CAM16 neu aufgebaut, als CAM16 CIECAM02 ablöste","space.cam02-ucs.use":"Gleichabständiger Allzweck-Farbraum für ΔE-Berechnung und Gamut-Mapping; abgelöst von CAM16-UCS, aber weiter verbreitet – matplotlibs viridis wurde darin entworfen.","space.cam16-lcd.desc":"CAM16-LCD ist eine Variante des gleichabständigen Farbraums CAM16-UCS, die Li et al. 2017 eigens auf GROSSE Farbabstände abgestimmt haben, mit Kompressionskoeffizienten aus der Arbeit von Luo, Cui & Li von 2006 über gleichabständige CIECAM-Farbräume. Wie CAM16-UCS projiziert sie Helligkeit und Farbigkeit von CAM16 in ein nahezu euklidisches, kartesisches Gitter, aber ihre Skalierung ist an visuellen Daten großer Abstände kalibriert statt an den kleinen, feinen Unterschieden, auf die die meisten Farbabstandsformeln zielen – das CAM16-Gegenstück zu CAM02-LCD.","space.cam16-lcd.use":"Gleichabständiger Farbraum für Vergleiche großer Farbabstände und Gamut-Mapping; aktueller Standard für diese Rolle.","space.cam16-scd.desc":"CAM16-SCD ist eine Variante des gleichabständigen Farbraums CAM16-UCS, die Li et al. 2017 eigens auf KLEINE Farbabstände abgestimmt haben, mit Kompressionskoeffizienten aus der Arbeit von Luo, Cui & Li von 2006 über gleichabständige CIECAM-Farbräume. Wie CAM16-UCS projiziert sie Helligkeit und Farbigkeit von CAM16 in ein nahezu euklidisches, kartesisches Gitter, aber ihre Skalierung ist an kleinen, schwellennahen visuellen Unterschieden kalibriert statt an den gröberen Vergleichen, auf die CAM16-LCD zielt – das CAM16-Gegenstück zu CAM02-SCD.","space.cam16-scd.use":"Gleichabständiger Farbraum für Toleranz- und QS-Vergleiche bei kleinen Farbabständen; aktueller Standard für diese Rolle.","space.cam16-ucs.desc":"CAM16-UCS ist der gleichabständige Farbraum, den Li et al. in ihrem Paper von 2017 auf CAM16 aufbauten: Die Korrelate für Helligkeit und Farbigkeit von CAM16 laufen durch eine komprimierende Skala, sodass gleiche Zahlenabstände viel genauer gleich empfundenen Farbunterschieden entsprechen. In kartesische Koordinaten umprojiziert, verhält er sich wie ein Farbraum im Stil von CIELAB, ist aber weit eher empfindungsgemäß gleichabständig und eignet sich daher gut, um Farbabstände (ΔE) zu berechnen und Gamut-Mapping zu betreiben, wo der geradlinige Abstand dem tatsächlichen visuellen Unterschied folgen muss.","space.cam16-ucs.use":"Gleichabständiger Allzweck-Farbraum für ΔE-Berechnung und Gamut-Mapping; aktueller Standard-Nachfolger von CAM02-UCS.","space.cam16.desc":"CAM16 ist das Farberscheinungsmodell, das Li et al. 2017 als vereinfachten, robusteren Nachfolger von CIECAM02 vorstellten. Es sagt vorher, wie eine Farbe einem menschlichen Beobachter unter bestimmten Betrachtungsbedingungen tatsächlich erscheint – unter Berücksichtigung von Umgebungslicht, Hintergrund und Adaptationszustand des Auges –, statt nur den rohen Reiz zu beschreiben, und liefert Korrelate für Helligkeit, Farbigkeit und Buntton (im vollen Modell auch Buntheit, Sättigung und absolute Helligkeit). Google übernahm es über seinen Ableger HCT als Grundlage des dynamischen Farbsystems von Material Design, und es ist heute in der Farbwissenschaft der übliche Ersatz für CIECAM02.","space.cam16.use":"Modellierung der Farberscheinung (empfundene Helligkeit, Farbigkeit, Buntton); aktueller Standard-Ersatz für CIECAM02, Grundlage von HCT in Material Design.","space.cct-duv.desc":"CCT + Duv – die Beschreibung der Lichtbranche für die Farbart nahe Weiß mit zwei Koordinaten. Die ähnlichste Farbtemperatur bestimmt den nächstgelegenen Punkt auf dem Planckschen Kurvenzug; Duv ist der vorzeichenbehaftete senkrechte Abstand von diesem Kurvenzug in der CIE-1960-uv-Farbtafel (positiv oberhalb, üblicherweise grünlicher; negativ unterhalb, üblicherweise rosiger). Anders als die Farbtemperatur allein bewahrt das Paar beide Dimensionen der Farbart im Bereich weißen Lichts.","space.cct-duv.loss-note":"Nur Farbart: Die Leuchtdichte wird verworfen; die Umkehrung rekonstruiert XYZ bei Y=100.","space.cct-duv.use":"Lichtspezifikation und LED-Binning: CCT sagt warm–kalt, Duv sagt grün–rosa; aktuelle Begleitkoordinaten für die Farbart weißen Lichts.","space.cie-rgb.desc":"CIE RGB – der experimentelle Farbraum, direkt aus den Farbabgleichsexperimenten von Wright und Guild von 1931 gebaut, deren Daten zur Grundlage des CIE-XYZ-Standards selbst wurden. Seine drei Primärvalenzen sind monochromatische Lichter einer einzigen Wellenlänge statt der breitbandigen Primärvalenzen eines realen Displays, bezogen auf einen energiegleichen Weißpunkt. Heute überlebt er vor allem als historischer und didaktischer Farbraum – der gemeinsame Vorfahr, von dem fast jeder spätere RGB-Farbraum abstammt.","space.cie-rgb.successor-note":"Seine Spektralwertfunktionen werden negativ, daher führte die CIE im selben Jahr das durchweg positive XYZ ein","space.cie-rgb.use":"Historischer, didaktischer Referenzfarbraum aus den Abgleichsdaten von Wright und Guild; in der Praxis überholt, Vorfahr von CIE XYZ.","space.ciecam02.desc":"CIECAM02 ist das 2002 von der CIE veröffentlichte Farberscheinungsmodell, entwickelt, um vorherzusagen, wie eine Farbe einem menschlichen Beobachter unter realen Betrachtungsbedingungen tatsächlich erscheint, statt nur den Farbreiz anzugeben. Es führt die physiologische Zapfenantwort durch eine Stufe der chromatischen Adaptation und eine Gegenfarbstufe und liefert Korrelate für Helligkeit, Farbigkeit und Buntton, im vollen Modell auch Buntheit, Sättigung und absolute Helligkeit. Obwohl CAM16 es inzwischen als einfacherer, robusterer Nachfolger abgelöst hat, steckt CIECAM02 weiterhin im Windows Color System von Microsoft und wird noch breit für Gamut-Mapping und medienübergreifende Farbreproduktion eingesetzt.","space.ciecam02.successor-note":"CAM16 nutzt eine Matrix statt zwei und vermeidet die ungültigen Rechenergebnisse","space.ciecam02.use":"Modellierung der Farberscheinung für Gamut-Mapping und medienübergreifende Reproduktion; steckt noch im Windows Color System, aber von CAM16 abgelöst.","space.cineon.desc":"Cineon – Kodaks Log-Kodierung nach Kopierdichte aus den frühen 1990ern, geschaffen für das Filmscan- und Digital-Intermediate-System Cineon, mit dem Kopierwerke gescannte Negative erstmals digital statt an der optischen Kopiermaschine bearbeiten konnten. Ihre 10-Bit-Log-Kurve bildet die Negativdichte direkt auf Codewerte ab, mit Bezugspunkten für Schwarz und Weiß, die das Verhalten des Filmmaterials nachbilden. Einen eigenen Farbumfang hat sie nicht – gescannte Bilder erbten die Primärvalenzen, die Filmmaterial und Scanner mitbrachten –, und heute lebt sie vor allem im daraus hervorgegangenen Dateiformat DPX fort.","space.cineon.use":"Log-Kodierung für Filmscan und Digital Intermediate; historisch, lebt vor allem im daraus entstandenen Dateiformat DPX fort.","space.clog.desc":"Canon Log – Canons erstes Kino-Log-Gamma, 2011 mit der EOS C300 eingeführt, um den Dynamikumfang zu erweitern, den Cinema-EOS-Kameras für das spätere Grading aufnehmen konnten. Die Kurve ist um Schwarz symmetrisch und kodiert etwas Signal unterhalb von Schwarz, statt bei null abzuschneiden. In dieser Bibliothek gehört sie zu Canons großen Cinema-Gamut-Primärvalenzen, derselben Matrix, die auch die späteren Kurven Canon Log 2 und Canon Log 3 nutzen.","space.clog.successor-note":"Canon Log 2 erfasste mehr vom Dynamikumfang der neueren Sensoren","space.clog.use":"Log-Aufnahme bei Cinema-EOS-Kameras; weitgehend von Canon Log 2/3 abgelöst, aber aus Kompatibilitätsgründen weiter unterstützt.","space.clog2.desc":"Canon Log 2 – Canons Kino-Log-Kurve mit größerem Belichtungsspielraum, eingeführt mit der EOS C300 Mark II, um mehr vom Dynamikumfang des Sensors aufzunehmen als das ursprüngliche Canon Log. Die flachere, kontrastärmere Kurve tauscht gröbere Stufen in den Mitteltönen gegen zusätzliche Blendenstufen an Lichter- und Schatteninformation, gedacht für kräftigeres Grading. Sie teilt die Cinema-Gamut-Primärvalenzen mit Canon Log und Canon Log 3.","space.clog2.use":"Log-Aufnahme bei Cinema-EOS-Kameras für maximalen Dynamikumfang; aktuell neben Canon Log 3.","space.clog3.desc":"Canon Log 3 – Canons ausgewogene Kino-Log-Kurve, 2016 per Firmware nachgereicht, einen Zyklus nachdem die EOS C300 Mark II (2015) mit Canon Log 2 erschienen war. Statt einer einzigen Log-Funktion verbindet sie einen logarithmischen Schattenbereich, lineare Mitteltöne und einen logarithmischen Lichterbereich zu einer dreiteiligen Kurve – mit dem Ziel, nahe an den Dynamikumfang von Canon Log 2 heranzukommen, bei sanfterem, leichter zu gradendem Kontrast. Sie teilt die Cinema-Gamut-Primärvalenzen mit Canon Log und Canon Log 2 und ist Canons meistgenutzte Kino-Log-Kurve geworden.","space.clog3.use":"Canons dreiteiliges Kino-Log auf Cinema Gamut; heute seine meistgenutzte Log-Kurve.","space.cmy.desc":"CMY ist das subtraktive Farbmodell nur aus Cyan, Magenta und Gelb, ohne den separaten Schwarzkanal von CMYK. Jeder Kanal gibt an, wie viel Farbe aufgetragen wird, um ihren komplementären Anteil des weißen Lichts zu absorbieren; alle drei in voller Stärke ergeben daher annähernd Schwarz – in der Praxis erzeugen unreine Druckfarben aber ein schmutziges Dunkelbraun statt echtem Schwarz, und genau deshalb fügt CMYK einen eigenen Key-Kanal hinzu. CMY bleibt nützlich als direktes subtraktives Drei-Farben-Gegenstück zu RGB und liegt der Arithmetik zugrunde, auf der CMYK aufbaut.","space.cmy.successor-note":"Unreine Druckfarben mischen sich zu schmutzigem Braun, daher kam im Druck Schwarz als Key-Farbe hinzu","space.cmy.use":"Subtraktives Drei-Farben-Gegenstück zu RGB und arithmetische Basis von CMYK; im Druck von CMYK abgelöst.","space.cmyk.desc":"CMYK ist das subtraktive Farbmodell des Offset- und Digitaldrucks, aufgebaut aus den Druckfarben Cyan, Magenta und Gelb plus einem separaten Schwarzkanal (K, für „Key“). Cyan, Magenta und Gelb absorbieren Licht, statt es abzustrahlen – das Gegenteil dessen, wie RGB-Displays farbiges Licht addieren –, im Prinzip ergibt ihre Kombination allein also Schwarz. Echte Druckfarben sind aber unrein, darum hält ein eigener Schwarzkanal dunkle Töne neutral, spart Farbe und gibt Text und feinen Details eine sauberere Kante. Es ist das Standardfarbmodell für Druckvorstufe und Druckausgabe in der gesamten Branche.","space.cmyk.loss-note":"Die naive Gerätegleichung: Viele CMYK-Werte ergeben dasselbe RGB (auf dem Rückweg gilt die Max-K-Konvention).","space.cmyk.use":"Subtraktives Vierfarbmodell für Offset- und Digitaldruck; der aktuelle Standard der Druckvorstufe.","space.coloroid.desc":"Coloroid – das ungarische Farbordnungssystem für die Architektur, entwickelt von Antal Nemcsics an der Technischen Universität Budapest und genormt als MSZ 7300. Aus groß angelegten ästhetischen Experimenten hervorgegangen, ordnet es Buntton (A), Sättigung (T) und Helligkeit (V) in Stufen, die beim Gestalten ganzer Umgebungen gleichmäßig wirken – sein Terrain sind Architektur und städtische Farbplanung.","space.coloroid.use":"System für architektonische und städtische Farbplanung; in der ungarischen Gestaltungspraxis noch verwendet, genormt als MSZ 7300.","space.davinci.desc":"DaVinci Wide Gamut – Blackmagics eigener großer Farbraum mit Log-Kurve, 2020 mit DaVinci Resolve 17 als Standard-Arbeitsfarbraum für Resolves farbverwaltete Verarbeitungskette eingeführt. Statt auf eine Kamera zu zielen, ist er als kameraunabhängiges Zwischenformat gebaut, in das sich Material jeder Marke umwandeln und einheitlich graden lässt – im Zweck ähnlich wie ACES, aber in Resolve zu Hause. Seine Log-Kurve DaVinci Intermediate bewahrt Lichter- und Schattendetails jeder Quellkamera für das kreative Grading.","space.davinci.use":"Kameraunabhängiges Grading-Zwischenformat mit Log-Kurve; aktueller Standard-Arbeitsfarbraum in Resolves farbverwalteter Verarbeitungskette.","space.dcdm.desc":"DCDM – die Kodierung des Digital Cinema Distribution Master, die in jedem an Kinos ausgelieferten DCP (Digital Cinema Package) steckt, von der SMPTE im Rahmen der DCI-Spezifikation für digitales Kino genormt. Sie kodiert CIE XYZ direkt über ein Potenzgesetz mit Gamma 2.6 statt über eine RGB-Übertragungskurve und bindet das relative Weiß an die kalibrierte Helligkeit des DCI-Referenzprojektors. Es ist ein displaybezogenes, reines Auslieferungsformat – Inhalte werden als letzter Schritt vor dem Packen für die Kinoauswertung in DCDM gemastert.","space.dcdm.use":"DCP-Auslieferungskodierung für die Kinoprojektion; aktuell verbindliches Format für das DCP-Mastering (SMPTE ST 428-1).","space.dci-p3.desc":"DCI-P3 – der in SMPTE RP 431-2 definierte Standard des digitalen Kinos für Projektion und Mastering. Er teilt seine großen Rot-, Grün- und Blau-Primärvalenzen mit Apples Display P3, kombiniert sie aber mit dem DCI-Kino-Weißpunkt und einer reinen Gamma-2.6-Kurve statt mit dem D65-Weiß und der sRGB-ähnlichen Kurve der Display-Varianten für Endgeräte. Er bleibt der Referenzfarbraum für digitale Filmproduktion und -distribution.","space.dci-p3.use":"Referenzfarbraum für Projektion und Mastering im digitalen Kino; aktueller Kinostandard und Basis des Display P3 für Endgeräte.","space.din99d.desc":"DIN99d ist eine Verfeinerung des gleichabständigen Farbraums DIN99 von 2002 durch Cui, Luo, Rigg, Roesler und Witt, die die ungleiche Behandlung blauer Bunttöne in der ursprünglichen Formel beheben soll. Sie fügt eine Korrektur der Farbwerte vor dem CIELAB-Schritt hinzu, neben der familientypischen Bunttondrehung und logarithmischen Kompression, sodass der euklidische Abstand zweier DIN99d-Punkte dem empfundenen Unterschied über den ganzen Bunttonkreis gleichmäßiger folgt als DIN99 oder CIELAB allein. Wie die übrige DIN99-Familie dient er vor allem der industriellen Farbtoleranzprüfung, wo eine einfache euklidische Metrik CIE ΔE2000 vorgezogen wird.","space.din99d.use":"Industrielle Farbtoleranzmessung (Lacke, Kunststoffe, Automobil); aktuelle Nischenalternative zu CIEDE2000.","space.din99o-lab.desc":"DIN99o Lab ist eine weitere nichtlineare Umformung von CIELAB, Teil der deutschen Farbabstandsnorm DIN 6176, so gebaut, dass ein einfacher euklidischer Abstand zweier Punkte den empfundenen Farbunterschied weit besser annähert als rohes CIELAB. Sie komprimiert Helligkeit und Buntheit von Lab logarithmisch und wendet eine Bunttondrehung an, was die bekannte Neigung von CIELAB korrigiert, Unterschiede zwischen hochgesättigten Farben zu überschätzen. Die DIN99-Familie dient vor allem der industriellen Farbtoleranzprüfung – Lacke, Kunststoffe und Fahrzeuglackierungen – als schlankere Alternative zur aufwendigeren Formel CIE ΔE2000.","space.din99o-lab.use":"Industrielle Farbtoleranzmessung nach DIN 6176; aktuelle schlankere Alternative zu CIEDE2000 in der Qualitätsprüfung von Lacken, Kunststoffen und Fahrzeugen.","space.din99o-lch.desc":"DIN99o LCh ist die Zylinderform von DIN99o Lab, dem Farbabstandsraum nach DIN 6176. Sie wandelt dessen rechtwinklige Achsen in Buntheit und Buntton um – aus demselben Grund wie LCh beim gewöhnlichen CIELAB: als direkterer Griff, um Sättigung und Buntton anzupassen. Den zentralen Vorteil von DIN99o behält sie: Weil der Farbraum so gebaut ist, dass der euklidische Abstand den empfundenen Unterschied schon annähert, ist eine einfache Buntheits- oder Helligkeitsdifferenz hier ohne weitere Korrekturformeln eine aussagekräftige Toleranzmetrik.","space.din99o-lch.use":"Direkte Toleranzanpassung von Buntheit und Buntton; aktuell, dasselbe industrielle Prüffeld wie DIN99o Lab.","space.dkl.desc":"DKL – der Raum der Kardinalachsen des menschlichen Farbensehens, 1984 von Derrington, Krauskopf & Lennie aus Ableitungen von Neuronen im seitlichen Kniehöcker (LGN) des Makaken vorgeschlagen. Statt eines beliebigen Gegenfarbmodells sind seine drei Achsen die tatsächlichen Richtungen, auf die frühe visuelle Neuronen ansprechen: eine unbunte Leuchtdichteachse, eine isoluminante Rot-Grün-Achse und eine tritane Blau-Gelb-Achse, alle relativ zu einem Adaptationsweiß gemessen. Er bleibt ein Standardrahmen der Sehforschung, um Reize zu entwerfen, die jeweils einen Kardinalmechanismus isolieren.","space.dkl.use":"Reizgestaltung in der Sehforschung zur Isolierung kardinaler Farbmechanismen; aktueller Standardrahmen in diesem Forschungsfeld.","space.dlog.desc":"D-Log – DJIs Log-Kurve für seine kinoorientierten Kameras, darunter Zenmuse X7 und Ronin 4D, gedacht, um Dynamikumfang fürs Grading statt fürs direkte Ansehen zu bewahren. Sie kombiniert einen linearen Fuß nahe Schwarz mit einer log10-Kurve für die Lichter, abgebildet auf die D-Gamut-Primärvalenzen, die für die Sensoren dieser Kameras gebaut sind. Sie unterscheidet sich von D-Log M, der eigenen Kurve von DJIs Consumer-Drohnen.","space.dlog.use":"Log-Kurve für DJIs kinoorientierte Drohnen- und Gimbal-Kameras; aktuell in den Kinoproduktlinien Zenmuse und Ronin.","space.dsh.desc":"CIE DSH – farbtongleiche Wellenlänge, Sättigung (spektraler Farbanteil) und Leuchtdichte, die klassischen Helmholtz-Koordinaten zur Farbart nach CIE 1931. Statt des kartesischen Paars x, y wird eine Farbe durch die Spektralwellenlänge verortet, der sie am meisten ähnelt, und dadurch, wie weit sie vom Weiß in Richtung dieser reinen Spektralfarbe liegt – eine natürliche Art, über Buntton und Sättigung zu sprechen, älter als die Gegenfarbräume im Stil von CIELAB. Nichtspektrale Purpurtöne, die keine einzelne farbtongleiche Wellenlänge haben, werden stattdessen mit einer negativen kompensativen Wellenlänge angegeben.","space.dsh.use":"Klassische Helmholtz-Koordinaten (farbtongleiche Wellenlänge, spektraler Farbanteil, Leuchtdichte) zur Farbart nach CIE 1931.","space.erimm.desc":"ERIMM RGB – Kodaks Extended Reference Input Medium Metric RGB, ein logarithmisch kodiertes, szenenbezogenes Format, in ISO 22028-3 als Mitglied mit erweitertem Umfang der ROMM/RIMM-Familie genormt. Es teilt die großen ROMM-Primärvalenzen (ProPhoto) und den Weißpunkt D50 mit ProPhoto RGB, aber seine logarithmische Kurve fasst einen viel größeren Bereich von Szenenbelichtungen – weit über diffuses Weiß hinaus –, als ein lineares oder gammakodiertes Format es könnte, was zur Archivierung roher Szenendaten mit hohem Dynamikumfang passt.","space.erimm.use":"Szenenbezogene Log-Kodierung zur Archivierung roher HDR-Szenendaten; Nische/historisch, Teil der ROMM/RIMM-Familie von Kodak.","space.filmicpro.desc":"Filmic Pro 6 Log – die Log-Kurve von Filmic Pro, einer iOS-Kinokamera-App eines Drittanbieters, die iPhone-Material ein flaches, gradingfertiges Bild gab, Jahre bevor es Apple Log nativ gab. Die Kurve verbindet einen Quadratwurzelterm und einen natürlich-logarithmischen Term zu einem gemischten Gesetz, so gebaut, dass ein Eingang mit vollem Pegel auf einen Ausgang mit vollem Pegel zurückfällt. Wie die späteren Log-Formate der Smartphone-Hersteller hat sie keinen veröffentlichten nativen Farbumfang und wird als Kurve über linearem RGB behandelt.","space.filmicpro.use":"Log-Aufnahme einer iOS-Kinokamera-App eines Drittanbieters; in FiLMiC Pro weiter verfügbar, seit Apple Log 2023 nativ kam, in den Schatten gestellt.","space.flog.desc":"F-Log – Fujifilms Log-Kurve, 2016 mit der X-T2 nur über HDMI eingeführt und ab der X-H1 2018 in der Kamera aufgezeichnet; per Firmware kam internes F-Log dann auf die X-T2 und weitere Kameras der X-Serie und GFX. Sie verbindet einen linearen Fuß in den Schatten mit einem logarithmischen Auslauf der Lichter, um den aufnehmbaren Dynamikumfang für das Grading zu erweitern. Sie ist über F-Gamut definiert, Fujifilms Farbraum mit Primärvalenzen gleich ITU-R BT.2020, und bleibt das flache Standardprofil auf Fujifilm-Gehäusen ohne das neuere F-Log2 mit größerem Umfang.","space.flog.use":"Flaches Standard-Log-Profil für Video der Fujifilm X-Serie/GFX; aktuell auf Gehäusen ohne F-Log2.","space.flog2.desc":"F-Log2 – Fujifilms Log-Kurve der zweiten Generation, eingeführt mit der X-H2S, um rund 14 Blendenstufen Dynamikumfang aufzunehmen, mehr als das ursprüngliche F-Log. Die Kurve ist flacher als die von F-Log und verteilt die zusätzlichen Blendenstufen über den Codewertbereich, um den Preis sorgfältigeren Gradings. Sie teilt die F-Gamut-Primärvalenzen, gleich ITU-R BT.2020, mit F-Log.","space.flog2.use":"Log-Profil mit größerem Dynamikumfang für Video der Fujifilm X-Serie/GFX; aktuelle Spitzen-Log-Kurve neuerer Gehäuse.","space.flog2c.desc":"F-Log2 C – Fujifilms F-Log2-Kurve, aufgezeichnet in F-Gamut C, einem größeren Farbumfang als das an BT.2020 angeglichene F-Gamut von F-Log und F-Log2. Laut Fujifilms Datenblatt ist die Kurve identisch mit F-Log2, sodass 0 %, 18 % und 90 % Remission weiterhin auf den 10-Bit-Codes 95, 400 und 570 landen; nur die Primärvalenzen ändern sich. Das Rot von F-Gamut C liegt auf dem Rot von ACES AP0, Grün und Blau liegen außerhalb des Spektralfarbenzugs, sodass der Farbumfang BT.2020 umschließt. Fujifilm ergänzte es per Firmware für X-H2, X-H2S und GFX100 II.","space.flog2c.use":"F-Log2-Aufnahme auf den größeren F-Gamut-C-Primärvalenzen; im November 2024 per Firmware für X-H2, X-H2S und GFX100 II ergänzt.","space.gplog2.desc":"GP-Log2 – GoPros Log-Profil für die Kameras der MISSION-1-Serie, 2026 von GoPro Labs dokumentiert. Wie Protune ist es eine einzige reine Log-Kurve, aber mit Log-Basis 600 statt 113, und packt bis zu 14 Blendenstufen in ein 10-Bit-Signal über Rec.2020-Primärvalenzen. Die Kamera misst 18 % Grau auf Code 0.5416 (etwa 554 von 1023) ein und schneidet etwa 1.8 Blendenstufen über diffusem Weiß ab.","space.gplog2.use":"Log-Profil für GoPro-Kameras der MISSION-1-Serie; gegradet mit dem GP-Log2-LUT-Generator von GoPro Labs.","space.gray.desc":"Gray – ein einkanaliger Wert der relativen Leuchtdichte, das Y von CIE XYZ, berechnet aus RGB in linearem Licht statt aus gammakodierten Werten. Der Unterschied zählt: Echte Leuchtdichte (Y) misst die physikalische Lichtabgabe, während das aus gammakodiertem RGB berechnete „Luma“ (Y′) – in der Videotechnik üblich – sie nur annähert. Die relative Leuchtdichte ist die Größe hinter Kontrastverhältnis-Berechnungen wie in den Barrierefreiheitsrichtlinien WCAG.","space.gray.loss-note":"Behält nur die Leuchtdichte; die Farbart wird verworfen.","space.gray.use":"Kanal der relativen Leuchtdichte aus linearem RGB; aktuelle Basis für die Kontrastberechnung nach WCAG.","space.hcg.desc":"HCG – Hue, Chroma, Gray, ein zylindrisches RGB-Modell, das eine Farbe in ihren reinen Buntton, die beigemischte Buntheit (Farbigkeit) und den Grauanteil zerlegt, der sie verdünnt. Anders als bei HSL oder HSV ist die Buntheit hier ein absolutes Maß der Farbigkeit statt eines relativ zu Helligkeit oder Value – passend für additives Mischen aus Buntton und Grau.","space.hcg.use":"Zylindrisches RGB-Modell (absolute Buntheit + Grau) für Farbwähler-Oberflächen; Nische, vor allem in JS-Farbbibliotheken.","space.hcl.desc":"HCL – ein zylindrischer Farbraum aus Hue, Chroma, Luminance aus der Referenzimplementierung rgb2hsv von Chilliant. Buntton und Buntheit verhalten sich wie bei anderen zylindrischen RGB-Modellen, die Leuchtdichte wird aber mit einer gammagewichteten Formel berechnet, die der empfundenen Helligkeit enger folgen soll als einfache Lightness oder Value. Mit CIE LCh, das manchmal ebenfalls „HCL“ genannt wird, aber völlig andere Mathematik verwendet, hat es nichts zu tun – die beiden sollte man nicht verwechseln.","space.hcl.use":"Farbwahl mit gammagewichteter Leuchtdichte für HLSL-/Shader-Code; Nische, nicht identisch mit CIE LCh und oft damit verwechselt.","space.hct.desc":"HCT – Hue, Chroma, Tone – ist Googles Farbraum für Material Design 3, 2021 eingeführt als Grundlage des dynamischen Farbgestaltungs von Material You unter Android. Er kombiniert Buntton und Buntheit aus CAM16, einem vollständigen Farberscheinungsmodell, das Betrachtungsbedingungen berücksichtigt, mit Tone: der Helligkeit L* von CIELAB, gewählt, weil Kontrast- und Barrierefreiheitsformeln bereits davon abhängen. So kann ein Designsystem aus einer einzigen Ausgangsfarbe eine vollständige Tonpalette ableiten und zwischen zwei beliebigen Tönen vorhersagbaren Kontrast halten.","space.hct.use":"Dynamisches Farbgestaltung von Android Material You und Erzeugung von Tonpaletten; aktueller Standard von Material Design 3.","space.hcy.desc":"HCY – Hue, Chroma, Luma, ein zylindrisches Farbmodell von Kuzma Shapran, durch Chilliant für Echtzeit-Shader bekannt geworden. Anders als bei HSI oder HSL ist sein Y-Kanal das tatsächliche Rec.-601-Luma der Farbe statt eines Mittelwerts oder Extremwerts der RGB-Kanäle, und die Buntheit wird gegen das maximale Luma normiert, das der aktuelle Buntton tragen kann. Dadurch wirken zwei Farben mit gleichem Y immer gleich hell – eine Eigenschaft, die weder HSL noch HSV garantiert.","space.hcy.use":"Luma-konsistentes Bunttonmodell für Echtzeit-Grading in Shadern; Nische, in HLSL-/GLSL-Grafikcode verwendet.","space.hdr-cie-lab.desc":"hdr-CIELAB – die Erweiterung von CIELAB auf Bilder mit hohem Dynamikumfang durch Fairchild & Wyble 2010/2011. Die Kubikwurzel-Helligkeitsantwort von CIELAB wurde an gewöhnliche Display-Leuchtdichten angepasst und versagt über den größeren Bereich von HDR, daher setzt hdr-CIELAB eine Michaelis-Menten-Antwort ein, deren Exponent sich an die Szenenleuchtdichte anpasst – im Sinne der Adaptation des menschlichen Sehens. Es behält die vertraute Struktur aus L*, a* und b* – Helligkeit, Rot-Grün, Gelb-Blau – und erweitert sie auf HDR-Inhalte.","space.hdr-cie-lab.successor-note":"Bildvergleiche in HDR wechselten zu eigens für HDR entworfenen Farbräumen wie ICtCp und Jzazbz","space.hdr-cie-lab.use":"HDR-angepasstes CIELAB für Bildvergleiche über große Leuchtdichtebereiche; akademisch, in der Praxis von ICtCp/Jzazbz abgelöst.","space.hdr-ipt.desc":"hdr-IPT – die Erweiterung von IPT auf Bilder mit hohem Dynamikumfang durch Fairchild & Wyble 2010/2011. Die feste Potenz-Helligkeitsantwort von IPT gilt nur über einen schmalen Leuchtdichtebereich, daher ersetzt hdr-IPT sie durch eine Michaelis-Menten-Antwort, deren Exponent sich an die Leuchtdichte der Szene anpasst – so wie sich das Auge selbst anpasst. Es behält die I/P/T-Struktur aus Helligkeit, Rot-Grün und Gelb-Blau und trägt ihr bunttonlineares Verhalten über den viel größeren Dynamikumfang von HDR.","space.hdr-ipt.use":"HDR-angepasstes IPT für bunttonlineare Erscheinungsmodellierung über große Leuchtdichtebereiche; akademisch, nicht industriell eingesetzt.","space.hellwig2022.desc":"Das 2022 veröffentlichte Hellwig-Fairchild-Modell ist die von der CIE empfohlene Verfeinerung von CAM16 und die mathematische Grundlage von CIECAM16 (CIE 248:2022). Es lässt die Transformation zur chromatischen Adaptation, die Gegenfarbdimensionen und das Helligkeitskorrelat von CAM16 weitgehend unverändert, überarbeitet aber die unbunte Antwort und die Gleichungen der absoluten Helligkeit für konsistenteres Verhalten über den gesamten Bereich des Modells. Wie CAM16 liefert es Helligkeit, Farbigkeit und Buntton als Kernkorrelate – ein naher, direkt einsetzbarer Nachfolger überall, wo ein von der CIE gestütztes Erscheinungsmodell gefragt ist.","space.hellwig2022.use":"Von der CIE empfohlenes Farberscheinungsmodell als Nachfolger von CAM16; aktuelle mathematische Grundlage von CIECAM16 (CIE 248:2022).","space.hpluv.desc":"HPLuv ist das Pastell-Gegenstück zu HSLuv, aus demselben Projekt von Alexei Boronine. Statt die Sättigung bei jedem einzelnen Buntton an die Grenze des sRGB-Farbumfangs anzupassen, verwendet es den größten Kreis, der bei gegebener Helligkeit in den Farbumfang passt. So bleibt jeder Buntton über den ganzen Sättigungsbereich erreichbar – um den Preis, nie ganz leuchtende Farben zu erreichen, denn S=100 heißt nur so gesättigt, wie es der am wenigsten bunte Buntton bei dieser Helligkeit erlaubt. Helligkeit und Buntton kommen wie bei HSLuv unverändert aus LCHuv; nur die Abbildung der Buntheit unterscheidet sich.","space.hpluv.use":"Pastell-Begleiter zu HSLuv mit garantiert gültigem Farbumfang für Palettenwerkzeuge; aktuell, gemeinsam mit HSLuv gepflegt.","space.hsi.desc":"HSI – Hue, Saturation, Intensity, ein zylindrisches Farbmodell, beliebt in Bildverarbeitung und maschinellem Sehen. Die Intensität ist einfach der Mittelwert von Rot-, Grün- und Blaukanal; das trennt Helligkeit für Aufgaben wie Segmentierung und Merkmalsextraktion sauberer von der Farbinformation als HSV oder HSL, um den Preis einer aufwendigeren Sättigungsberechnung als bei den Verwandten.","space.hsi.use":"Modell aus Buntton, Sättigung und Intensität für Bildverarbeitung und maschinelles Sehen; weiterhin in Segmentierung und Fernerkundung verwendet.","space.hsl.desc":"HSL – Hue, Saturation, Lightness, eine zylindrische Umformung von RGB, 1978 erstmals von George Joblove und Donald Greenberg beschrieben, neben Alvy Ray Smiths HSV. Der Buntton ist der Winkel auf einem Farbkreis, die Sättigung misst die Farbigkeit relativ zu Grau bei dieser Helligkeit, und die Helligkeit reicht von Schwarz über den reinen Buntton bis Weiß. Es bietet eine weit intuitivere Art, Farben zu wählen und anzupassen als rohes RGB, und liegt der Notation `hsl()` in CSS und unzähligen Farbwählern zugrunde.","space.hsl.use":"Intuitive Farbwahl nach Buntton, Sättigung und Helligkeit; aktuell, in CSS als hsl() genormt.","space.hsluv.desc":"HSLuv ist Alexei Boronines menschenfreundliche Zylinderform von CIELUV, gebaut, um einen alten Ärger mit HSL zu beheben: Bei voller Sättigung erreichen verschiedene Bunttöne höchst unterschiedliche tatsächliche Leuchtkraft, sodass reines Gelb bei S=100 nichts mit reinem Blau bei S=100 gemein hat. HSLuv skaliert die Buntheit je Buntton und Helligkeit so, dass S=100 immer genau auf der Grenze des sRGB-Farbumfangs liegt – ein Sättigungsregler, der sich über alle Bunttöne gleich verhält. Helligkeit und Buntton kommen unverändert aus LCHuv, und das Ergebnis ist beliebt in Designwerkzeugen und Palettengeneratoren, die die vertraute Bedienung von HSL ohne dessen ungleichmäßiges Farbverhalten wollen.","space.hsluv.use":"Empfindungsgemäß gleichmäßige Sättigung über alle Bunttöne für Design- und Palettenwerkzeuge; aktuell, aktiv gepflegt (2018 von HUSL umbenannt).","space.hsm.desc":"HSM – Hue, Saturation, Mixture, von Bianconi et al. (2009) für robuste Hautfarbenerkennung in der Bildverarbeitung entwickelt. Mixture ist ein leuchtdichtegewichteter Mittelwert von Rot-, Grün- und Blaukanal als Ersatz für die Helligkeit, während die Sättigung misst, wie weit eine Farbe von dieser grauen Mischung entfernt liegt – relativ zum größten Abstand, den eine Farbe auf derselben Mixture-Stufe erreichen kann –, sodass die Sättigung über den ganzen Bereich der Mixture-Werte sauber begrenzt bleibt.","space.hsm.use":"Hautfarbenerkennung in der Bildverarbeitung; akademisch, Nische.","space.hsp.desc":"HSP – Hue, Saturation, Perceived brightness, ein zylindrisches Farbmodell, das einen bekannten Mangel von HSL und HSV beheben soll: Dort stimmen Lightness und Value nicht damit überein, wie hell Farben dem menschlichen Auge tatsächlich erscheinen. Die wahrgenommene Helligkeit wird stattdessen aus einer gewichteten Mischung von Rot-, Grün- und Blaukanal berechnet, die die unterschiedliche Empfindlichkeit des Auges für jeden Kanal abbildet; zwei Farben mit gleichem P wirken so unabhängig vom Buntton gleich hell.","space.hsp.use":"Farbwähler mit wahrgenommener Helligkeit als Alternative zu HSL/HSV; Nische bei Hobbyisten und im Creative Coding.","space.hsv.desc":"HSV – Hue, Saturation, Value (auch HSB, für Brightness), eine weitere zylindrische Umformung von RGB aus Alvy Ray Smiths Paper von 1978. Es teilt den Bunttonwinkel von HSL, ersetzt die Helligkeit aber durch Value, die Helligkeit des stärksten Farbkanals; reine Bunttöne bleiben so über den ganzen Helligkeitsbereich voll gesättigt, statt zu Weiß hin auszubleichen. Es ist das Modell hinter den meisten Farbwählern nach dem Prinzip „Rad plus Quadrat“.","space.hsv.use":"Farbwahl nach Buntton, Sättigung und Value mit reinen Bunttönen bei voller Helligkeit; aktuell, das Standardmodell der Farbwähler mit „Rad plus Quadrat“.","space.hunt.desc":"Hunt – Robert Hunts Farberscheinungsmodell (1982–1995), das ehrgeizigste der klassischen CAMs: Über Jahrzehnte bei Kodak entwickelt, modelliert es Zapfen- UND Stäbchenantworten, Adaptation an das Leuchtdichteniveau und Umfeldinduktion und sagt den vollen Satz der Erscheinungskorrelate für bezogene und unbezogene Farben vorher, vom schwachen Sternenlicht bis zum hellen Tageslicht. Seine Komplexität ist legendär – und direkt stammbildend: CIECAM97s und CIECAM02 sind, in Fairchilds Worten, für die Praxis vereinfachte Hunt-Modelle.","space.hunt.use":"Historisches Flaggschiff unter den Erscheinungsmodellen (Kodak); direkter Vorfahr von CIECAM97s/CIECAM02; zum Studium aufbewahrt.","space.hwb.desc":"HWB – Hue, Whiteness, Blackness, 1996 von Alvy Ray Smith als noch intuitivere Alternative zu HSV für Menschen entworfen, die Farben von Hand mischen. Statt Sättigung und Value beschreibt es eine Farbe als reinen Buntton, verdünnt mit etwas Weiß und etwas Schwarz – so, wie Maler über das Aufhellen und Abdunkeln eines Pigments denken. In CSS Color 4 ist es als Notation `hwb()` genormt.","space.hwb.use":"Intuitive Farbwahl durch Aufhellen und Abdunkeln; aktuell, in CSS Color 4 als hwb() genormt.","space.icacb.desc":"ICaCb – ein HDR-Gegenfarbraum, 2017 von Fröhlich nach dem Muster von ICtCp entworfen, aber neu optimiert auf Gleichabständigkeit gerade wahrnehmbarer Unterschiede und geradere Bunttonlinien. XYZ durchläuft eine eigene Zapfenmatrix und die Nichtlinearität PQ (ST 2084) vor der Gegenfarbmischung; das ergibt I als Intensität und Ca/Cb als Rot-Grün- und Gelb-Blau-Chroma.","space.icacb.use":"HDR-Gegenfarbraum für großen Farbumfang, gegenüber ICtCp auf JND-Gleichabständigkeit neu optimiert; Forschungseinsatz, industriell kaum verbreitet.","space.ictcp.desc":"ICtCp – Dolbys HDR-Gegenfarbraum, in ITU-R BT.2100 für HDR-Fernsehen genormt. Die Intensität folgt der Kurve PQ, während Ct und Cp das Blau-Gelb- und Rot-Grün-Chroma tragen und den Buntton auch bei großen Leuchtdichteänderungen stabil halten – der Farbraum, in dem HDR-Coloristen graden, und die Grundlage der Farbabstandsmetrik ΔE-ITP.","space.ictcp.use":"Color Grading für HDR-Fernsehen und die Farbabstandsmetrik ΔE-ITP; aktueller Standard ITU-R BT.2100 für HDR in Rundfunk und Streaming.","space.igpgtg.desc":"IgPgTg ist ein Farbraum, den Hensley und Fairchild 2020 als schlankere Alternative zu CAM16-UCS für bunttongleichabständige Farbabstandsarbeit vorgeschlagen haben. Strukturell folgt er IPT: Er leitet ein Helligkeitssignal aus LMS-Zapfenantworten ab und paart es mit zwei Gegenfarbkanälen – Ig, Pg und Tg für Intensität, Protan und Tritan, nach den Farbsehschwächen, nach denen sich ihre Achsen grob ausrichten. Die Autoren berichten eine Bunttongleichabständigkeit auf dem Niveau von CAM16-UCS zu einem Bruchteil des Rechenaufwands.","space.igpgtg.use":"Schlanke, bunttongleichabständige Alternative zu CAM16-UCS für Farbabstandsarbeit; akademisch, wenig verbreitet.","space.ilog.desc":"Insta360 I-Log – Insta360s Log-Profil, hier in der 10-Bit-Container-Kurve aus dem White Paper vom Juni 2026 (Revision 2026.05.20). Eine log10-Kurve steigt aus einem kurzen linearen Fuß und fasst Szenenremission von Schwarz bis 2200 %, etwa 7 Blendenstufen über Mittelgrau, auf BT.2020-Primärvalenzen mit D65-Weiß. 0 % landet bei 0.0906 (10-Bit-Code 93) und 18 % Grau bei 0.4220 (Code 432). Die Versionsgeschichte des Papers zeigt, dass sich die Kurve geändert hat: eine erste Version 2024, eine neue Übertragungsfunktion für den 10-Bit-Container im Juli 2025 und eine Fehlerkorrektur vor der finalen Veröffentlichung.","space.ilog.use":"Log-Profil für Insta360-Kameras mit 10-Bit-I-Log (X6, Luna Ultra); gegradet mit den offiziellen I-Log-LUTs von Insta360.","space.ipt.desc":"IPT – ein Gegenfarbraum, den Ebner & Fairchild 1998 eigens so bauten, dass Linien konstanten Bunttons bei Änderungen von Sättigung und Helligkeit gerade bleiben – eine Eigenschaft, die CIELAB fehlt. I, P und T stehen für Helligkeit, Rot-Grün und Gelb-Blau, abgeleitet aus einem Potenzgesetz der Zapfenantworten mit anschließender Gegenfarb-Rekombination. Seine bunttonlineare Bauweise machte ihn zum strukturellen Vorfahren von Dolbys ICtCp, und er bleibt eine verbreitete Wahl für Gamut-Mapping und Bildvergleiche.","space.ipt.use":"Bunttonlinearer Gegenfarbraum für Gamut-Mapping und Bildabstandsmetriken; weiter verwendet, struktureller Vorfahr von ICtCp.","space.izazbz.desc":"IzAzBz – die Gegenfarbstufe innerhalb der Herleitung von Jzazbz durch Safdar et al. 2017, abgegriffen vor der abschließenden hyperbolischen Helligkeitskompression, die Iz zu Jz macht. Iz ist die rohe, unkomprimierte unbunte Antwort aus dem in PQ kodierten LMS-Signal, während az und bz dasselbe Rot-Grün- und Gelb-Blau-Chroma tragen wie Jzazbz. Später wurde es zur strukturellen Grundlage des Farberscheinungsmodells ZCAM.","space.izazbz.use":"Gegenfarb-Zwischenstufe der HDR-Herleitung von Jzazbz; für Forschung und interne Zwecke, Grundlage des Erscheinungsmodells ZCAM.","space.jpeg.desc":"Der YCbCr-Farbraum mit vollem Umfang, definiert für die JPEG-Standbildkompression (ITU-T T.871 / JFIF), auch PC-Range- oder Full-Swing-YCbCr genannt. Anders als Rundfunk-YCbCr – das die Enden seines 8-Bit-Bereichs als Reserve für Über- und Unterschwinger des analogen Signals freihält – nutzt JPEG-YCbCr auf allen drei Kanälen den vollen Bereich 0–255, passend dazu, wie Standbilder auf Computern gespeichert und angezeigt werden. Y trägt Luma, Cb und Cr Blau- und Rot-Farbdifferenz-Chroma, mit denselben aus BT.601 abgeleiteten Koeffizienten wie Video in Standardauflösung.","space.jpeg.use":"YCbCr mit vollem Umfang für die Standbildspeicherung in JPEG/JFIF; aktuell, allgegenwärtig (später als ITU-T T.871 formalisiert).","space.jzazbz.desc":"JzAzBz – ein empfindungsgemäß gleichabständiger Farbraum für Bilder mit hohem Dynamikumfang, 2017 von Safdar et al. veröffentlicht. Er wurde so entworfen, dass kleine Helligkeits- und Farbunterschiede über den viel größeren Leuchtdichte- und Farbumfang von HDR empfindungsgemäß gleichabständig bleiben, wo die Gleichabständigkeit von CIELAB zusammenbricht. Jz ist eine in PQ kodierte Helligkeit, az und bz sind Gegenfarbachsen Rot-Grün und Gelb-Blau; gemeinsam liegen sie HDR-Farbabstandsmetriken zugrunde und speisen das zylindrische JzCzHz.","space.jzazbz.use":"HDR-Farbabstandsraum, empfindungsgemäß gleichabständig; aktuell, in HDR-Bildforschung und Farbmanagement-Werkzeugen verwendet.","space.jzczhz.desc":"JzCzHz – die Zylinderform von JzAzBz, die die Gegenfarbachsen az/bz gegen polare Buntheit (Cz) und Buntton (Hz) tauscht. Sie teilt die Grundlage von Safdar et al. 2017 für empfindungsgemäße Gleichabständigkeit bei HDR, macht aber Buntton und Sättigung direkt ablesbar, was zu Gamut-Mapping und Color Grading passt. Sie ist einer der HDR-Farbräume, die im Modul CSS Color HDR vorgeschlagen werden.","space.jzczhz.use":"Bearbeitung von Buntton und Buntheit in HDR und Gamut-Mapping; aktuell, im Modul CSS Color HDR vorgeschlagen.","space.kelvin.desc":"Kelvin – die ähnlichste Farbtemperatur (CCT), die vertraute Skala, die Wärme oder Kühle einer Lichtquelle durch den Vergleich mit einem idealen Schwarzen Strahler beschreibt: etwa 2700 K für das warme, kerzenähnliche Glühen einer Glühlampe, bis 6500 K und darüber für kühles Tageslicht. Sie ist die Weißabgleichsachse in Fotografie, Lichtgestaltung und Display-Kalibrierung und bildet einen einzigen Temperaturwert auf einen Punkt des Planckschen Kurvenzugs ab.","space.kelvin.loss-note":"Jede Farbe wird auf die ähnlichste Farbtemperatur am Planckschen Kurvenzug projiziert; nur Farben auf dem Kurvenzug überstehen den Hin- und Rückweg.","space.kelvin.use":"Weißabgleichs- bzw. Farbtemperaturachse für Fotografie, Lichttechnik und Display-Kalibrierung über den Planckschen Kurvenzug.","space.kinelog3.desc":"KineLOG3 – Kinefinitys Log-Kurve, im September 2025 eingeführt und dem Scannen von Negativfilm nachempfunden: eine log10-Kurve mit einem kurzen linearen Abschnitt unterhalb eines kleinen negativen Schnittpunkts. Sie kodiert Kinefinity Wide Gamut, den nativen Farbumfang der MAVO Edge 6K und MM2 LF, dessen Primärvalenzen alle außerhalb des Spektralfarbenzugs liegen (Grün bei y = 1.148, Blau unter null). 18 % Grau landet bei 0.3919, den 39.2 IRE der Spezifikation, und 90 % Remission bei 0.5722.","space.kinelog3.use":"Log-Kurve für Kinefinity-Kinokameras auf Kinefinity Wide Gamut (MAVO Edge 6K, MM2 LF); im September 2025 eingeführt.","space.lab-d65.desc":"Lab-D65 ist CIELAB – der empfindungsgemäße Farbraum der CIE von 1976 –, neu auf den Weißpunkt D65 statt des üblichen D50 bezogen, sodass es direkt zu sRGB, Rec. 709 und Display P3 passt. Liegen Lab und Display auf demselben Weißpunkt, entfällt beim Umrechnen von und nach RGB ein zusätzlicher Schritt chromatischer Adaptation – wichtig für Arbeit, die ganz in der Farbwelt eines D65-Displays bleibt, statt in den geräteunabhängigen Austausch zu wechseln. Ansonsten ist der Aufbau identisch mit Standard-CIELAB: empfindungsgemäß gleichmäßige Helligkeit, gepaart mit Gegenfarbachsen Rot-Grün und Gelb-Blau.","space.lab-d65.use":"Auf D65 bezogenes CIELAB ohne chromatische Adaptation für Arbeit in sRGB/Rec.709/P3; aktuell, verbreitet in Werkzeugen für Displayfarben.","space.lab.desc":"CIELAB ist der empfindungsgemäße Farbraum der CIE von 1976, der erste breit übernommene Versuch, den euklidischen Abstand zwischen Koordinaten dem empfundenen Farbunterschied folgen zu lassen. Er teilt Farbe in Helligkeit und zwei Gegenfarbachsen – Rot gegen Grün und Gelb gegen Blau – und spiegelt damit, wie das Sehsystem Farbe jenseits der Netzhaut kodiert. Farbverwaltete Workflows beziehen Lab üblicherweise auf die Normlichtart D50 statt auf den Weißpunkt eines bestimmten Displays; deshalb ist es der Profilverbindungsraum von ICC und die Bezugsform der Funktion lab() in CSS Color 4.","space.lab.use":"Geräteunabhängige, empfindungsgemäße Farbangabe; aktueller ICC-Profilverbindungsraum und lab() in CSS Color 4.","space.labh.desc":"Hunter Lab ist Richard Hunters Gegenfarbraum von 1948, Jahre vor CIELAB entwickelt als einer der ersten praktischen Versuche eines empfindungsgemäß sinnvollen, annähernd gleichabständigen Koordinatensystems zur Messung von Körperfarben. Wie Lab trennt er die Helligkeit von einer Rot-Grün- und einer Gelb-Blau-Achse, erreicht sie aber über eine einfachere Transformation, die an Hunters eigene Remissionsmessgeräte gebunden ist, statt über die Kubikwurzel von CIELAB. Er ist weniger empfindungsgemäß gleichabständig als CIELAB, doch sein Vorsprung hat ihn in der industriellen Farbqualitätsprüfung verankert – Lacke, Kunststoffe, Textilien und Lebensmittel –, wo alte Spezifikationen noch in Hunter-Lab-Einheiten berichten.","space.labh.use":"Industrielle Qualitätsprüfung von Körperfarben (Lacke, Kunststoffe, Textilien, Lebensmittel); veraltet, aber in manchen Industrienormen noch vorgeschrieben.","space.lalphabeta.desc":"Der Farbraum lαβ wurde 1998 von Ruderman, Cronin und Chiao eingeführt, um die Farbstatistik natürlicher Szenen zu dekorrelieren, und wurde als Arbeitsfarbraum hinter der Farbtransfer-Technik von Reinhard et al. (2001) weithin bekannt. Er wandelt RGB in LMS-Zapfenantworten um, logarithmiert sie, um den großen Dynamikumfang des Auges so zu komprimieren, wie es das Sehsystem selbst tut, und dreht das Ergebnis in drei nahezu unkorrelierte Achsen: l für die unbunte Helligkeit, α für die Gelb-Blau-Achse und β für die Rot-Grün-Achse. Weil natürliche Bilder entlang dieser drei Achsen fast unabhängig variieren, überträgt das Angleichen von Mittelwert und Streuung je Kanal eines Bildes an ein anderes – ganz in lαβ – die Farbstimmung eines Fotos auf ein anderes, mit minimalen kanalübergreifenden Artefakten.","space.lalphabeta.use":"Dekorrelation der Farbstatistik natürlicher Bilder für Farbtransfer zwischen Fotos; weiter in der Bildverarbeitungsforschung verwendet (bekannt durch Reinhard et al. 2001).","space.lch-d65.desc":"LCh-D65 ist die Zylinderform von Lab-D65 – CIELAB, neu auf den Weißpunkt D65 bezogen –, die dessen rechtwinklige Achsen in Buntheit und Buntton umwandelt und den zum Display passenden Weißpunkt beibehält. Sie bietet dieselben intuitiven Griffe für Sättigung und Buntton wie Standard-LCh, aber ohne den Schritt chromatischer Adaptation, den ein auf D50 bezogenes Lab bei der direkten Arbeit mit Displayfarben bräuchte.","space.lch-d65.use":"Zylindrisches, auf D65 bezogenes CIELAB für Sättigungs- und Bunttongriffe ohne chromatische Adaptation; aktuell, Werkzeuge für Displayfarben.","space.lchab.desc":"LCh(ab) ist die Zylinderform von CIELAB, dem empfindungsgemäßen Farbraum der CIE von 1976. Sie wandelt dessen rechtwinklige Achsen a/b in Buntheit und Buntton um, sodass sich Farbe so anpassen lässt, wie Menschen tatsächlich darüber denken – wie gesättigt und welcher Buntton –, statt als Rot-Grün- und Gelb-Blau-Versatz. Die Helligkeit wird unverändert aus Lab übernommen, beide teilen also dieselbe Gleichabständigkeit; nur die Darstellung der Farbachsen unterscheidet sich. Sie liegt der Funktion lch() in CSS Color 4 zugrunde und ist eine verbreitete Wahl für empfindungsgemäß gleichmäßige Sättigungs- oder Bunttonregler.","space.lchab.use":"Intuitive Anpassung von Sättigung und Buntton; aktuell, Grundlage von lch() in CSS Color 4.","space.lchuv.desc":"LCh(uv) ist die Zylinderform von CIELUV, dem Begleiter von CIELAB aus dem Jahr 1976, und wandelt dessen rechtwinklige Achsen u/v ebenso in Buntheit und Buntton um wie LCh(ab) bei Lab. Es erbt die prägende Additivität von LUV – Lichtmischungen bewegen sich vorhersagbar durch den Farbraum – und bietet zugleich einen intuitiveren Griff aus Sättigung und Buntton, um Farben anzupassen oder zu vergleichen. Es ist auch die Basis von HSLuv und HPLuv, die seine Buntheit auf den sRGB-Farbumfang skalieren.","space.lchuv.use":"Anpassung von Sättigung und Buntton bei additiver Mischung; aktuell, Basis von HSLuv/HPLuv.","space.llab.desc":"LLAB – das Farberscheinungsmodell von Luo, Lo & Kuo von 1996, entwickelt als Kandidat für die Nachfolge von CIELAB in der medienübergreifenden Bildreproduktion. Es behält das Gegenfarbgerüst von CIELAB, setzt aber eine BFD-Transformation zur chromatischen Adaptation, einen umfeldabhängigen Helligkeitsexponenten und eine logarithmische Kompression der Buntheit ein, die der empfundenen Farbigkeit besser folgt. CIECAM97s nahm seine Ideen im Jahr darauf auf und beendete sein kurzes Leben als eigenständiges Modell.","space.llab.use":"Historischer Kandidat für die Nachfolge von CIELAB in der medienübergreifenden Reproduktion; abgelöst von CIECAM97s/CIECAM02.","space.llog.desc":"L-Log – Leicas Log-Kurve, eingeführt mit der SL2-S und später per Firmware-Update auf SL und SL2 gebracht, für das Grading bei Leicas videofähigen spiegellosen Kameras. Die Kurve beginnt in den tiefen Schatten mit einem kurzen linearen Fuß und geht dann in eine logarithmische Antwort über, die Lichter- und Schattendetails bewahrt wie die Log-Kurven anderer Hersteller. Sie wird in einem BT.2020-Farbcontainer aufgezeichnet, demselben Farbumfang wie Nikons N-Log.","space.llog.use":"Log-Videoaufnahme für spiegellose Leica-Kameras der SL-Serie; aktuelle kamerainterne Kodierung bei SL2-S, SL2 und SL.","space.lms.desc":"LMS – der Raum der Zapfenantworten des menschlichen Sehens, in dem L, M und S für die lang-, mittel- und kurzwellig empfindlichen Zapfen der Netzhaut stehen. Weil LMS Farbe so beschreibt, wie die Photorezeptoren des Auges selbst antworten, ist es der natürliche Farbraum für die chromatische Adaptation: die Vorhersage, wie sich eine Farbe verschieben muss, um unter einer anderen Lichtquelle unverändert auszusehen. Mehrere konkurrierende Zapfengrundfunktionen und Adaptationsmatrizen sind im Gebrauch – darunter von Kries, Bradford, CAT02, CAT16 –, und jede modelliert diese Adaptation anders.","space.lms.use":"Raum der Zapfenantworten für die chromatische Adaptation (von Kries / Bradford / CAT16); Basis der Erscheinungsmodelle CIECAM / CAM16.","space.log3g10.desc":"Log3G10 – die aktuelle Log-Kurve von RED Digital Cinema, 2017 zusammen mit den REDWideGamutRGB-Primärvalenzen als Teil der Bildverarbeitungs-Verarbeitungskette IPP2 eingeführt. Sie bildet den sehr großen Dynamikumfang des Sensors logarithmisch ab, sodass Lichter wie Schatten Spielraum fürs Grading behalten, und ist der Standard-Aufnahmefarbraum der modernen RED-Kameras Komodo, V-Raptor und der Kameras mit Monstro-/Helium-Sensor.","space.log3g10.use":"Log-Aufnahme für Kinokameras; aktuelle Standard-Aufnahmekurve bei RED Komodo, V-Raptor und Kameras mit Monstro-/Helium-Sensor.","space.log3g12.desc":"Log3G12 – eine frühere Log-Kurve von RED Digital Cinema, älter als Log3G10, aber mit denselben REDWideGamutRGB-Primärvalenzen. Sie reserviert 12 Blendenstufen über Mittelgrau statt der 10 von Log3G10, und ihre Kurve ist vorzeichensymmetrisch: Negative, szenenlinear gemessene Werte werden stetig kodiert statt abgeschnitten. RED empfiehlt inzwischen Log3G10 als Aufnahmekurve.","space.log3g12.successor-note":"RED legte sich auf Log3G10 als einzige empfohlene Kurve fest","space.log3g12.use":"Frühere Kino-Log-Kurve von RED, abgelöst von Log3G10; veraltet, weiter dekodierbar, aber nicht mehr empfohlen.","space.logc3.desc":"LogC3 – ARRIs logarithmische Kodierung der dritten Generation, jahrelang in der gesamten ALEXA-Reihe verwendet, bevor LogC4 mit der ALEXA 35 kam. Bezogen auf EI 800 komprimiert sie die szenenlinear gemessene Belichtung des Sensors in eine Kurve, die Schattendetails und Reserve in den Lichtern fürs Grading bewahrt, gepaart mit den Primärvalenzen ALEXA Wide Gamut 3. Über ein Jahrzehnt war sie der dominierende szenenbezogene Kamerafarbraum der digitalen Kinoproduktion und wird in Postproduktions-Verarbeitungskettes bis heute breit unterstützt.","space.logc3.successor-note":"Der größere Dynamikumfang der ALEXA 35 erforderte eine neue Kurve","space.logc3.use":"Log-Aufnahme für die ursprüngliche ARRI-ALEXA-Reihe; veraltet, von LogC4 abgelöst, in der Post aber weiter breit unterstützt.","space.logc4.desc":"LogC4 – ARRIs logarithmische Kodierung der vierten Generation, 2022 mit der ALEXA 35 eingeführt. Sie komprimiert die 17 Blendenstufen des Sensors in eine Kurve, die das Grading-Verhalten von tiefen Schatten bis zu Glanzlichtern gleichmäßig hält, gepaart mit den Primärvalenzen ARRI Wide Gamut 4 – der aktuelle Standard für Kino-Workflows mit ARRI.","space.logc4.use":"Log-Aufnahme für Kinokameras; aktuelle kamerainterne Kodierung der ARRI ALEXA 35.","space.lrgb.desc":"Lineares sRGB – derselbe Weißpunkt D65 und dieselben Primärvalenzen wie sRGB, aber ohne die gammaähnliche Übertragungskurve, sodass die Kanalwerte direkt proportional zur Lichtintensität sind. Displays verwenden diesen Farbraum nicht direkt; er ist vielmehr die physikalisch sinnvolle Zwischenstufe für Farbrechnung wie Mischen, Überblenden und farbmetrische Umrechnungen, wo das Rechnen mit gammakodierten Werten falsche Ergebnisse liefern würde.","space.lrgb.use":"Physikalisch lineare Zwischenstufe für Farbmischung, Überblenden und farbmetrische Umrechnung; aktuell, grundlegend für farbverwaltetes Rendering.","space.luv.desc":"CIE L*u*v* (CIELUV) ist der Begleiter von CIELAB aus dem Jahr 1976, ein alternativer Versuch empfindungsgemäßer Gleichabständigkeit, gebaut aus einer projizierten Version der CIE-Farbtafel statt aus den Gegenfarbdifferenzen von Lab. Seine prägende Eigenschaft ist die Additivität: In seiner u′v′-Farbtafel (der CIE 1976 UCS) liegt die Mischung zweier Lichter auf der Geraden zwischen ihnen – etwas, das die a*b*-Ebene von Lab nicht bieten kann. Deshalb ist LUV die traditionelle Wahl für additive Farbe wie Displays und Bühnenlicht, während Lab bei Aufsichts- und Druckfarbe dominiert.","space.luv.use":"Empfindungsgemäßer Farbraum mit korrekter additiver Mischung für Displays und Bühnenlicht; weiter verwendet, seltener als CIELAB.","space.macboyn.desc":"MacLeod-Boynton-Farbart (MB) – die Farbtafel der Zapfenerregung, die MacLeod & Boynton 1979 einführten: Sie trägt Farbe als relative Erregung der lang- und kurzwelligen Zapfen auf einer Ebene konstanter Leuchtdichte auf. Weil sie die Farbart auf der Ebene der Zapfen selbst isoliert statt auf der Ebene der Farbwerte eines Displays, wurde sie zur Grundlage des DKL-Kardinalachsenraums und zu einem festen Bestandteil der Forschung zur Farbunterscheidung in der Sehforschung.","space.macboyn.use":"Farbtafel der Zapfenerregung für die Forschung zur Farbunterscheidung; akademisch, Grundlage des DKL-Raums.","space.maxwell.desc":"Maxwell-Dreieck – die baryzentrische Farbtafel für einen trichromatischen Beobachter. Drei Rezeptorerregungen werden auf die Summe eins normiert und dann an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks platziert. Es wird in der gesamten vergleichenden Sehforschung verwendet: Menschliche LMS-Erregungen, UV-/Blau-/Grün-Erregungen von Bienen oder jeder andere trichromatische visuelle Phänotyp teilen dieselbe Geometrie, sobald ihre beobachterspezifischen Erregungen vorliegen. Dieser Knoten im Graphen ist an den festen menschlichen LMS-Zapfenraum der Bibliothek gebunden; artspezifische spektrale Rezeptormodelle brauchen externen Kontext und liegen außerhalb des Rahmens.","space.maxwell.loss-note":"Der Betrag der Rezeptorerregung wird verworfen; die Umkehrung rekonstruiert LMS-Erregungen mit Summe 100.","space.maxwell.use":"Farbart aus trichromatischen Rezeptorerregungen für vergleichende und biologische Sehforschung; im universellen Graphen in der Form für menschliches LMS.","space.milog.desc":"Mi-Log – Xiaomis Log-Profil für die Smartphones 14 Ultra und 15 Ultra, das ihren Kameras ein flacheres Bild mit mehr Spielraum fürs Grading gibt als die normalen Farbmodi. Die Kurve folgt derselben Form aus quadratischem Fuß plus log2 wie Apple Log, abgestimmt mit Xiaomis eigenen Konstanten, und wird wie andere Smartphone-Log-Formate in einem BT.2020-Farbcontainer aufgezeichnet.","space.milog.use":"Log-Videoprofil für die Smartphone-Kameras Xiaomi 14 Ultra/15 Ultra; aktuelle Grading-Funktion der Spitzenkameras.","space.munsell.desc":"Das Munsell-Farbsystem wurde um 1905 vom amerikanischen Maler und Kunstlehrer Albert Munsell entwickelt, um Farben danach zu ordnen, wie sie tatsächlich aussehen, statt danach, wie sich Pigmente mischen oder Lichter verbinden. Es ordnet jede Farbe entlang dreier empfindungsgemäß abgestufter Achsen – Hue (Buntton), Value (Helligkeit) und Chroma (Buntheit) –, notiert etwa als „5R 5/10“ für Buntton 5R, Value 5, Chroma 10, sodass gleiche Zahlenschritte auf jeder Achse dem Auge gleich weit erscheinen. Durch umfangreiche Sehversuche wurde das System später zur Munsell-Renotation von 1943 verfeinert, dem Datensatz, der bis heute als maßgebliche Referenz dient. Es bleibt ein Standard für empfindungsgemäß sinnvolle Farbangaben in Feldern wie Bodenkunde, Geologie und der Abmusterung von Lacken und Pigmenten.","space.munsell.loss-note":"Interpolation in den Renotation-Tabellen mit iterativer Umkehrung; exakt nur an den Tabellenknoten.","space.munsell.use":"Empfindungsgemäßes Farbordnungssystem für Boden, Geologie und Pigment-/Lackangaben; weiterhin aktiver Industriestandard.","space.nayatani95.desc":"Nayatani95 – Yoshinobu Nayatanis Farberscheinungsmodell von 1995, der Höhepunkt einer Forschungslinie zu Effekten des Beleuchtungsniveaus: wie der Hunt-Effekt (die Farbigkeit wächst mit der Leuchtdichte) und der Stevens-Effekt (der Helligkeitskontrast wächst mit der Leuchtdichte) die Farbe umformen, wenn sich die Adaptationsbeleuchtungsstärke ändert. Auf einer von-Kries-Zapfenstufe mit logarithmischen Gegenfarbantworten aufgebaut, sagt es absolute Helligkeit, Helligkeit, Buntheit, Farbigkeit und Sättigung für bezogene Farben vorher. Zusammen mit Hunts Modell speiste es die CIE-Arbeit, aus der CIECAM97s wurde.","space.nayatani95.use":"Historisches Erscheinungsmodell für Effekte des Beleuchtungsniveaus (Hunt/Stevens); in der Linie von CIECAM97s aufgegangen.","space.nlog.desc":"N-Log – Nikons Log-Kurve, 2018 mit den spiegellosen Kameras Z6 und Z7 eingeführt, um Lichter- und Schattendetails für das spätere Grading zu bewahren, und in der übrigen Z-Serie fortgeführt. Die Kurve verbindet einen Kubikwurzel-Fuß in den Schatten mit einem natürlich-logarithmischen Lichterbereich statt der anderswo üblichen log10-Kurven. Sie ist über N-Gamut definiert, dessen Primärvalenzen ITU-R BT.2020 entsprechen.","space.nlog.use":"Log-Videoaufnahme für spiegellose Nikon-Kameras der Z-Serie; aktuell, über N-Gamut definiert (BT.2020-Primärvalenzen).","space.ntsc.desc":"NTSC RGB – die Primärvalenzen, die die FCC 1953 für die ersten US-Farbfernsehsendungen festlegte, später in ITU-R BT.470 System M formalisiert. Bezogen auf die Normlichtart C mit einem Gamma von etwa 2.2, bleibt es der historische Maßstab, an dem die Abdeckung von Farbumfängen bis heute angegeben wird („% NTSC“), obwohl reale Leuchtstoffe seine weiten Rot- und Grün-Primärvalenzen nie ganz erreichten und sie später von SMPTE-C und Rec. 709 abgelöst wurden.","space.ntsc.successor-note":"Empfänger gingen zu helleren Leuchtstoffen über, und SMPTE-C normte sie","space.ntsc.use":"Ursprüngliche Primärvalenzen des US-Farbfernsehens; historisch, nur noch als Maßstab „% NTSC“ für die Farbumfangsabdeckung erhalten.","space.ohta.desc":"Der Ohta-Farbraum, 1980 von Yu-Ichi Ohta, Takeo Kanade und Toshiyuki Sakai eingeführt, dekorreliert RGB in drei Gegenfarbkanäle – einen Intensitätskanal und zwei Chroma-Kanäle –, empirisch so gewählt, dass sie die Karhunen-Loève-Transformation (die statistisch optimale Dekorrelation) typischer natürlicher Bilder annähern, statt aus einer Display- oder Rundfunknorm abgeleitet zu sein. Als einfache, exakte und umkehrbare lineare Transformation von RGB ist er in beide Richtungen billig zu berechnen und bündelt dennoch den Großteil der Bildvarianz in einem einzigen Kanal. In der Segmentierung des maschinellen Sehens wurde er breit eingesetzt – zum Isolieren von Vegetation, Früchten, Flammen und Hautbereichen –, wo diese Dekorrelation Schwellwertverfahren zuverlässiger macht als die direkte Arbeit in RGB.","space.ohta.use":"Dekorreliertes RGB für die Segmentierung im maschinellen Sehen (Vegetation, Haut, Flammen); Nische, in der CV-Literatur weiter zitiert.","space.okhsl.desc":"OkHSL ist Björn Ottossons Umformung von Oklab nach Buntton, Sättigung und Helligkeit aus dem Jahr 2021, gebaut für gewöhnliche Farbwähler. Die Sättigung wird je Buntton und Helligkeit so skaliert, dass 100 % immer genau auf der Grenze des sRGB-Farbumfangs liegt; die Regler bleiben so im Farbumfang und wirken über ihren ganzen Bereich gleichmäßig abgestuft – eine Garantie, die einfaches HSL auf Basis von gammakodiertem RGB nie bot. Zusammen mit OkHSV und OkHWB bildet es eine Familie empfindungsgemäß gleichmäßiger Farbwähler auf Basis von Oklab.","space.okhsl.use":"Empfindungsgemäß gleichmäßiger Farbwähler im HSL-Stil, begrenzt auf den sRGB-Farbumfang; aktuell, in modernen Designwerkzeugen verwendet.","space.okhsv.desc":"OkHSV ist Björn Ottossons Gegenstück zu OkHSL aus Buntton, Sättigung und Value von 2021, auf Oklab gebaut mit dem Value-basierten Modell des klassischen HSV statt der Helligkeit. Sättigung und Value sind so geformt, dass der Farbraum einen Kegel bildet, der genau in den sRGB-Farbumfang passt: Das vertraute Layout von HSV – reine Bunttöne bei voller Sättigung und vollem Value – bleibt, darunter liegen empfindungsgemäß gleichmäßige Helligkeit und Buntheit. Es passt zu Farbwählern und Palettenwerkzeugen mit einem Sättigungs-Value-Raster im HSV-Stil.","space.okhsv.use":"Empfindungsgemäß gleichmäßiger Farbwähler im HSV-Stil, begrenzt auf den sRGB-Farbumfang; aktuell, in modernen Designwerkzeugen verwendet.","space.okhwb.desc":"OkHWB ist das Weiß-Schwarz-Gegenstück zu OkHSV und erweitert Björn Ottossons Familie Oklab-basierter Farbwähler von 2021. Wie das klassische HWB-Modell beschreibt es jede Farbe als reinen Buntton, gemischt mit etwas Weiß und etwas Schwarz – eine Denkweise, die näher daran liegt, wie Maler aufhellen und abdunkeln, als es Regler für Buntton, Sättigung und Helligkeit erlauben. Direkt auf OkHSV gebaut, erbt es dessen empfindungsgemäße Gleichmäßigkeit und bleibt auf den sRGB-Farbumfang begrenzt.","space.okhwb.use":"Empfindungsgemäß gleichmäßiger Weiß-Schwarz-Farbwähler auf Basis von OkHSV; aktuell, neben OkHSL/OkHSV aber Nische.","space.oklab.desc":"Oklab ist Björn Ottossons empfindungsgemäßer Farbraum von 2020, geschaffen als praktischer Ersatz für CIELAB in Grafik und Design. Er modelliert Farbe ausgehend davon, wie die Zapfen des Auges auf Licht antworten, und formt dieses Signal dann so um, dass gleiche Zahlenschritte gleichen empfundenen Änderungen von Helligkeit, Buntton und Buntheit entsprechen. Diese Gleichabständigkeit vermeidet die Bunttondrift und Entsättigung, die CIELAB und HSL beim Interpolieren zwischen Farben erzeugen – deshalb liegt Oklab heute den Funktionen oklab() und oklch() in CSS Color 4 zugrunde und vielen Werkzeugen für Verläufe und Palettenerzeugung.","space.oklab.use":"Empfindungsgemäßer Farbraum für Verläufe und Designwerkzeuge; aktuell, Grundlage von oklab()/oklch() in CSS Color 4.","space.oklch.desc":"OKLCH ist die Zylinderform von Björn Ottossons OKLab von 2020, mit empfindungsgemäßer Helligkeit, Buntheit und Buntton. So entworfen, dass gleiche Zahlenschritte für das Auge gleich aussehen, behebt es die Blauverschiebung von CIELAB; `oklch()` ist heute der empfohlene Weg, Paletten für Design-Tokens im Web zu definieren.","space.oklch.use":"Paletten für Design-Tokens und modernes Farbschreiben in CSS; aktuell, die empfohlene CSS-Form.","space.oklrab.desc":"OkLrab ist Björn Ottossons Anpassung des Helligkeitskanals von Oklab aus dem Jahr 2021: Eine Fußkurve staucht Werte nahe Schwarz näher dahin, wie das Auge sie tatsächlich wahrnimmt. Die Helligkeit des einfachen Oklab weicht am dunklen Ende von CIELAB ab, sodass Schwärzen heller wirken, als sie sollten; die Fußabbildung korrigiert das und lässt die Achsen a und b unberührt. Sie dient vor allem dem Gamut-Mapping und Helligkeitsvergleichen, wo korrektes Verhalten in dunklen Tönen wichtiger ist als strikte Treue zur ursprünglichen Oklab-Formulierung.","space.oklrab.use":"Fußkorrigierte Oklab-Helligkeit für Gamut-Mapping mit korrekten dunklen Tönen; aktuell, Nische in technischen Werkzeugen.","space.oklrch.desc":"OkLrch ist die Zylinderform von OkLrab, Björn Ottossons fußkorrigierter Variante von Oklab, und wandelt Helligkeit und rechtwinklige Achsen a/b in Helligkeit, Buntheit und Buntton um. Es übernimmt das korrigierte Verhalten von OkLrab in dunklen Tönen und stellt Farbe so dar, wie Menschen meist darüber nachdenken – ein Buntton mit einer gewissen Stärke und Helligkeit. Das passt zu Werkzeugen für Palettenerzeugung und Gamut-Mapping, die sowohl korrekte Schwärzen als auch einen intuitiven Griff für Buntheit und Buntton brauchen.","space.oklrch.use":"Palettenerzeugung und Gamut-Mapping mit korrekten dunklen Tönen; aktuell, Nische in technischen Werkzeugen.","space.olog.desc":"O-Log – OPPOs Log-Profil für seine Smartphones aus der Ära des Find X8 Ultra, das der Kamera ein flaches, gradingfertiges Bild gibt, im selben Geist wie Apple Log und Xiaomis Mi-Log. Anders als diese zweiteiligen Kurven wendet O-Log eine einzige, rein natürlich-logarithmische Funktion über den ganzen Tonwertbereich an, ohne eigenen Fußabschnitt nahe Schwarz. Es wird in einem BT.2020-Farbcontainer aufgezeichnet.","space.olog.use":"Log-Videoprofil für OPPO-Smartphones aus der Ära des Find X8 Ultra; aktuelle Grading-Funktion der Spitzenkameras.","space.osaucs.desc":"OSA-UCS (Uniform Color Scale) ist ein Farbraum, den ein Komitee der Optical Society of America entwickelte und 1974 veröffentlichte, eng verbunden mit David MacAdams Arbeit an dem Projekt. Es sollte ein Problem lösen, das CIELAB und CIELUV nicht ganz angehen: gleiche Zahlenabstände gleich empfundenen Unterschieden entsprechen zu lassen – nicht nur bei kleinen Schritten, sondern auch bei großen Sprüngen überall im Farbraum. Statt eines einfachen rechtwinkligen Rasters liegen seine Koordinaten auf einem kubisch dichtesten Gitter, passend dazu, wie sich Farben in den umfangreichen Skalierungsversuchen des Komitees empfindungsgemäß tatsächlich gruppierten. Eingesetzt wird es vor allem in der industriellen und wissenschaftlichen Farbabstandsarbeit, die diese großräumige Gleichabständigkeit über die Bequemlichkeit gängigerer Farbräume stellt.","space.osaucs.use":"Empfindungsgemäße Gleichabständigkeit bei großen Schritten für industrielle und wissenschaftliche Farbabstandsarbeit; veraltet, Nische neben CIELAB/CIELUV.","space.ostwald.desc":"Ostwald – Wilhelm Ostwalds Farbsystem (Die Farbenlehre, 1917–1923), die Ordnung der Farbe durch den Chemie-Nobelpreisträger als Mischung aus genau drei Empfindungen: Weiß, Schwarz und einer „Vollfarbe“. Seine Vollfarben sind ideale Optimalfarben – Farben, die über das von einem kompensativen Wellenlängenpaar begrenzte halbe Spektrum 100 % und sonst 0 % remittieren –, die gesättigtsten Körperfarben, die für ihren Buntton physikalisch möglich sind. Jede Farbe ist dann w·Weiß + b·Schwarz + f·Vollfarbe mit w+b+f=1, angeordnet im berühmten Doppelkegel. Der physische Atlas starb mit seiner Lizenzierung, doch das ideale System ist reine Mathematik über dem CIE-Beobachter, und genau das ist hier enthalten.","space.ostwald.use":"Historisches Farbordnungssystem (Doppelkegel aus Weiß-, Schwarz- und Vollfarbgehalt); die ideale Optimalfarben-Konstruktion, zum Studium aufbewahrt.","space.p3-linear.desc":"Lineares Display P3 – das gammafreie Gegenstück zu Apples Display P3, mit denselben großen, von DCI-P3 abgeleiteten Primärvalenzen und dem Weißpunkt D65, aber mit Kanalwerten direkt proportional zur Lichtintensität. Es ist der Zwischenfarbraum für exakte Farbrechnung und Bildverarbeitung, bevor die Ergebnisse für die Ausgabe mit der Übertragungskurve von Display P3 neu kodiert werden.","space.p3-linear.use":"Lineare Zwischenstufe für Apples Display P3; aktuell, speist die P3-Farbrechnung vor der Rückkodierung.","space.p3.desc":"Display P3 – Apples Display-Farbraum mit großem Farbumfang, 2015 mit dem iMac eingeführt und in CSS Color 4 als `display-p3` genormt. Er behält die Übertragungskurve und das D65-Weiß von sRGB, übernimmt aber die größeren DCI-P3-Primärvalenzen des Kinos und deckt rund 25 % mehr Farben ab – die Standardleinwand moderner iPhones, iPads und Macs.","space.p3.use":"Display-Farbraum mit großem Farbumfang für Apple-Geräte; aktueller Standard auf iPhone/iPad/Mac, in CSS Color 4 genormt.","space.pal.desc":"PAL/SECAM RGB – die Primärvalenzen des analogen 625-Zeilen-Fernsehens in Europa und weiten Teilen der Welt, definiert in EBU Tech 3213 und ITU-R BT.470 (System B/G). Es teilt den Weißpunkt D65 von sRGB und ein ähnliches Gamma von etwa 2.2, aber seine grüne Primärvalenz weicht leicht ab, formal ist es also von Rec. 709 verschieden – der richtige Farbumfang für die Arbeit mit archiviertem PAL- oder SECAM-Sendematerial.","space.pal.use":"Primärvalenzen des alten analogen PAL/SECAM-Fernsehens (Europa, EBU Tech 3213/BT.470); historisch.","space.panalog.desc":"Panalog – die Log-Kurve der Panavision Genesis, einer gemeinsam mit Sony entwickelten digitalen Kinokamera, erschienen 2005. Der Kopierdichte-Kurve von Kodaks Cineon nachgebildet, mit eigenen Bezugspunkten für Schwarz und Weiß, ließ sie Genesis-Material in filmartige, Cineon-basierte Postproduktions-Verarbeitungskettes passen – ähnlich wie später REDLogFilm für RED-Material. Panavision veröffentlichte nie einen nativen Farbumfang für das Format, daher wird es hier als Kurve über linearem RGB behandelt statt als eigener Satz Primärvalenzen.","space.panalog.use":"Log-Kurve für die digitale Kinokamera Panavision Genesis; veraltet/historisch.","space.photoycc.desc":"PhotoYCC ist die Farbkodierung, die Kodak 1992 für sein Photo-CD-System entwickelte, um gescannten Fotofilm in ein digitales, displayorientiertes Format zu bringen. Film erfasst einen größeren Farb- und Dynamikumfang, als damalige Röhrenmonitore zeigen konnten; daher erweitert PhotoYCC die gewöhnliche Kodierkurve von Rec. 709 zu einer ungerade-symmetrischen Funktion, die szenenbezogene Farben und Spitzlichter jenseits des normalen Displaybereichs [0,1] darstellen kann, und speichert das Ergebnis als 8-Bit-Luma (Yc) und zwei Chroma-Kanäle (C1, C2). So konnten Fotolabore einen Film einmal scannen und Abzüge, Monitorvorschauen und digitale Kopien aus einem einzigen szenenbezogenen Master ableiten.","space.photoycc.use":"Szenenbezogene Scan-Kodierung der Kodak Photo CD; historisch, seit dem Ende der Photo CD überholt.","space.prolab.desc":"proLab ist ein projektiver empfindungsgemäßer Farbraum, 2021 von Konovalenko und Kollegen vorgeschlagen. Wo CIELAB XYZ mit einer unabhängigen Kubikwurzel je Kanal umformt, wendet proLab eine einzige projektive Transformation an: Geradlinige Lichtmischungen – additive Farbmischung – bleiben in proLab-Koordinaten Geraden, während Abstände weiterhin den menschlichen Unterscheidungsschwellen folgen wie bei CIELAB. Diese Kombination passt zu Bildverarbeitung und Farbabstandsarbeit, bei der lineares Überblenden auch nach der Farbtransformation linear bleiben muss.","space.prolab.use":"Projektiver, lineare Mischungen erhaltender empfindungsgemäßer Farbraum für die Bildverarbeitung; aufkommend, Nische.","space.prophoto-linear.desc":"Lineares ProPhoto RGB – das gammafreie Gegenstück zu Kodaks ProPhoto (ROMM) RGB, mit denselben sehr großen Primärvalenzen und dem Weißpunkt D50, aber mit Kanalwerten direkt proportional zur Lichtintensität. Es ist der Zwischenfarbraum für Farbrechnung an ProPhoto-bezogenen Bildern, etwa in der Raw-Entwicklung, bevor die Ergebnisse mit der Übertragungskurve von ProPhoto neu kodiert werden.","space.prophoto-linear.use":"Lineare Zwischenstufe für Kodak ProPhoto (ROMM) RGB; aktuell, in Verarbeitungskettes der Raw-Farbrechnung verwendet.","space.prophoto.desc":"ProPhoto RGB – auch ROMM RGB genannt, von Kodak als Arbeitsfarbraum für anspruchsvolle Digitalfotografie entwickelt. Seine Primärvalenzen reichen über das menschliche Sehen hinaus und geben ihm einen der größten Farbumfänge aller Standard-RGB-Farbräume; dafür müssen Farben mit höherer Bittiefe gespeichert werden, um sichtbare Stufen zu vermeiden. Er ist ein verbreiteter Arbeitsfarbraum in der Raw-Entwicklung, bezogen auf den Weißpunkt D50.","space.prophoto.use":"RGB mit extrem großem Farbumfang für anspruchsvolle Digitalfotografie und Raw-Entwicklung; aktuell verbreiteter Arbeitsfarbraum.","space.protune.desc":"Protune – GoPros flaches Farbprofil für die Actioncam-Reihe Hero, das Schärfung, Sättigung und Kontrast in der Kamera minimiert, damit das Material mehr Spielraum für die spätere Farbkorrektur behält. Es wendet eine einzige natürlich-logarithmische Kurve über den Tonwertbereich an – einfacher als die mehrteiligen Kurven von Kinokameras – über den Primärvalenzen Protune Native.","space.protune.use":"Flaches Log-Farbprofil für GoPro-Hero-Actioncams; aktuell, bei modernen Hero-Modellen weiter verwendet.","space.ral-design.desc":"RAL Design System+ ist ein Farbangabesystem mit rund 1825 Farben, gepflegt von der RAL gGmbH und in ganz Europa verbreitet, um Lacke, Beschichtungen und Oberflächen in der Architektur festzulegen. Anders als beim älteren RAL Classic, dessen Farben nur durch physische Musterkarten definiert sind, sind RAL-Design-Farben algorithmisch als Zylinderkoordinaten im CIELAB-Farbraum definiert – Bunttonwinkel, Helligkeit und Buntheit. Jeder RAL-Design-Code ist damit ein direkt berechenbarer Punkt in einem genormten, geräteunabhängigen Farbraum statt einer Farbe, die von Auge mit einem physischen Muster abgeglichen werden muss.","space.ral-design.use":"Europäisches Farbangabesystem für Lacke, Beschichtungen und Architektur in CIELAB-Zylinderkoordinaten; aktueller Standard.","space.rec2020-linear.desc":"Lineares Rec. 2020 – das gammafreie Gegenstück zum UHDTV-Standard ITU-R BT.2020, mit denselben extrem großen Primärvalenzen und dem Weißpunkt D65, aber mit Kanalwerten direkt proportional zur Lichtintensität. Es ist der Arbeitsfarbraum für exakte Farbrechnung, Compositing und Grading von UHD-/HDR-Inhalten, bevor die Ergebnisse für die Auslieferung mit der Übertragungsfunktion von Rec. 2020 neu kodiert werden.","space.rec2020-linear.use":"Lineare Zwischenstufe für die UHDTV-Primärvalenzen von Rec. 2020; aktueller Arbeitsfarbraum für UHD-/HDR-Grading.","space.rec2020.desc":"Rec. 2020 – der Standard ITU-R BT.2020, der Farbumfang und Übertragungseigenschaften für Ultra-HD-Fernsehen festlegt. Er verwendet eine Übertragungsfunktion mit derselben stückweisen Form wie Rec. 709, umspannt aber einen drastisch größeren Satz Primärvalenzen nahe den äußeren Grenzen der menschlichen Farbwahrnehmung – der Ziel-Farbumfang für 4K- und 8K-UHD-Rundfunk, Streaming und HDR-Displays.","space.rec2020.use":"Farbraum mit großem Farbumfang für UHDTV-Rundfunk in 4K/8K und HDR; aktueller Standard.","space.rec2100-hlg.desc":"Rec. 2100 HLG – die zweite HDR-Übertragungsfunktion von ITU-R BT.2100, Hybrid Log-Gamma, gemeinsam von BBC und NHK für den Rundfunk entwickelt. Wo PQ absolute Leuchtdichte kodiert, bleibt HLG szenenbezogen und abwärtskompatibel: Nahe Schwarz verhält es sich wie ein gewöhnliches Gamma, für die Lichter wechselt es auf eine logarithmische Kurve, sodass ein unverändertes SDR-Display auch ohne Metadaten ein ordentliches Bild zeigt. Es ist das Format der Wahl für Live-HDR im Rundfunk.","space.rec2100-hlg.use":"Abwärtskompatible, szenenbezogene HDR-Übertragungsfunktion für Live-Rundfunk; aktueller Standard.","space.rec2100-linear.desc":"Rec. 2100 Linear – das szenenlinear kodierte RGB unter beiden HDR-Übertragungsfunktionen von ITU-R BT.2100, PQ und HLG, bevor eine der Kurven angewendet wird. Es trägt dieselben großen Rec.-2020-Primärvalenzen und denselben Weißpunkt in HDR hinein und gibt farbmetrischen Operationen wie Gamut-Mapping einen geradlinigen Farbraum in linearem Licht, mit Reserve über dem Bezugsweiß für Glanzlichter.","space.rec2100-linear.use":"Szenenlinear kodierte Grundlage unter PQ und HLG von Rec. 2100; aktueller Farbraum für HDR-Grading und Gamut-Mapping.","space.rec2100-pq.desc":"Rec. 2100 PQ – die HDR-RGB-Kodierung aus ITU-R BT.2100, die die Primärvalenzen von Rec. 2020 mit großem Farbumfang mit der Übertragungsfunktion PQ (Perceptual Quantizer) verbindet, SMPTE ST 2084, ursprünglich von Dolby entwickelt. Anders als SDR-Gamma kodiert PQ direkt die absolute Display-Leuchtdichte, sodass ein bestimmter Codewert unabhängig von der Spitzenhelligkeit eines Displays immer dieselbe Helligkeit bedeutet. Es ist die Übertragungsfunktion hinter HDR10 und den meisten HDR-Verarbeitungskettes für Streaming und Mastering.","space.rec2100-pq.use":"HDR-Kodierung mit absoluter Leuchtdichte hinter HDR10 und dem meisten HDR-Streaming und -Mastering; aktuell, dominierend.","space.rec709.desc":"Rec. 709 – der Standard ITU-R BT.709, der Primärvalenzen und Übertragungsfunktion für HDTV festlegt. Er teilt die Rot-, Grün- und Blau-Primärvalenzen und den Weißpunkt D65 mit sRGB und unterscheidet sich nur durch eine kameraorientierte Übertragungskurve (OETF), entworfen für Rundfunkkameras statt für Computermonitore. Er bleibt der Referenz-Farbumfang für HD-Videoproduktion und -Rundfunk.","space.rec709.use":"Referenz-Farbumfang und -Übertragungskurve für HD-Videoproduktion und -Rundfunk; aktueller HDTV-Standard.","space.redlog.desc":"REDLog – die ursprüngliche Log-Kurve von RED Digital Cinema aus der Zeit der RED ONE, der ersten digitalen Kinokamera des Unternehmens, erschienen 2007. Sie gehört zu den REDcolor-Primärvalenzen, REDs frühestem Farbumfang, und war REDs Standard-Aufnahme-Log, bevor sie zuerst von REDLogFilm und später vom Paar Log3G10/REDWideGamutRGB moderner RED-Kameras abgelöst wurde.","space.redlog.successor-note":"REDLogFilm bildete Cineon nach, sodass RED-Material in Film-Verarbeitungsketten passte","space.redlog.use":"Ursprüngliche Log-Kurve der digitalen Kinokamera RED ONE; veraltet, abgelöst von REDLogFilm/Log3G10.","space.redlogfilm.desc":"REDLogFilm – die zweite Log-Kurve von RED Digital Cinema, gebaut, um exakt der Kopierdichte-Kurve von Kodaks Cineon zu entsprechen, damit RED-Material in bestehende filmartige, Cineon-basierte Farb-Verarbeitungskettes passt. Sie teilt die REDcolor-Primärvalenzen mit dem ursprünglichen REDLog und liegt zwischen ihm und dem Paar Log3G10/REDWideGamutRGB heutiger RED-Kameras.","space.redlogfilm.successor-note":"Mit der IPP2-Verarbeitungskette ersetzte RED sie durch Log3G10","space.redlogfilm.use":"REDs an Cineon angeglichenes Log für filmartige Verarbeitungskettes; abgelöst von Log3G10 / REDWideGamutRGB.","space.rg.desc":"rg-Farbart – das RGB-Gegenstück zu CIE xy: Rot, Grün und Blau werden durch ihre Summe geteilt, die Gesamtintensität fällt weg, und nur die relativen Farbanteile bleiben. Weil die Helligkeit herausgerechnet ist, ist sie eine altbewährte Technik in Farbabgleich und maschinellem Sehen, um die Farbe einer Oberfläche robuster gegenüber Beleuchtungswechseln zu beschreiben als rohes RGB.","space.rg.loss-note":"Nur Farbart – die Gesamtintensität wird verworfen.","space.rg.use":"Farbart mit herausdividierter Intensität, für Farbabgleich und beleuchtungsrobustes maschinelles Sehen.","space.rgb.desc":"sRGB – der Standard-RGB-Farbraum, 1996 von HP und Microsoft geschaffen und später als IEC 61966-2-1 genormt. Er legt den Weißpunkt D65 und eine stückweise, gammaähnliche Übertragungskurve fest, abgestimmt auf das typische Verhalten von Displays. Er wurde zum Standardfarbraum des Webs und digitaler Bilder ohne Farbprofil und ist bis heute der angenommene Farbumfang gewöhnlicher Displays, Browser und Bildformate.","space.rgb.use":"Standard-RGB-Farbraum des Webs und von Bildern ohne Farbprofil (sRGB); aktuell, dominierender Standard für Endgeräte-Displays.","space.rimm.desc":"RIMM RGB – Reference Input Medium Metric RGB, in ISO 22028-3 als szenenbezogenes Gegenstück zu Kodaks ProPhoto (ROMM) RGB genormt. Es teilt die sehr großen D50-Primärvalenzen von ProPhoto, wendet aber eine kameraartige Übertragungsfunktion mit erweiterter Reserve über diffusem Weiß an, sodass es Szenenbelichtungswerte tragen kann, die sonst abgeschnitten würden. Es soll ungerenderte Szenendaten durch eine Bildpipeline tragen, bevor sie ausgabebezogen gerendert werden.","space.rimm.use":"Szenenbezogenes Gegenstück zu ProPhoto RGB für Verarbeitungskettes mit ungerenderten Bilddaten (ISO 22028-3); aktuell, aber Nische.","space.rlab.desc":"RLAB ist das Farberscheinungsmodell, das Mark Fairchild 1996 veröffentlichte, entwickelt, um vorherzusagen, wie Farben über verschiedene Medien und Betrachtungsbedingungen hinweg wiedergegeben werden – etwa um das Erscheinungsbild eines Drucks an das auf einem Display anzugleichen. Es adaptiert die Zapfenantworten über eine Transformation nach von Kries mit den Zapfengrundfunktionen nach Hunt-Pointer-Estévez an die Referenz-Betrachtungsbedingung und bildet das Ergebnis dann in einen CIELAB-ähnlichen Raum aus Helligkeit und Gegenfarben ab. So hat es die vertraute Struktur von CIELAB und berücksichtigt zugleich Umfeld- und Adaptationseffekte, die einfaches CIELAB ignoriert. Es gehörte zu den frühesten Erscheinungsmodellen, die eigens für medienübergreifende Farbreproduktion gebaut wurden.","space.rlab.use":"Medienübergreifendes Farberscheinungsmodell für den Abgleich von Druck und Display; historisch/akademisch, abgelöst von CIECAM02/CAM16.","space.ryb.desc":"RYB ist der traditionelle Farbkreis der Künstler mit Rot, Gelb und Blau als Grundfarben, das Modell, das in Mal- und Designausbildung lange vor RGB oder CMYK gelehrt wurde. Es bildet ab, wie sich Pigmente auf der Palette tatsächlich mischen, statt wie sich Licht verbindet – Blau und Gelb als Farbe gemischt ergeben Grün, nicht das Grau, das additives blaues und gelbes Licht ergäbe – und entspricht damit der gelebten Farberfahrung von Malern statt der farbmetrischen Physik. Die hier umgesetzte Version folgt Johannes Ittens Farbkreis aus seiner Bauhaus-Farbenlehre, bis heute eine Standardreferenz für den Unterricht in Farbharmonie in Kunst und Design.","space.ryb.use":"Traditioneller RYB-Farbkreis der Maler nach Ittens Bauhaus-Farbenlehre; aktueller Standard in der Kunst- und Designausbildung.","space.samsunglog.desc":"Samsung Log – Samsungs Log-Profil für Galaxy-Smartphones, im Januar 2025 mit der Galaxy-S25-Serie eingeführt und in Samsungs White Paper von 2025 spezifiziert. Zwei log10-Abschnitte treffen sich bei 1 % Remission: Darunter biegt ein gespiegelter Abschnitt den Fuß zu einer S-Form, die mehr Schattenabstufung bewahrt, darüber trägt der Hauptabschnitt die Lichter bis zur Weißgrenze bei Szenenwert 12.0, etwa 6 Blendenstufen über Mittelgrau. Das Signal liegt in einem BT.2020-Container mit D65-Weiß; 18 % Grau landet bei 0.5279, 10-Bit-Code 540.","space.samsunglog.use":"Log-Video auf Galaxy-Smartphones (S25-Serie, S24-Serie über One UI 7) zum Graden mit Samsungs Rec.709-LUT.","space.scrgb.desc":"scRGB – eine Erweiterung von sRGB in linearem Licht, als IEC 61966-2-2 genormt, geschaffen, um Signale mit großem Farbumfang und HDR durch eine ansonsten gewöhnliche sRGB-Verarbeitungskette zu tragen. Es behält Weißpunkt D65 und Primärvalenzen von sRGB, entfernt aber die Gammakurve und erweitert den Kodierbereich weit über die übliche Spanne 0–1 hinaus, sodass Werte für Farben möglich sind, die heller oder gesättigter sind, als Standard-sRGB darstellen kann.","space.scrgb.use":"Lineare HDR-Erweiterung von sRGB mit großem Wertebereich; Nische, weitgehend von neueren HDR-Übertragungsfunktionen abgelöst.","space.sgamut3cine.desc":"S-Gamut3.Cine – Sonys Kinovariante von S-Gamut3, hier mit der zugehörigen S-Log3-Kurve geführt, so wie die Kameras sie aufzeichnen (Menüname „S-Gamut3.Cine/S-Log3“). Ihre Primärvalenzen sind nach DCI-P3 hin eingezogen – ein Farbumfang nach dem Vorbild von Negativfilm, etwas größer als das P3-Ziel –, sodass sich das Material mit weniger Korrektur auf DCI-P3 oder Rec.709 graden lässt als volles S-Gamut3. Diese Bequemlichkeit machte es zur üblichen Wahl bei Kameras der Alpha- und FX-Reihe, wenn eine Produktion auf ein aufwendiges Grading verzichtet; volles S-Gamut3 (siehe slog3) bleibt die Wahl für ein großes Archiv.","space.sgamut3cine.use":"S-Log3-Aufnahme auf den engeren Primärvalenzen S-Gamut3.Cine; Sonys übliche Kinoeinstellung für Gradings mit Ziel P3/709.","space.slog.desc":"S-Log – Sonys erste logarithmische Gammakurve, eingeführt bei den Kameras F35 und F3, um mehr Dynamikumfang aufzunehmen, als herkömmliche Video-Gammas erlaubten. Gepaart mit den S-Gamut-Primärvalenzen, war sie für die szenenbezogene Aufnahme vor dem Color Grading gedacht, doch ihre Tonwertlage wurde rasch durch S-Log2 und dann S-Log3 verfeinert. Sie überlebt vor allem aus Kompatibilität mit Archivmaterial aus dieser Zeit.","space.slog.successor-note":"S-Log2 skalierte die Kurve neu, um mehr vom Dynamikumfang des Sensors zu erfassen","space.slog.use":"Sonys erste Kino-Log-Kurve (Kameras F35/F3); veraltet, für die Kompatibilität mit Archivmaterial erhalten.","space.slog2.desc":"S-Log2 – Sonys Log-Kurve der zweiten Generation, die das ursprüngliche S-Log mit einer Skalierungsanpassung verfeinert, die mehr vom Dynamikumfang der Kamera erfasst und die Schattenwiedergabe verbessert. Sie teilt die S-Gamut-Primärvalenzen mit S-Log und S-Log3 und liegt zeitlich wie in ihren Fähigkeiten zwischen beiden, bevor Sony zu S-Log3 als empfohlener Aufnahmekurve wechselte. In Workflows rund um ältere Sony-Kamerafirmware taucht sie noch auf.","space.slog2.successor-note":"Sony wechselte zu S-Log3, angelehnt an die Cineon-Kurve des Kinofilms","space.slog2.use":"Sonys Kino-Log-Kurve der zweiten Generation (Ära F5/F55); veraltet, abgelöst von S-Log3.","space.slog3.desc":"S-Log3 – Sonys Log-Kurve der aktuellen Generation, entworfen, um die Tonwertlage von Filmscan-Logs wie Cineon nachzubilden und so intuitiveres Grading zu ermöglichen als die früheren S-Log-Kurven. Sie gehört zu den S-Gamut3-Primärvalenzen und ist die empfohlene Aufnahmeeinstellung bei Sonys modernen Kameras der Reihen CineAlta, Venice und Alpha Cinema Line. S-Gamut3 hat eine Begleitvariante, S-Gamut3.Cine, mit engeren Primärvalenzen näher an DCI-P3 für Produktionen ohne volles Grading – ein von diesem getrennter Farbraum.","space.slog3.use":"Log-Kurve für Sony-Kameras CineAlta/Venice/Alpha mit S-Gamut3; aktuell empfohlene Aufnahmeeinstellung.","space.smpte-240m.desc":"SMPTE 240M – der 1988 von der SMPTE veröffentlichte Übergangsstandard für HDTV, verwendet in der frühen analogen HD-Ära, bevor Rec. 709 feststand. Er teilt seine großen Rundfunk-Primärvalenzen mit SMPTE-C, bezogen auf D65-Weiß, definiert aber eine eigene Übertragungsfunktion – eine gammaähnliche Kurve mit linearem Abschnitt nahe Schwarz –, verschieden von den Kurven in BT.601 und BT.709.","space.smpte-240m.successor-note":"Analoger HDTV-Übergangsstandard, abgelöst vom weltweit gültigen Rec. 709","space.smpte-240m.use":"Analoger HDTV-Übergangsstandard vor Rec. 709; historisch, abgelöst.","space.smpte-c.desc":"SMPTE-C ist der Satz RGB-Primärvalenzen, den die Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE 170M) für NTSC-Rundfunk mit 525 Zeilen in Nordamerika und Japan normte. Er ersetzte die ursprünglichen FCC/NTSC-Primärvalenzen von 1953 durch Leuchtstoffe, die damalige Bildröhren tatsächlich erreichen konnten, mit dem Weißpunkt D65. Als RGB-Arbeitsfarbraum teilt er seine Übertragungskurve mit Video nach Rec. 709/BT.601 und bleibt der Referenz-Farbumfang zur Beschreibung alter analoger NTSC-Farbe.","space.smpte-c.use":"Leuchtstoff-Primärvalenzen des NTSC-Rundfunks für Nordamerika/Japan (RP 145); historisch, Referenz für altes analoges Video.","space.srlab2.desc":"SRLAB2 ist Jan Behrens' Versuch, das Beste aus CIELAB und CIECAM02 zu verbinden. Er führt die Farbe durch die chromatische Adaptation CAT02 von CIECAM02 und schließt dann mit einer Gegenfarbstufe mit Kubikwurzel im Stil von CIELAB ab, statt den einfacheren und ungenaueren Adaptationsschritt von CIELAB zu nehmen. Das Ergebnis ist merklich eher empfindungsgemäß gleichabständig als einfaches CIELAB, besonders bei gesättigten Farben, und bleibt so leicht zu berechnen und umzukehren wie Lab selbst, ohne die volle Maschinerie der Betrachtungsbedingungen von CIECAM02.","space.srlab2.use":"Hybrid aus CIELAB und CIECAM02 für empfindungsgemäß gleichabständigere Farbabstandsarbeit; offene Nischenalternative zu Lab.","space.sucs.desc":"sUCS ist der gleichabständige Farbraum, aufgebaut auf sCAM, einem „simple“ Farberscheinungsmodell, das Li und Luo 2024 veröffentlichten. Er soll die empfindungsgemäße Gleichabständigkeit von CAM16-UCS erreichen – gleiche Zahlenabstände entsprechen gleichen empfundenen Unterschieden – mit einer weit schlankeren Rechenkette, als ein vollständiges Erscheinungsmodell wie CAM16 braucht. Er ist als schneller, weniger komplexer Ersatz für CAM16-UCS oder Oklab gedacht, etwa bei der Farbabstandsmessung, wo keine Parameter der Betrachtungsbedingungen nötig sind.","space.sucs.use":"Schlanker gleichabständiger Farbraum als Alternative zu CAM16-UCS/Oklab für Farbabstandsaufgaben; neu/aufkommend.","space.tlog.desc":"T-Log – FilmLights Log-Kurve für seine Color-Grading-Systeme Baselight, gepaart mit den großen E-Gamut-Primärvalenzen als kameraunabhängiger Arbeitsfarbraum, in den sich Material fast jeder Kamera fürs Grading umwandeln lässt. Die Kurve ist eine nahezu reine Log-Funktion mit linearer Fortsetzung unter null, die das harte Abschneiden vermeidet, das ein reines Log bei Rauschen und Signal unter Schwarz bewirken würde. Baselight-Häuser verwenden T-Log/E-Gamut ähnlich, wie anderswo ACES oder DaVinci Wide Gamut verwendet werden – als gemeinsamen Farbraum, um Material mehrerer Kameraquellen zu mischen.","space.tlog.use":"FilmLights von Cineon abgeleitetes Log auf E-Gamut; der kameraunabhängige Grading-Arbeitsfarbraum von Baselight.","space.tsl.desc":"TSL (Tint, Saturation, Lightness) ist eine zylindrische Umkodierung von RGB, die Terrillon und Akamatsu 2000 zur Erkennung menschlicher Hauttöne in Bildern einführten. Indem sie die Farbart (Tönung und Sättigung) von der Helligkeit trennt, fasst sie hautfarbene Pixel zu einem dichteren, besser trennbaren Cluster zusammen als RGB, sodass Schwellwerte für Gesichts- und Gestenerkennung zuverlässiger greifen. Neben Farbräumen wie YCbCr und HSV bleibt sie ein Referenzfarbraum in Arbeiten des maschinellen Sehens zur Hautsegmentierung.","space.tsl.use":"Farbraum zur Hauttonsegmentierung für Gesichts- und Gestenerkennung im maschinellen Sehen; Nische, weiter zitiert.","space.ucs.desc":"CIE 1960 UCS ist ein Farbartraum gleichabständiger Farbart nach MacAdam, ein früher Versuch, gleiche Abstände in einer Farbtafel gleich empfundenen Farbunterschieden entsprechen zu lassen. Durch eine Helligkeitsdimension wurde er zu CIE 1964 U*V*W* erweitert und 1976 ganz von CIELUV abgelöst. Seine zugrunde liegenden Farbartkoordinaten (u, v) sind bis heute die Basis für die Berechnung der ähnlichsten Farbtemperatur – damit ist er eher ein Stück Geschichte der Farbwissenschaft als ein Arbeitsfarbraum.","space.ucs.successor-note":"Die CIE streckte die v-Achse um den Faktor 1.5, für bessere Gleichabständigkeit: u′v′","space.ucs.use":"Historische gleichabständige Farbtafel, Basis der Berechnung der ähnlichsten Farbtemperatur; abgelöst von CIE 1976 u'v'.","space.uv.desc":"CIE 1976 UCS (u', v') – der moderne Nachfolger der Farbtafel von 1960, genormt in CIE 15:2004 und eher empfindungsgemäß gleichabständig als diese. Gleiche Abstände in der u'v'-Ebene entsprechen gleich empfundenen Farbunterschieden genauer als in der älteren CIE-xy-Farbtafel; deshalb ist sie der bevorzugte Farbartraum für LED-Binning, Weißpunkttoleranzen von Displays (Δu'v'), Arbeit mit der ähnlichsten Farbtemperatur entlang des Planckschen Kurvenzugs und Messberichte von Colorimetern.","space.uv.use":"Moderne gleichabständige Farbtafel für LED-Binning, Weißpunkttoleranzen und Farbtemperatur; aktueller Standard.","space.uvw.desc":"CIE 1964 U*V*W* ist Wyszeckis Erweiterung der Farbtafel CIE 1960 UCS zu einem vollständigen dreidimensionalen Farbraum, mit einer Kubikwurzel-Helligkeit über den gleichabständigen Farbartkoordinaten des älteren Systems. Er war einer von mehreren empfindungsgemäßen Farbräumen der 1960er, die alle versuchten, den euklidischen Abstand dem empfundenen Farbunterschied besser folgen zu lassen als rohes XYZ. CIELUV löste ihn 1976 vollständig ab; heute ist er vor allem von historischem Interesse, als Übergang zwischen der Farbtafel von 1960 und den modernen CIE-Farbräumen von 1976.","space.uvw.successor-note":"Die CIE führte CIELUV ein, aufgebaut auf der verbesserten u′v′-Farbtafel","space.uvw.use":"3D-Erweiterung von CIE 1960 UCS; 1976 von CIELUV abgelöst, heute nur noch historisch.","space.viperlog.desc":"ViperLog – die Log-Kurve der Thomson Viper FilmStream, einer der frühesten digitalen Kinokameras, angekündigt 2002, lange vor den bandlosen Workflows von RED und ARRI ALEXA, die das Format später beherrschten. Die Kurve ist eine reine log10-Funktion ohne Schwarzversatz – eine Einfachheit, die spätere Kurven anderer Hersteller bewusst korrigierten, um Details nahe Schwarz nicht zuzuschütten. Sie wird über RGB in linearem Licht angewendet, ohne eigenen veröffentlichten nativen Farbumfang.","space.viperlog.use":"Log-Kurve der Thomson Viper FilmStream, einer der frühesten digitalen Kinokameras; veraltet/historisch.","space.vlog.desc":"V-Log – Panasonics logarithmische Kurve, 2014 mit der Kinokamera VARICAM 35 eingeführt, gebaut, um den vollen Dynamikumfang des Sensors fürs Grading statt fürs direkte Ansehen zu halten. Sie gehört zu den großen V-Gamut-Primärvalenzen, die so ausgelegt sind, dass sie Farbräume wie Rec.2020 mit Reserve umfassen. Dies ist die volle Kinokamera-Kurve; Panasonics spiegellose Gehäuse der GH-Serie verwenden stattdessen eine leichtere Variante namens V-Log L, abgestimmt auf einen engeren Umfang von 12 Blendenstufen.","space.vlog.use":"Log-Kurve für Panasonic VARICAM und Kinokameras mit V-Gamut; aktuell in Panasonics Kinoreihe.","space.wavelength.desc":"Wavelength – die Farbe monochromatischen Lichts, ein einzelner Punkt im „Regenbogen“ der reinen Spektralfarben des sichtbaren Spektrums, von tiefem Violett nahe 380 nm bis tiefem Rot nahe 700 nm. Die Umrechnung einer Wellenlänge in CIE XYZ verwendet die Spektralwertfunktionen von CIE 1931, die den Normalbeobachter festlegen – dieselben experimentell gewonnenen Funktionen, auf denen die gesamte moderne Farbmetrik beruht. Die Gegenrichtung liefert die nächstgelegene Spektralwellenlänge jeder Farbe – die farbtongleiche Wellenlänge, die CIE DSH seinen Buntton gibt, projiziert auf den Bereich 380–700 nm.","space.wavelength.loss-note":"Jede Farbe wird auf den nächsten Buntton des Spektralfarbenzugs projiziert; Purpurtöne haben keine Wellenlänge.","space.wavelength.use":"Abbildung monochromatischen Lichts auf XYZ über den Normalbeobachter von CIE 1931; aktuelle farbmetrische Referenz.","space.xvycc.desc":"xvYCC (extended-gamut YCC), von Sony vorgeschlagen, als IEC 61966-2-4 genormt und als x.v.Color vermarktet, erweitert das herkömmliche YCbCr, um Farben außerhalb des üblichen Farbumfang-Dreiecks von BT.601/BT.709 zu kodieren. Wo YCbCr im Legal Range jedes Signal abschneidet, das über die zugrunde gelegten Primärvalenzen hinausgeht, behält xvYCC dieselbe Luma-Chroma-Struktur, erlaubt aber Werte jenseits dieses begrenzten Bereichs. So können Kameras und Displays gesättigtere Farben aufnehmen und wiedergeben, als SD- oder HD-Video normalerweise zulässt. Es steckte in Camcordern, Fernsehern und Blu-ray-Playern für Endkunden, die einen größeren Farbumfang wollten, ohne die vertraute YCbCr-Verarbeitungskette aufzugeben.","space.xvycc.use":"YCbCr mit erweitertem Farbumfang über BT.709 hinaus für Fernseher, Camcorder und Blu-ray (x.v.Color); Nische, weitgehend von HDR-Formaten abgelöst.","space.xyb.desc":"XYB ist der interne Farbraum von JPEG XL, dem lizenzfreien Bildformat, das als moderner Nachfolger von JPEG für verlustbehaftete wie verlustfreie Kompression entworfen wurde. Statt wie sein Vorgänger auf dem aus dem Rundfunk stammenden YCbCr aufzubauen, ist XYB den LMS-Zapfenantworten des Auges nachgebildet, aufgeteilt in einen Rot-Grün-Kanal (X), einen Leuchtdichtekanal (Y) und einen Blau-Gelb-Kanal (B), und dann mit einem wahrnehmungsbegründeten Potenzgesetz komprimiert, sodass Kodierfehler dort gebündelt werden können, wo das Sehen am wenigsten empfindlich ist. Zum Erstellen oder Anzeigen ist er nicht gedacht – Bilder werden weiterhin in gewöhnlichem RGB bearbeitet und betrachtet –, aber er ist das, was der JPEG-XL-Codec unter der Haube tatsächlich komprimiert.","space.xyb.use":"Interner empfindungsgemäßer Farbraum des JPEG-XL-Codecs; aktuell, unter der Haube verwendet, nicht zum Erstellen.","space.xyy.desc":"xyY – eine Umformulierung von CIE XYZ, die die Farbart (x, y) einer Farbe von ihrer Leuchtdichte (Y) trennt, sodass Buntton und Sättigung unabhängig von der Helligkeit untersucht werden können. Trägt man x gegen y auf, entsteht die vertraute hufeisenförmige Farbtafel, mit der man Farbumfänge veranschaulicht, Weißpunkte festlegt und vergleicht, wie viel des sichtbaren Spektrums ein Display oder Drucker wiedergeben kann.","space.xyy.use":"Farbart-Umformulierung von CIE XYZ zur Darstellung von Farbumfängen und Weißpunkten; aktuelles Standardwerkzeug.","space.xyz-abs-d65.desc":"Absolutes XYZ (D65) – CIE XYZ in echten physikalischen Einheiten, Candela pro Quadratmeter, statt auf der üblichen relativen Skala 0–100. Relatives XYZ sagt nur, wie sich eine Farbe zu einem normierten Weiß verhält; absolutes XYZ bindet jeden Wert an eine tatsächlich messbare Helligkeit. Das brauchen HDR-Workflows, denn dieselbe relative Farbe kann bei sehr unterschiedlichen realen Leuchtdichten liegen. Beide Skalen treffen sich beim HDR-Bezugsweiß von ITU-R BT.2100.","space.xyz-abs-d65.use":"XYZ mit absoluter Leuchtdichte, verankert am HDR-Bezugsweiß von BT.2100 mit 203 cd/m²; aktuelle Werkzeuge zur HDR-Analyse.","space.xyz-d50.desc":"CIE XYZ bezogen auf die Normlichtart D50 statt D65. D50 ist der Profilverbindungsraum, über den ICC-Farbmanagementprofile umrechnen – eine Konvention aus den Betrachtungsnormen der grafischen Industrie und des Drucks –, daher ist diese Variante die richtige beim Lesen oder Schreiben ICC-basierter Workflows. Mit D65-XYZ ist es über die chromatische Adaptation nach Bradford verbunden.","space.xyz-d50.use":"CIE XYZ unter D50, der ICC-Profilverbindungsraum für das Farbmanagement in Druck und grafischer Industrie; aktueller Standard.","space.xyz.desc":"CIE XYZ – die Grundlage der modernen Farbmetrik, 1931 von der CIE definiert, ausgehend von den Spektralwertfunktionen, die den Normalbeobachter festlegen. X, Y und Z sind selbst keine Wahrnehmungsgrößen; sie sind so konstruiert, dass Y allein die Leuchtdichte trägt, während X und Z die Farbart tragen, sodass sich jede sichtbare Farbe als gewichtete Summe dreier fester imaginärer Primärvalenzen schreiben lässt. Es ist die geräteunabhängige Referenz, gegen die RGB, Lab und andere Arbeitsfarbräume letztlich definiert sind.","space.xyz.use":"Grundlegender geräteunabhängiger Farbraum unter aller Farbmetrik; aktuelle universelle Referenz.","space.ycbcr-bt2020.desc":"Y′CbCr nach ITU-R BT.2020 mit nicht konstanter Leuchtdichte – die explizite digitale Komponentenkodierung im Studiobereich für UHDTV. Sie verwendet Primärvalenzen und OETF von Rec.2020, Kr=0.2627, Kb=0.0593 und die 8-Bit-Legal-Range-Bereiche Y′ 16–235, Cb/Cr 16–240. Dies ist die übliche Form mit nicht konstanter Leuchtdichte, verschieden von der Darstellung `yccbccrc` mit konstanter Leuchtdichte in dieser Bibliothek.","space.ycbcr-bt2020.use":"Eindeutiges Y′CbCr nach BT.2020 mit nicht konstanter Leuchtdichte und begrenztem Bereich für UHDTV und Codecs mit großem Farbumfang.","space.ycbcr-bt601-525.desc":"Y′CbCr nach ITU-R BT.601 für 525-Zeilen-Systeme – die digitale Komponentenkodierung im Studiobereich für NTSC-abgeleitetes Video in Standardauflösung. Sie kombiniert die Luma-Koeffizienten von BT.601, Kr=0.299 und Kb=0.114, mit SMPTE-C-Primärvalenzen und 8-Bit-Legal-Range-Codebereichen (Y′ 16–235, Cb/Cr 16–240).","space.ycbcr-bt601-525.use":"Eindeutiges Y′CbCr nach BT.601 mit begrenztem Bereich für 525 Zeilen/NTSC-Familie, für SD-Video.","space.ycbcr-bt601-625.desc":"Y′CbCr nach ITU-R BT.601 für 625-Zeilen-Systeme – die digitale Komponentenkodierung im Studiobereich für PAL/SECAM-abgeleitetes Video in Standardauflösung. Sie kombiniert die Luma-Koeffizienten von BT.601, Kr=0.299 und Kb=0.114, mit EBU/PAL-Primärvalenzen und 8-Bit-Legal-Range-Codebereichen (Y′ 16–235, Cb/Cr 16–240).","space.ycbcr-bt601-625.use":"Eindeutiges Y′CbCr nach BT.601 mit begrenztem Bereich für 625 Zeilen/PAL-Familie, für SD-Video.","space.ycbcr-bt709.desc":"Y′CbCr nach ITU-R BT.709 – die explizite digitale Komponentenkodierung im Studiobereich für HDTV. Anders als der alte parametrisierte Knoten `ycbcr` legt dieser Farbraum den Standard fest: Primärvalenzen und OETF von BT.709, Kr=0.2126, Kb=0.0722 und die 8-Bit-Legal-Range-Bereiche Y′ 16–235, Cb/Cr 16–240.","space.ycbcr-bt709.use":"Eindeutiges Y′CbCr nach BT.709 mit begrenztem Bereich für HDTV-Produktion, Rundfunk und Codecs.","space.ycbcr.desc":"YCbCr ist das digitale Luma-Chroma-Farbformat hinter fast allem Rundfunk- und komprimierten Video, von der ITU-R als BT.601 für Standardauflösung und BT.709 für HD genormt. Es führt die Idee seiner analogen Vorfahren YUV und YPbPr fort – ein Luma-Kanal Y, der allein ein brauchbares Graustufenbild liefert, gepaart mit den Chroma-Kanälen Cb und Cr für Blau- und Rot-Farbdifferenz –, aber in einem digitalen Studiobereich („limited“), der an den Enden Reserve für Überschwinger der Signalverarbeitung freihält. Es ist das Farbformat in allem von DVDs und Fernsehen bis zur Videokompression mit H.264 und HEVC.","space.ycbcr.use":"Digitales Luma-Chroma-Format hinter Rundfunk und komprimiertem Video (BT.601/709); aktuell, allgegenwärtig in DVD/H.264/HEVC.","space.yccbccrc.desc":"YcCbcCrc ist die Kodierung mit konstanter Leuchtdichte, definiert neben ITU-R BT.2020 und BT.2100 für Ultra-HD- und HDR-Video mit großem Farbumfang. Gewöhnliches Y'CbCr leitet Luma aus bereits gammakodierten RGB-Werten ab; dadurch sickern hochgesättigte Farben in den Luma-Kanal und verfälschen die empfundene Helligkeit – ein Problem, das mit den größeren Farbumfängen und dem höheren Dynamikumfang von BT.2020 und BT.2100 sichtbarer wird. YcCbcCrc vermeidet das, indem es Luma aus linearem Licht ableitet, bevor die Übertragungskurve angewendet wird, und hält so Helligkeit und Chroma auch bei den gesättigtsten Farben, die UHDTV und HDR wiedergeben können, sauber getrennt.","space.yccbccrc.use":"Luma-Chroma-Kodierung mit konstanter Leuchtdichte für UHDTV-/HDR-Video mit großem Farbumfang (BT.2020/2100); aktuell, seltener als Y'CbCr mit nicht konstanter Leuchtdichte.","space.ycgco.desc":"YCgCo, 2003 von Malvar und Sullivan eingeführt, ist eine Luma-Chroma-Farbtransformation, die billig zu berechnen und einfach umzukehren sein soll. Y trägt Luma, Cg und Co sind Grün- und Orange-Differenz-Chroma, jeweils mit leichterer Arithmetik aus den RGB-Komponenten gebildet als mit den Koeffizienten von YCbCr. Sie wurde in Videokodierstandards wie H.264/AVC und HEVC übernommen, geschätzt für die Verbindung aus geringem Rechenaufwand und einer exakten, leicht umkehrbaren RGB-Transformation.","space.ycgco.use":"Umkehrbare Luma-Chroma-Transformation mit geringem Aufwand in der Kodierung nach H.264/AVC und HEVC; aktuell, in bestimmten Kodiermodi.","space.ydbdr.desc":"YDbDr ist die Luma-Chrominanz-Kodierung von SECAM („Séquentiel Couleur à Mémoire“), der in Frankreich entwickelten analogen Farbfernsehnorm, die in Teilen Osteuropas, der früheren Sowjetunion und Afrikas übernommen wurde. Wie YUV (ihr PAL-Gegenstück) und YIQ (NTSC) behält sie einen Luma-Kanal Y für die Abwärtskompatibilität mit Schwarzweißsendungen und paart ihn mit zwei skalierten Farbdifferenzkanälen Db und Dr, abgeleitet aus Blau minus Luma bzw. Rot minus Luma.","space.ydbdr.use":"Luma-Chroma-Kodierung des alten analogen SECAM-Fernsehens (Frankreich, Osteuropa, ehemalige UdSSR); historisch.","space.yes.desc":"YES ist eine Leuchtdichte-Chrominanz-Farbkodierung aus derselben Familie wie YIQ und YUV: Y trägt die Leuchtdichte, E (Grün-Rot) und S (Blau-Gelb) die Chrominanz als einfache Linearkombinationen der Rot-, Grün- und Blau-Primärvalenzen. Definiert im Color Encoding Standard von Xerox (XNSS 289005, 1989), sind ihre Koordinaten billig direkt aus RGB zu berechnen – der Hauptreiz des Modells –, anders als CIELAB oder CIELUV aber nicht empfindungsgemäß gleichabständig: Gleiche Schritte in E oder S entsprechen nicht gleich aussehenden Farbunterschieden. In der Literatur zur Farbbildverarbeitung erscheint sie als eine von mehreren solchen Kodierungen für Bildanalyse und Kompression.","space.yes.use":"Leuchtdichte-Chrominanz-Kodierung des Color Encoding Standard von Xerox; historisch, Nische in der Bildverarbeitungsliteratur.","space.yiq.desc":"YIQ ist die Luma-Chroma-Kodierung, die 1953 für das NTSC-Farbfernsehen in den USA übernommen wurde, entwickelt, um Farbsendungen hinzuzufügen, ohne die Millionen Schwarzweißgeräte in den Haushalten unbrauchbar zu machen. Der Luma-Kanal Y allein gibt das ursprüngliche Schwarzweißbild wieder, während I (Inphase) und Q (Quadratur) die Chrominanz tragen – benannt danach, wie sie die Phase des Farbhilfsträgers modulieren. I und Q sind gegenüber den einfacheren Achsen Blau- und Rot-Differenz von YUV gedreht, um gezielt die größere Empfindlichkeit des Auges in Richtung Orange–Cyan gegenüber Grün–Purpur auszunutzen, sodass Q mit weniger Bandbreite auskommt.","space.yiq.successor-note":"Digitales Video überträgt Farbe als YCbCr, ohne einen analogen Farbhilfsträger zu modulieren","space.yiq.use":"Ursprüngliche Luma-Chroma-Kodierung des analogen NTSC-Farbfernsehens (USA); veraltet/historisch, im Betrieb durch digitales YCbCr ersetzt.","space.ypbpr.desc":"YPbPr ist das analoge Komponentenvideo-Gegenstück zum digitalen YCbCr und trägt dieselbe Struktur aus Luma plus Farbdifferenz über drei getrennte analoge Kabel statt über einen digitalen Bitstrom. Y ist das Luma-Signal, allein ausreichend für ein Graustufenbild, während Pb und Pr Blau- und Rot-Differenz-Chroma tragen, skaliert auf einen genormten analogen Bereich. Neben ITU-R BT.709 für HD und BT.601 für Standardauflösung definiert, war es das Standardformat aus Anschluss und Signal für hochwertigeres analoges Video an DVD-Playern, Spielkonsolen und HD-Fernsehern, bevor digitales HDMI allgegenwärtig wurde.","space.ypbpr.use":"Analoges Komponentenvideo-Farbdifferenzsignal für DVD-Player, Konsolen und HD-Fernseher vor HDMI; veraltet, vom Digitalen verdrängt.","space.yrg.desc":"Yrg – Richard Kirks Leuchtdichte-Farbart-Raum von 2019, bei FilmLight auf den Zapfengrundfunktionen CIE 2006 gebaut und so abgestimmt, dass die Bunttöne gleichmäßig um den Kreis verteilt liegen, passend zur klassischen Munsell-Farbordnung. Y trägt die zapfengewichtete Leuchtdichte, r und g sind affin aus den Zapfenantworten abgeleitete Farbartkoordinaten; so wird „wie hell“ von „welcher Buntton und wie gesättigt“ getrennt, wie es zum Color Grading passt. Er ist die Farbart-Basis des Moduls color balance in darktable.","space.yrg.use":"Leuchtdichte-Farbart-Raum für das Color Grading, Basis des Moduls color balance in darktable; aktuell, Nische.","space.yuv.desc":"YUV ist das analoge Farbkodierverfahren, das für den PAL-Fernsehrundfunk entwickelt wurde, und lebt heute lose als Oberbegriff für Luma-Chroma-Videokodierung fort. Es ließ Farbsignale neben bestehenden Schwarzweißsendungen laufen, ohne die Kompatibilität mit Schwarzweißempfängern zu brechen – der Luma-Kanal Y allein trägt das Helligkeitssignal, U und V fügen skalierte Blau- und Rot-Differenz-Chrominanz hinzu. Diese Trennung von Luma und Chroma erlaubte es den Sendern, weniger Bandbreite für Farbe als für Helligkeit aufzuwenden, und nutzte so die geringere Empfindlichkeit des Auges für Chrominanzdetails aus.","space.yuv.use":"Luma-Chroma-Kodierung des alten analogen PAL-Fernsehens; historisch, obwohl „YUV“ heute lose auch für digitales Video verwendet wird.","space.zcam.desc":"ZCAM ist das Farberscheinungsmodell, das Safdar, Hardeberg und Luo 2021 vorstellten, von Anfang an für Bilder mit hohem Dynamikumfang und großem Farbumfang entworfen statt nachträglich daran angepasst. Es spielt dieselbe Rolle wie CAM16 – es sagt Helligkeit, Farbigkeit und Buntton so vorher, wie eine Farbe unter gegebenen Betrachtungsbedingungen tatsächlich erscheint –, baut aber auf dem absoluten Farbraum Izazbz statt auf CIE XYZ auf. So arbeitet es nativ mit den absoluten Leuchtdichteniveaus, die HDR-Inhalte brauchen, statt mit der relativen Skala 0–100, die ältere Erscheinungsmodelle annehmen. Das volle Modell liefert auch absolute Helligkeit, Leuchtkraft, Schwärze und Weiße und eignet sich damit für die Kalibrierung von HDR-Displays und Gamut-Mapping, wo übliche Erscheinungsmodelle an ihre Grenzen stoßen.","space.zcam.use":"Farberscheinungsmodell für HDR und großen Farbumfang zur HDR-Display-Kalibrierung und für Gamut-Mapping; aktuell, aktiv in Forschung und Werkzeugen.","tag.appearance":"Erscheinung","tag.chromaticity":"Farbart","tag.component":"Komponenten","tag.current":"in Gebrauch","tag.cylindrical":"zylindrisch","tag.display":"Display","tag.display-referred":"displaybezogen","tag.gamma":"Gamma","tag.historical":"historisch","tag.linear":"linear","tag.log":"Log","tag.lookup":"Tabelle","tag.luma-chroma":"Luma-Chroma","tag.luma-chroma-pair":"Luma / Chroma","tag.matrix":"Matrix","tag.opponent":"Gegenfarben","tag.perceptual":"wahrnehmungsbasiert","tag.polar":"polar","tag.projective":"projektiv","tag.quantized":"quantisiert","tag.scene":"Szene","tag.scene-referred":"szenenbezogen","tag.spectral":"spektral","tag.system":"System","tag.transfer":"Übertragung","tagline.a":"Glühlampenlicht, ≈2856 K","tagline.c":"mittleres Tageslicht von 1931, ≈6774 K","tagline.component":"unabhängige Kanäle, kein Buntton","tagline.d50":"Tageslicht am Horizont, ≈5003 K","tagline.d60":"das ACES-Weiß, ≈6000 K","tagline.d65":"Tageslicht, ≈6504 K","tagline.dci":"das Weiß des Kinoprojektors","tagline.display":"Licht, das ein Display abstrahlt","tagline.e":"energiegleiches Weiß","tagline.gamma":"eine Potenzkurve über linearem Licht","tagline.hlg":"Rundfunk-HDR, das SDR zeigen kann","tagline.linear":"proportional zum Licht, ohne Kurve","tagline.log":"der Umfang einer Kamera in wenigen Codes","tagline.luma-chroma":"der Aufbau von Rundfunk und Kompression","tagline.opponent":"zwei Achsen um neutrales Grau","tagline.perceptual":"gleiche Schritte sehen gleich aus","tagline.polar":"ein Bunttonwinkel und eine Buntheit","tagline.pq":"absolutes HDR, bis 10 000 Nits","tagline.scene":"Licht in der Szene, wie gefilmt","term.adaptation":"chromatische Adaptation","term.adaptation.tip":"das Neuausbalancieren der Farben bei einem Wechsel der Lichtquelle, damit Weiß weiß bleibt","term.chromaticity":"Farbart","term.chromaticity.tip":"Farbe ohne die Leuchtdichte – der Punkt (x, y) im CIE-Hufeisen","term.difference":"Farbabstände","term.difference.tip":"wie weit zwei Farben optisch auseinanderliegen – ΔE-Metriken bewerten es; ≈1 ist der kleinste sichtbare Schritt","term.dynamic-range":"Dynamikumfang","term.dynamic-range.tip":"die Leuchtdichtespanne zwischen den dunkelsten und hellsten Werten, die ein Signal tragen kann","term.eotf":"EOTF","term.eotf.tip":"elektrooptische Übertragungsfunktion – Codewert hinein, Displaylicht heraus (die Displaykurve)","term.gamut-mapping":"Gamut-Mapping","term.gamut-mapping.tip":"Farben, die ein Display nicht zeigen kann, in seinen erreichbaren Bereich pressen, ohne das Bild zu zerstören","term.illuminant":"Normlichtart","term.illuminant.tip":"die genormte Lichtquelle, die ein Farbraum annimmt – D65 Tageslicht, D50 Druckabmusterung, E energiegleich","term.observer":"Normalbeobachter","term.observer.tip":"das von der CIE gemittelte menschliche Auge – die Spektralwertfunktionen, auf denen die Farbmetrik aufbaut","term.oetf":"OETF","term.oetf.tip":"optoelektronische Übertragungsfunktion – Szenenlicht hinein, Codewert heraus (die Kamerakurve)","term.pq":"PQ","term.pq.tip":"Perceptual Quantizer (SMPTE ST 2084) – die HDR-Kurve mit absoluter Leuchtdichte, bis 10 000 Nits","term.scene-linear":"szenenlinear","term.scene-linear.tip":"Werte proportional zum physikalischen Licht in der Szene, vor jeder Displaykodierung","term.uniform":"empfindungsgemäß gleichabständig","term.uniform.tip":"gleiche Zahlenschritte sehen wie gleiche Farbschritte aus – Abstände im Farbraum entsprechen dem, was das Auge sieht","term.untagged":"Bilder ohne Farbprofil","term.untagged.tip":"Bilder ohne eingebettetes Farbprofil – Browser nehmen sRGB an","term.white-point":"Weißpunkt","term.white-point.tip":"das Bezugsweiß, an das sich ein Farbraum anpasst – D65 ≈ Tageslicht, D50 ≈ Druckabmusterung, E = energiegleich","tip.a":"CIE-Normlichtart A – Glühlampenlicht, ≈2856 K. 2°-Normalbeobachter","tip.c":"CIE-Lichtart C – Näherung an mittleres Tageslicht von 1931, ≈6774 K; Altlast: NTSC 1953, die Munsell-Renotation. 2°-Normalbeobachter","tip.ch1":"ein Kanal – eine skalare Skala (Grau, Kelvin, Wellenlänge)","tip.ch2":"zwei Kanäle – Farbart-Paare","tip.ch3":"drei Kanäle zur Beschreibung einer Farbe","tip.ch4":"vier Kanäle – CMYK","tip.component":"Komponentengeometrie – unabhängige Kanäle, keine Bunttonachse","tip.css":"von CSS unterstützte Farbangabe: rgb()/hsl()/lab()/oklch()/color(…)","tip.current":"heute in Gebrauch","tip.d50":"CIE-Normlichtart D50 – Tageslicht am Horizont, ≈5003 K; das Weiß von Druck und ICC-PCS. 2°-Normalbeobachter","tip.d60":"≈6000-K-Tageslicht – der ACES-Weißpunkt (x 0.32168, y 0.33767). 2°-Normalbeobachter","tip.d65":"CIE-Normlichtart D65 – mittleres Tageslicht, ≈6504 K; das Bezugsweiß von sRGB / Rec.709 / Rec.2020. 2°-Normalbeobachter","tip.dci":"das Weiß des Kinoprojektors (x 0.314, y 0.351, SMPTE RP 431-2) – grüner als Tageslicht. 2°-Normalbeobachter","tip.display":"displaybezogen – die Werte beschreiben das von einem Display abgestrahlte Licht","tip.e":"CIE-Lichtart E – energiegleiches Weiß, x = y = ⅓; eine theoretische Referenz. 2°-Normalbeobachter","tip.fit-p3":"passt sie in Display-P3 – großer Farbumfang von Apple und modernen Displays","tip.fit-rec2020":"passt sie in Rec.2020 – der große Farbumfang von UHD","tip.fit-srgb":"passt die aktuelle Farbe in sRGB – der Standard-Farbumfang des Webs","tip.gamma":"gammakomprimiertes RGB – eine Potenzkurve über linearem Licht","tip.hdr":"hoher Dynamikumfang – erweiterte oder unbegrenzte Leuchtdichte","tip.historical":"veralteter Farbraum, zur Unterstützung älterer Formate erhalten","tip.hlg":"Hybrid Log-Gamma (BBC/NHK) – abwärtskompatibles HDR für den Rundfunk","tip.linear":"Code proportional zum physikalischen Licht – keine Übertragungskurve","tip.log":"logarithmische Kamerakodierung – großer Szenenumfang in einem kleinen Codebereich","tip.luma-chroma":"Luma plus zwei Chroma-Differenzen – der Aufbau von Rundfunk und Kompression","tip.lut":"exportiert als geprüfte .cube-LUT – Resolve, Premiere, Final Cut, OBS, ffmpeg","tip.opponent":"Gegenfarbgeometrie – zwei vorzeichenbehaftete Farbachsen um ein neutrales Zentrum","tip.perceptual":"Koordinaten nach dem menschlichen Sehen modelliert – gleiche Zahlenschritte sollen gleich aussehen","tip.polar":"Polargeometrie – ein Bunttonwinkel plus radiale Buntheit/Sättigung","tip.pq":"PQ (SMPTE ST 2084) – HDR-Kodierung mit absoluter Leuchtdichte, bis 10 000 Nits","tip.scene":"szenenbezogen – die Werte beschreiben das Licht in der Szene, wie eine Kamera es sieht","tip.sdr":"Standard-Dynamikumfang – begrenzte Displaysignale","tip.wasm":"vom vorgefertigten WASM-Batch-Kernel abgedeckt – ganze Puffer, ohne Kopieren","tour.cmyk.body":"Druckfarbe zieht Licht ab, statt es abzustrahlen: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz auf weißem Papier. Echte Druckfarbe hängt vom Profil für Druckmaschine und Papier ab – dies ist das einfache Gerätemodell.","tour.cmyk.title":"Farbe auf Papier","tour.hsl.body":"Buntton, Sättigung und Helligkeit ordnen denselben RGB-Würfel zu einem Rad, das Menschen steuern können. Leicht zum Auswählen, aber Gelb bei L=50 strahlt etwa 13-mal so viel Licht ab wie Blau bei L=50.","tour.hsl.title":"Regler für Menschen","tour.lab.body":"CIELAB (1976) versuchte, gleiche Zahlenschritte gleich aussehen zu lassen, damit sich Farbabstände messen lassen. Es ist noch immer die Referenz für Druck und ICC-Profile – mit bekannten Ungleichmäßigkeiten im Blau.","tour.lab.title":"Farbräume nach der Wahrnehmung","tour.oklch.body":"OKLCH (2020) stellt die Regler für Buntton, Buntheit und Helligkeit auf eine empfindungsgemäß gleichmäßigere Grundlage. CSS schreibt es nativ – heute der empfohlene Farbraum für Paletten und Verläufe.","tour.oklch.title":"Moderne empfindungsgemäße Farbe","tour.rec2100-pq.body":"HDR-Kodierungen sehen Codewerte für Licht weit über dem Weiß eines Standarddisplays vor. PQ adressiert absolute Helligkeit bis 10 000 Nits – die Kurve hinter HDR10 und dem meisten HDR-Streaming.","tour.rec2100-pq.title":"Heller als Weiß","tour.rgb.body":"sRGB (1996) mischt drei Primärvalenzen unter einer Gammakurve – der Standard des Webs und von Bildern ohne Farbprofil. Seine Zahlen sind kodiert, nicht proportional zum Licht: Ihr Mittelwert ergibt eine dunklere Farbe, als das Mischen des Lichts ergäbe.","tour.rgb.title":"Was Bildschirme sprechen","tour.slog3.body":"Eine Log-Kurve packt den großen Dynamikumfang eines Sensors in aufnehmbare Codewerte – das Material wirkt flach, bis es für ein Display umgewandelt wird. Jeder Kamerahersteller liefert eigene Kurve und eigenen Farbumfang.","tour.slog3.title":"Wie Kameras aufzeichnen","tour.wavelength.body":"Eine einzelne Wellenlänge sichtbaren Lichts erscheint als ein reiner Spektralbuntton. Alltagsfarben sind Mischungen vieler Wellenlängen – die Farbräume unten sind Arten, diese Mischungen aufzuschreiben.","tour.wavelength.title":"Farbe beginnt als Licht","tour.xyy.body":"Teilt man XYZ in Helligkeit (Y) und Position (x, y), fällt jede sichtbare Farbe in ein Hufeisen. RGB-Farbumfänge sind darin gezeichnete Dreiecke – der klarste Weg zu sehen, was ein Bildschirm zeigen kann und was nicht.","tour.xyy.title":"Das Hufeisen","tour.xyz.body":"1931 machte die CIE aus Farbabgleichsexperimenten drei Zahlen, mit denen sich jede Farbe schreiben lässt. Fast jeder Farbraum hier ist darüber definiert – der gemeinsame Boden der Farbumrechnung.","tour.xyz.title":"Farbe messen","tour.ycbcr-bt709.body":"Video trennt Helligkeit (Luma) von Farbdifferenz (Chroma) und speichert weniger Chroma, weil das Auge es weniger bemerkt. Fast jede Bild- und Videodatei, die Sie öffnen, funktioniert so.","tour.ycbcr-bt709.title":"Wie Video Bandbreite spart","ui.api.icc-lede":"Jeder Farbraum als <b>.icc</b>-Profil v2 – Matrix + Tonwertkurve für RGB-Arbeitsfarbräume (Photoshop, Farbmanagement des Betriebssystems), ein CLUT-Gitter für alles andere (lcms, ArgyllCMS, ImageMagick).","ui.api.icc-space":"Farbraum des ICC-Profils","ui.api.lut-1d":"gleiche Primärvalenzen – eine Übertragungskurve je Kanal, also eine 1D-LUT mit 4096 Punkten; DaVinci Resolve und lut1d von ffmpeg lesen sie – das Dossier eines Farbraums schreibt den 3D-Cube, den andere Programme brauchen","ui.api.lut-from":"Quellfarbraum der LUT","ui.api.lut-lede":"Jedes Paar als <b>.cube</b>-LUT – laden Sie sie in Resolve, Premiere, Final Cut, OBS oder ffmpeg. Kamera-Logs sind <a href=\"https://github.com/colorjs/color-space/blob/master/docs/formula-verification.md#camera-log-verification-against-official-aces-transforms\" target=\"_blank\" title=\"gemessene differenzielle Übereinstimmung mit den offiziellen Herstellertransformationen der Academy (ampas/aces-dev), je Paar\">gegen die offiziellen ACES-Herstellertransformationen geprüft</a>.","ui.api.lut-to":"Zielfarbraum der LUT","ui.api.tabs":"Laufzeitbeispiele der API","ui.card.open":"Details zum Farbraum {s} öffnen","ui.card.plane-tip":"{x} nach rechts, {y} nach oben – zum Wählen ziehen","ui.card.planes":"Ebenen","ui.card.planes-label":"{name} als Ebenen zeigen","ui.card.slider":"Regler {name}","ui.card.sliders":"Regler","ui.card.sliders-label":"{name} als Regler zeigen","ui.cell.channels":"Kanäle","ui.cell.coverage":"Abdeckung","ui.cell.curve":"Tonwertkurve","ui.cell.draw":"Quantisiert","ui.cell.layout":"Layout","ui.cell.limit":"Grenze","ui.cell.more-any":"Filter","ui.cell.range":"Umfang","ui.cell.shape":"Form","ui.cell.signal":"Signal","ui.cell.view":"Ansicht","ui.cell.view-grid":"Raster","ui.cell.view-list":"Liste","ui.cell.view-rows":"Zeilen","ui.cell.vision":"Sehen","ui.cell.white":"Weiß","ui.cells.label":"Farbe, Filter und Ansicht","ui.cite.copy-apa":"APA kopieren","ui.cite.copy-bib":"BibTeX kopieren","ui.cite.label":"color-space zitieren","ui.col.by":"Von","ui.col.channels":"Kanäle","ui.col.curve":"Kurve","ui.col.name":"Name","ui.col.preview":"Vorschau","ui.col.range":"Umfang","ui.col.shape":"Form","ui.col.white":"Weiß","ui.col.year":"Jahr","ui.copy":"kopieren","ui.dossier.avoid-cylindrical":"gleiche Zahlenschritte sehen optisch nicht gleichmäßig aus – für empfindungsgemäße Schritte OKLab/OKLCH oder einen gleichabständigen Farbraum verwenden","ui.dossier.beyond":"keine sichtbare Farbe – heller als die MacAdam-Grenze bei dieser Farbart","ui.dossier.caveat":"Vorbehalt","ui.dossier.channels":"Kanäle","ui.dossier.code-tabs":"Programmiersprachen und Codeformate","ui.dossier.css-icc":"ICC-Profil herunterladen","ui.dossier.css-select":"Klick wählt den Wert aus","ui.dossier.css-tip":"diese Farbe in CSS-Notation – zum Kopieren klicken","ui.dossier.description":"Beschreibung","ui.dossier.disc":"Scheibe ⟷ Quadrat","ui.dossier.embed":"Einbetten","ui.dossier.etymology":"Name","ui.dossier.gamut-tip":"Farbumfang: die Kanalbereiche dieses Farbraums in der CIE-xy-Ebene. Darstellbare Farben sind kräftig, sichtbare Farben außerhalb dieses Farbraums blass. Grau markiert Koordinaten innerhalb der Kanalgrenzen, die keiner sichtbaren Farbe entsprechen.","ui.dossier.geometry":"Geometrie","ui.dossier.hue-arc":"Richtung des Bunttonbogens","ui.dossier.hue-arc-label":"Richtung des Bunttonbogens umschalten","ui.dossier.icc-mntr":"Matrix + TRC, Display","ui.dossier.icc-scnr":"CLUT, Gerät → PCS","ui.dossier.icc-spac":"CLUT, beide Richtungen","ui.dossier.image":"Bild","ui.dossier.image-tip":"jedes Feld behält einen Kanal und neutralisiert die übrigen – was dieser Kanal allein trägt","ui.dossier.img-next":"nächstes Testbild zeigen","ui.dossier.img-open":"Bild öffnen","ui.dossier.img-open-tip":"ein eigenes Bild öffnen – oder einfach irgendwo ablegen","ui.dossier.img-row":"Quellfeld anklicken für das nächste Testbild · eigenes Bild irgendwo ablegen","ui.dossier.img-source":"Quelle","ui.dossier.interp":"interpolieren zu","ui.dossier.interp-cmp":"dieselbe Mischung durch einen anderen Farbraum – klicken, um mit oklch, oklab, lab … zu vergleichen","ui.dossier.interp-color":"Endfarbe der Interpolation","ui.dossier.interp-end":"Endpunkt der Interpolation wählen","ui.dossier.interp-end-tip":"die Farbe, auf der diese Mischung endet","ui.dossier.interp-row":"Mischung von der aktuellen Farbe, in {s}","ui.dossier.interp-tip":"die Mischung zur Endfarbe, in diesem Farbraum abgestuft – die Zeile darunter wiederholt sie zum Vergleich durch einen anderen Farbraum","ui.dossier.lineage":"Umrechnungsweg","ui.dossier.lineage-tip":"der Umrechnungsweg hinunter zu rgb – jeder Farbraum ist über den nächsten definiert","ui.dossier.loss":"Verlust","ui.dossier.made-for":"Zweck","ui.dossier.nocolor":"keine solche Farbe – diese Koordinaten dekodieren außerhalb von sRGB, auf dem dieser Farbraum definiert ist","ui.dossier.origin":"Herkunft","ui.dossier.plane-tip":"zum Wählen ziehen · Pinch oder Strg+Mausrad zum Zoomen, Mausrad zum Verschieben, Doppelklick zum Zurücksetzen","ui.dossier.prim":"Primärvalenzen, xy – berechnet aus der mitgelieferten Umrechnung","ui.dossier.prim-adapted":", nach Bradford vom ursprünglichen Weißpunkt {ill} auf D65 adaptiert, gemäß der ICC-Konvention","ui.dossier.reach":"{p} % der sichtbaren Farben","ui.dossier.reach-label":"Reichweite","ui.dossier.reach-tip":"Anteil am sichtbaren Farbumfang, den dieser Farbraum kodieren kann – Monte-Carlo-Volumen des Optimalfarbenkörpers in CIELAB; sRGB kommt mit demselben Maßstab auf ~36 %","ui.dossier.reaches":"erreicht {r}","ui.dossier.reference":"Quelle","ui.dossier.shader":"Shader-Sprache","ui.dossier.signal":"Signal","ui.dossier.solid-tip":"der Farbkörper in diesem Farbraum – sRGB · P3 · Rec.2020 · Mensch, je nach Farbumfang-Schalter; der Darstellungsschalter füllt hier auch native 10/20 Zellen oder die Bereiche einer Palette; zum Drehen ziehen – über einen Regler oder eine Ebene fahren, um ihre Linie oder ihren Schnitt darin zu sehen","ui.dossier.source":"Quelltext","ui.dossier.source-tip":"die Implementierung – {file} auf GitHub","ui.dossier.tcap":"die aktuelle Farbe, auf der Kurve über ihre lineare Leuchtdichte getroffen – die Raute; die hohle Kerbe ist 18 % Grau (Mittelgrau), ein fester Orientierungspunkt auf der Kurve","ui.dossier.tcap-val":"linear {l} % → kodiert {c}","ui.dossier.tcurve":"Übertragung – die Kurve des Farbraums – szenenlineares Licht nach rechts (0–1), {y} von {s} nach oben; die gestrichelte Diagonale ist linear.","ui.dossier.tcurve-bow":"Der Bogen über der Diagonale ist der Grund, warum gleiche Schritte in diesem Farbraum dem Auge gleichmäßig erscheinen.","ui.dossier.tcurve-code":"Codewert","ui.dossier.tcurve-percept":"empfundene Helligkeit","ui.dossier.tcurve-rgb":"Farbräume nach dem RGB-Modell führen jeden Kanal durch dieselbe Kurve.","ui.dossier.tcurve-tone":"{ch} ist der Tonwertkanal dieses Farbraums.","ui.dossier.test":"Test","ui.dossier.test-link":"Referenzwerte","ui.dossier.test-tip":"der bidirektionale Differenztest dieses Farbraums gegen colorjs.io, mit Toleranz 1/255","ui.dossier.trc-tip":"Konstanten aus der definierenden Spezifikation, auf der neutralen Achse gegen die mitgelieferte Umrechnung gegengeprüft","ui.dossier.tri":"Dreieck ⟷ Quadrat","ui.dossier.used-for":"Einsatz","ui.dossier.wp":"Weißpunkt XYZ {xyz}","ui.dossier.wp-calc":"berechnet aus der mitgelieferten Umrechnung bei Y = 1","ui.dossier.wp-cie":"tabelliert in CIE 15 für {ill}, 2°-Beobachter","ui.drop":"Bild ablegen, um seine Farben auf allen Streifen und Ebenen anzuzeigen","ui.filter.ch-n":"{n} Kanäle","ui.filter.cov-from":"ab – Farbräume behalten, die mindestens diesen Anteil der sichtbaren Farben erreichen","ui.filter.cov-from-label":"Mindestanteil am sichtbaren Farbumfang","ui.filter.cov-to":"bis – Farbräume behalten, die höchstens diesen Anteil erreichen","ui.filter.cov-to-label":"Höchstanteil am sichtbaren Farbumfang","ui.filter.none":"kein Farbraum passt zu diesen Filtern; einen Filter entfernen, um mehr Ergebnisse zu sehen","ui.filter.none-q":"kein Farbraum passt zu „{q}“ – die Suche umfasst Namen, Kanäle und Symbole","ui.filter.remove":"{what} entfernen","ui.footer.cc0":"CC0 1.0 – gemeinfrei","ui.footer.cite":"Zitieren","ui.footer.cite-tip":"color-space zitieren – BibTeX und APA, aus CITATION.cff","ui.footer.copy-npm":"Installationsbefehl kopieren","ui.footer.install-label":"Installation","ui.footer.releases":"Releases","ui.footer.support":"Projekt unterstützen","ui.gamut.fit.clip":"außerhalb des Spektralfarbenzugs – keine Farbe; die Vorschau schneidet ab","ui.gamut.fit.locus":"keine Oberfläche zeigt sie, aber sie ist reales Licht – auf dem Spektralfarbenzug","ui.gamut.fit.p3":"jenseits von sRGB, passt in P3 – braucht ein Display mit großem Farbumfang; sRGB-Bildschirme schneiden sie ab","ui.gamut.fit.rec2020":"jenseits von P3, passt in Rec.2020 – die meisten Displays schneiden sie ab","ui.gamut.fit.srgb":"passt in sRGB – jedes Standarddisplay zeigt sie verlustfrei","ui.gamut.fit.vis":"jenseits jedes Displays, doch eine beleuchtete Oberfläche kann sie zeigen – im Körperfarbenkörper","ui.gamut.locus":"Licht","ui.gamut.tip.locus":"jede Farbe, die Licht haben kann","ui.gamut.tip.p3":"großer Farbumfang der Apple-Displays","ui.gamut.tip.rec2020":"sehr großer UHD-Farbumfang","ui.gamut.tip.srgb":"Standard-Farbumfang des Webs","ui.gamut.tip.vis":"Farben, die eine beleuchtete Oberfläche zeigen kann","ui.gamut.vis":"Oberfläche","ui.group.by":"Katalog gruppieren nach","ui.group.decade":"{d}er","ui.group.era":"Epoche","ui.group.family":"Familie","ui.group.purpose":"Zweck","ui.header.color-tip":"aktuelle Farbe – eine unterstützte CSS-Farbe eingeben","ui.header.find":"Farbräume suchen…","ui.header.find-clear":"Suche leeren","ui.header.find-tip":"Farbräume nach Namen suchen","ui.header.fmt-label":"Notation des Werts wählen","ui.header.fmt-list":"Notation des Werts","ui.header.fmt-tip":"diese Farbe in jeder Notation","ui.header.gamut-tip":"der engste Standard-Farbumfang, der diese Farbe enthält","ui.header.lang":"Sprache","ui.header.pick":"aktuelle Farbe – mit dem nativen Farbwähler wählen","ui.header.tagline":"<span id=\"nn\">168</span><span class=\"nnu\"> Farbräume</span>","ui.header.value":"Wert der aktuellen Farbe – nimmt unterstützte CSS-Farben oder eine kommagetrennte Liste an","ui.hero.image":"Bild einlesen","ui.hero.image-tip":"ein Bild einlesen – seine Farben auf jedem Streifen","ui.hero.line":"Vom <button type=\"button\" data-door=\"family:display\">Web</button> bis zum <button type=\"button\" data-door=\"family:surface\">Druck</button>, vom <button type=\"button\" data-door=\"purpose:picking\">Farbwähler</button> bis zur <button type=\"button\" data-door=\"purpose:research\">Forschung</button>, <button type=\"button\" data-door=\"era:1860\"><span id=\"y0\">1860</span></button> bis <button type=\"button\" data-door=\"era:2020\"><span id=\"y1\">2026</span></button>.<br>Bereit für CSS, Shader, WASM und LUTs.","ui.hero.title":"Farbräume","ui.icc.label":"ICC-Profil","ui.icc.mntr":"{s} als .icc-Displayprofil v2 mit Matrix+TRC – Photoshop, Farbmanagement von macOS/Windows","ui.icc.none":"kein Profil","ui.icc.none-space":"kein Profil für diesen Farbraum","ui.icc.scnr":"{s} als .icc-Eingabeprofil v2 mit CLUT – nur Gerät→Lab: ein Gitter kann diese Umkehrung nicht tragen; lcms, ArgyllCMS, ImageMagick","ui.icc.spac":"{s} als .icc-Farbraumprofil v2 mit CLUT – Gerät↔Lab-Gitter in beide Richtungen; lcms, ArgyllCMS, ImageMagick","ui.icc.v-mntr":"v2 Matrix+TRC, Display","ui.icc.v-scnr":"v2 CLUT, Gerät→Lab (einseitig)","ui.icc.v-spac":"v2 CLUT, Gerät↔Lab in beide Richtungen","ui.img.chart":"Signaltafel – Balken, Rampen, Buntton, Grenzen","ui.img.colormaps":"Colormap-Pfade – gray, viridis, plasma, inferno, magma, cool-warm, turbo","ui.img.contrast":"Simultankontrast – ein Grau, vier Umfelder","ui.img.glow":"Leuchtender Stern – abgeschnittener Kern und farbiges Glühen","ui.img.pick":"drücken und ziehen zum Wählen – beim Loslassen bleibt die Farbe","ui.img.remove":"Bild entfernen","ui.img.samples":"Beispielbilder","ui.img.target":"Farbwiedergabe-Testtafel","ui.img.upload":"Bild hochladen","ui.img.upload-tip":"eigenes hochladen","ui.img.use":"{title} verwenden","ui.img.video":"Videokalibrierung – 75-%-Farbbalken, PLUGE, Multiburst","ui.img.wave":"Die große Welle – Hokusai","ui.img.yours":"Ihr Bild","ui.intro.both":"In beide Richtungen","ui.intro.both-line":"jeder Farbraum in jeden anderen","ui.intro.cc0":"Gemeinfrei","ui.intro.cc0-tip":"CC0 1.0 – keine Rechte vorbehalten. Überall verwenden, verkaufen, forken oder einbetten; keine Namensnennung nötig.","ui.intro.lede":"Ein JavaScript-Paket für Farbumrechnungen. Importieren Sie einen einzelnen Farbraum mit weniger als 1.5&nbsp;kB oder alle Farbräume für Umrechnungen zwischen beliebigen Paaren. Dieselben Umrechnungen verarbeiten ganze Bilder mit WASM, laufen als GLSL oder WGSL in Shadern und lassen sich als LUTs oder ICC-Profile exportieren. Agenten können sie über den MCP-Server aufrufen.","ui.intro.ranges-tip":"Die Kanalbereiche folgen CSS und der jeweils definierenden Quelle – vertraute Einheiten statt einer universellen Normierung.","ui.intro.tested":"Gegen Referenzen getestet","ui.intro.tested-line":"Tests für jeden Farbraum","ui.intro.tested-tip":"Alle 168 Farbräume sind getestet: die meisten anhand unabhängiger Referenzwerte mit Quellenangabe. Bei 29 Farbräumen wurden beide Umrechnungsrichtungen mit einer Toleranz von 1/255 gegen colorjs.io geprüft, die Implementierung der CSS-Color-Herausgeber.","ui.intro.tiny":"Winzig","ui.intro.tiny-line":"0.4–1.5&nbsp;kB pro Farbraum","ui.intro.title":"Verwenden","ui.lineage.label":"die Geschichte der Farbräume","ui.lineage.summary":"{n} Farbräume als Linien vom Jahr ihres Erscheinens, {from} bis {to}. Pfeiltasten wechseln zwischen den Farbräumen, Enter öffnet einen.","ui.lut.aces":"; gegen die offizielle ACES-Herstellertransformation der Academy geprüft (docs/formula-verification.md)","ui.lut.draft":"Entwurf","ui.lut.label":"Umrechnungs-LUT","ui.lut.measure-tip":"{lattice}-Gitter gegen die direkte Umrechnung, 400 Stichproben außerhalb der Gitterpunkte – Median {median}, Maximum {max}, Bruchteile des Vollausschlags","ui.lut.measuring":"wird gemessen…","ui.lut.median":"Median {median}, Maximum {max}","ui.lut.none":"keine endliche LUT für dieses Paar","ui.lut.pt-1d":"1D, {n} Pkt.","ui.lut.pt-shaper":"Shaper {n} Pkt. +","ui.lut.same":"zwei verschiedene Farbräume wählen","ui.lut.shaper-opt":"{n}³ + Shaper","ui.lut.shaper-tip":"1D-Ton-Shaper + {n}³-Gitter in einer Datei, Blackmagics Format – ffmpeg lehnt es ab, OBS liest nur den 1D-Teil","ui.lut.size":"LUT-Größe","ui.lut.size-tip":"Gittergröße – größer ist genauer und ergibt eine größere Datei","ui.lut.tip":"{s} → jeder Farbraum als .cube-Umrechnungs-LUT – DaVinci Resolve, Premiere, Final Cut, OBS, ffmpeg","ui.lut.to-tip":"Zielfarbraum – die .cube-Datei rechnet {s} in diesen Farbraum um","ui.metric.de2000":"CIE-Industriestandard","ui.metric.de76":"einfacher CIELAB-Abstand","ui.metric.oklab":"moderner empfindungsgemäßer Abstand","ui.metric.redmean":"klassische RGB-Heuristik","ui.metric.title":"Abstand","ui.modal.close":"schließen","ui.modal.close-label":"Farbraumdetails schließen","ui.modal.site":"diesen Farbraum auf color-space.io in einem neuen Tab öffnen","ui.nav.label":"benachbarte Farbräume","ui.nav.next":"nächster Farbraum","ui.nav.next-cat":"nächste Kategorie","ui.nav.prev":"vorheriger Farbraum","ui.nav.prev-cat":"vorherige Kategorie","ui.palette.near":"nächster Eintrag in {q} ({m}); klicken, um {n} auszuwählen","ui.quant.10":"10 Stufen","ui.quant.20":"20 Stufen","ui.quant.names":"CSS-Namen","ui.quant.palettes":"Paletten","ui.quant.smooth":"stufenlos","ui.quant.steps":"Stufen","ui.quant.tip.10":"10 Zellmitten je nativem Kanal","ui.quant.tip.20":"20 Zellmitten je nativem Kanal","ui.quant.tip.565":"16-Bit-Tiefe RGB565","ui.quant.tip.ansi":"Terminal-Palette mit 256 Farben","ui.quant.tip.jnd":"gerade wahrnehmbare OKLab-Schritte","ui.quant.tip.names":"benannte CSS-Farben","ui.quant.tip.pico8":"PICO-8-Palette","ui.quant.tip.smooth":"kontinuierlich, nicht quantisiert","ui.quant.tip.tailwind":"Tailwind-Tokens","ui.quant.tip.web":"216 websichere Farben","ui.quant.tip.xkcd":"Namen aus der xkcd-Umfrage","ui.quant.web":"websicher","ui.skip":"zum Katalog springen","ui.theme.label":"Farbschema umschalten","ui.theme.tip":"hell / dunkel","ui.theme.to-dark":"Zum dunklen Design wechseln","ui.theme.to-light":"Zum hellen Design wechseln","ui.toast.copied":"Kopiert","ui.toast.icc":"ICC gespeichert","ui.toast.img-empty":"keine deckenden Pixel in diesem Bild","ui.toast.img-fail":"Bild konnte nicht gelesen werden","ui.toast.img-load":"Bild konnte nicht geladen werden","ui.toast.img-read":"Histogramm aus dem Bild","ui.toast.lut":"LUT gespeichert","ui.toast.no-icc":"Kein Profil für diesen Farbraum","ui.toast.no-lut":"Keine LUT für dieses Paar","ui.view.all":"Alle Farbräume","ui.view.grid":"ausgewählte Farbräume groß, der Rest als Kacheln","ui.view.list":"das Datenblatt – jede Spalte sortierbar","ui.view.rows":"eine Zeile pro Farbraum, Farbstreifen über die gesamte Breite","ui.vision.deutan":"grünblind","ui.vision.none":"keine Simulation","ui.vision.protan":"rotblind","ui.vision.tritan":"blaublind"}